Akkreditierung

Systemakkreditierung

Was wird akkreditiert?

Bei der Systemakkreditierung wird das interne Qualitätssicherungssystem der Universität im Bereich von Studium und Lehre begutachtet. Die für Lehre und Studium relevanten Strukturen und Prozesse werden darauf überprüft, ob sie das Erreichen der Qualifikationsziele und die hohe Qualität der Studiengänge gewährleisten, wobei die European Standards and Guidelines for Quality Assurance in Higher Education (ESG), die Vorgaben der Kultusministerkonferenz (KMK) und die Kriterien des Akkreditierungsrates Anwendung finden.

Eine positive Systemakkreditierung bescheinigt der Hochschule, dass ihre internen Steuerungs- und Entscheidungsstrukturen geeignet sind, das Erreichen der Qualifikationsziele und die Qualitätsstandards ihrer Studiengänge zu gewährleisten. Studiengänge, die das zertifizierte interne Qualitätssicherungssystem durchlaufen, müssen nicht mehr extern programmakkreditiert werden.

Wie läuft ein Akkreditierungsverfahren ab?

Vor Beginn des eigentlichen Verfahrens muss die Hochschule eine Vorprüfung durchlaufen. Die Vorprüfung beinhaltet u.a., dass die Hochschule ein bereits funktionierendes hochschulweites Qualitätssicherungssystem darlegen muss. Nach erfolgreicher Absolvierung der Vorprüfung umfasst das Verfahren der Systemakkreditierung die Erstellung einer Selbstdokumentation, zwei Begehungen, eine Merkmalsstichprobe über alle Studiengänge sowie Programmstichproben für reglementierte Studiengänge (z.B. Lehramtsstudiengänge) Eine Systemakkreditierung wird für den Zeitraum von sechs Jahren ausgesprochen. Nach der Hälfte der Zeit wird eine Zwischenevaluation verlangt, in der die Hoschschule eine Übersicht der im bisherigen Akkreditierungszeitraum durchgeführten Verfahren der Qualitätssicherung vorlegt.

 

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