WARUM ES SEIN MUSS: Aktuelle Legitimationen der Kunstvermittlung und Kunstpädagogik

Angesichts einer sich veränderten Bildungslandschaft und neuen gesellschaftspolitischen sowie technologischen Herausforderungen stellt sich die Frage, ob die vorliegenden Konzepte zur Ästhetischen Bildung noch tragen.

Ob in der Schule unterrichtet oder außerschulisch vermittelt – wie begründet sich die  Relevanz der Kunst und ihrer Vermittlung heute? Wie antwortet das Fach auf soziale Herausforderungen, die durch Stichworte wie ›Inklusion‹ oder ›Migration‹ angezeigt werden? In welcher Weise verändert sich die ästhetische Praxis und Theorie im digitalisierten Alltag? Bedarf die Kunstvermittlung im Museums- und Ausstellungsbereich überhaupt noch der Durchsetzungskämpfe oder ist sie längst akzeptiert? Und welchen Stellenwert erhält sie im Verhältnis zu dem sich ausweitenden Bereich der kulturellen Bildung? Inwiefern wird die Ästhetische Bildung von einer staatlich geförderten Kreativindustrie und den durch sie verbreiteten Kunst und Kreativitätsauffassungen berührt? Wie können die Arbeitszusammenhänge und diskursiver Austausch in dieser Situation gestärkt werden?

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Kunst Pädagogik Inklusion

Inklusion wird derzeit an der Universität Oldenburg – und nicht nur hier – vor allem im Hinblick auf die Lehrerbildung diskutiert. 

Idee dieser Ringvorlesung ist es, das Sprechen über Inklusion zu befragen und hierbei Verschiebungen zu unternehmen: durch eine diskursanalytische Perspektive der disability studies und aus der Perspektive der Kunst und einer »Ästhetischen Bildung der Differenz« (Maset). Ein Horizont ist dabei die schulische und außerschulische Kunstvermittlung. 
Der Forderung nach Diversität wird mit einem heterogenen Spektrum an Sprecher_innenpositionen beantwortet: Künstler_innen, Lehrer_innen, Eltern, Architekt_innen, Sonderpädagog_innen, Kulturwissenschatler_innen, Menschen mit Behinderung und solche mit (angeblich) keiner, Kulturwissenschaftler_innen, Blinde und Sehende werden zu hören sein.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der materiellen Kultur statt.

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Grundlegungen der Kunstpädagogik

Grundlage bedeutet laut Duden etwas, auf das jemand aufbauen, auf das sich jemand stützen kann, das Ausgangspunkt, Basis für etwas ist.

Das Wort Grundlegungen deutet nun darauf hin, dass Grundlagen aktiv gemacht werden. So stellt sich immer wieder die Frage: Was muss denn gesagt, geklärt, vorausgesetzt werden, um sich in dem durchaus widersprüchlichen Feld zwischen Kunst und Pädagogik bewegen zu können, um mitzureden, um Wirkungen zu erzielen. Welche Fähigkeiten, Kenntnisse müssen erworben werden oder schon vorhanden sein. Welches Wissen und welches Denken sind unabdingbar. Und wer behauptet diese Grundlagen/-legungen? Aus welcher Position heraus, mit welchem Interesse, in welchem Diskurs sprechend, wird hier begründet, nach einer Basis gesucht, Grund gelegt?

Geladene Gäste aus Deutschland und Mitarbeiter_innen v.a. des Arbeitsbereichs Kunst•Vermittlung•Bildung werden sich mit dieser Frage des Grund-Legens auseinandersetzen. Die Sprecher_innen kommen aus unterschiedlichen gedanklich-realen Praxisfeldern und sprechen von unterschiedlichen Theoriebezügen aus.

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„Queer as … Questioning Representations of ,African’ Sexualities“

unter diesem Motto bieten Wissenschaftlerinnen der Universität Oldenburg in Kooperation mit dem Cine K im Oktober und November ein vielfältiges Programm in englischer Sprache mit Workshop, Filmen und Vorträgen an. Veranstalter sind Lehrende der Gender Studies, des Studiengangs „European Master in Migration and Intercultural Relations (EMMIR)“, des Instituts für Anglistik und Amerikanistik sowie des Instituts für Kunst und visuelle Kultur.

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Queer Studies und Intermedialität: Kunst – Musik – Medienkultur

Unter dem Motto „Queer Art, Talk and Media“ lädt das neue Helene-Lange-Kolleg „Queer Studies und Intermedialität: Kunst – Musik – Medienkultur“ zur Auftaktveranstaltung ein: Do., 4. Juli 2013, ab 17 Uhr, A8 0-001.

Im Zentrum des Helene-Lange-Kollegs „Queer Studies und Intermedialität“ stehen queere oder als queer bezeichnete Arbeiten aus Kunst, Musik und Medienkultur - Produktionen, die unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen miteinander verknüpfen und Alternativen gegenüber heteronormativen Strukturen und Argumentationen formulieren. Das Forschungskolleg stellt dabei Fragen nach den Schnittstellen von Intermedialität, queeren Performativitäten und ästhetischen Konzepten sowie nach Interferenzen zwischen Alltagspraktiken und juridischem Diskurs. Analysiert und diskutiert werden, inwiefern queere künstlerische Statements als Anti-Normalisierungspolitik fungieren.

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Gespenster des Kolonialismus. Ästhetik Erinnerung Widerstand

am 3./4. Juli, an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Gespenster wird man nicht mehr los, sie widersetzen sich der Verdrängung, kehren immer wieder und machen sich ungefragt bemerkbar. Als Medien transportieren sie Vergangenes in die Gegenwart. »Gespenster des Kolonialismus« verweisen auf verschiedene Dimensionen der (post)kolonialen Situation. Es geht um das un/sichtbare Fortwirken der Geschichte von epistemischer wie konkreter Gewalt, von Ausbeutung, Sklaverei und Migration, aber auch um eine Geschichte des Widerstands sowie ein Beharren auf die Erinnerung. Der Workshop richtet den Blick auf audiovisuelle und künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Kolonialismus. 

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Fibel, Film, Affektbild. Medien der Bildung

Ringvorlesung Wintersemester 2012/2013

Das Verhältnis zwischen Bildungsprozessen und Medien kann in verschiedene Richtungen gedacht werden: Zum einen steht die Frage im Raum, wie technische Medien in Bildungssituationen zum Tragen kommen und vor allem, mit welchen Affekten und Effekten dies geschieht. Damit ist zum anderen die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dass Bildung immer schon durch Medien formatiert ist. Man könnte sagen, die Vermittlung von Kulturtechniken ist an Medientechniken geknüpft – sei es die Alphabetisierung an die Fibel, sei es das eigenverantwortliche Lernen an das E-Learning. Und weiter lässt sich fragen, wie sich das Bildungsverständnis verschiebt und wie Vermittlung sich verändert, wenn statt des Buches der Film als Bildungsmedium ins Spiel kommt.

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Wanderungen

2. Jahrestagung der wissenschaftlichen Fachgesellschaft Geschlechterstudien / Gender Studies Association, 3./4. Februar 2012, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

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Kunst - Bildung - Migration

Ringvorlesung Wintersemester 2011/2012

In der Ringvorlesung sollen die drei Begriffe Kunst, Bildung und Migration aufeinander bezogen werden. Begriffe verstehen wir dabei nicht als abstrakte Konstrukte, die soziale Realität benennen, sondern selbst als Handlungen sprachlicher und sozialer Art; als umkämpfte Setzungen, die soziale Realität mit herstellen.

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Un/verblümt. Queere Ästhetiken

Ring­vor­le­sung Hoch­schu­le für Küns­te Bre­men und Kul­tur­wis­sen­schaft­li­ches In­sti­tuts der Carl von Os­sietz­ky Uni­ver­si­tät Ol­den­burg

Win­ter­se­mes­ter 2011/12, 
Don­ners­tags 18-20 Uhr, 14­tä­gig in Bre­men bzw. Ol­den­burg.

Work­shops: Frei­tags/Sams­tags an der HfK Bre­men

Kon­zep­ti­on und Or­ga­ni­sa­ti­on: Josch Hoenes, M.A. (HfK Bre­men), 
Prof. Dr. Bar­ba­ra Paul (Kul­tur­wis­sen­schaft­li­ches In­sti­tut der CvO Uni­ver­si­tät Ol­den­burg)

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Kunst in der Vermittlung. Berichte aus der Praxis

Ringvorlesung Wintersemester 2009/2010

Was hat die Kunst mit Vermittlung, was mit bildendem Tun, was mit Schule zu tun? Wie kommt sie vor, was macht sie, was kann sie anrichten - je konkret gedacht und realisiert? In der Ringvorlesung kommen Praktikerinnen und Praktiker zu Wort, die konkret und gegenwärtig aufregende, ungewöhnliche 'kunstbezogene Bildungsarbeit' in verschiedenen Kontexten realisieren.

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Kunstpädagogische Positionen

Ringvorlesung Wintersemester 2009/2010

Die Geschichte der Kunstpädagogik kann bis heute als ein Neben-, Nach-, Gegen- und Miteinander von Einzelpositionen und Bewegungen erzählt werden, die sich gegenseitig beeinflussen, durchdringen, ausschließen, einander aufgreifen, ergänzen, und auf die eine oder andere Art wiederholen. In der Ringvorlesung wird versucht, solche Tendenz forschend aufzuzeigen.


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Happy End für Ada Lovelace

Wissenschaftlerinnen im Film Wintersemester 2009/2010

Im Jahr der Wissenschaft richtet das Kulturwissenschaftliche Institut in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) das besondere Augenmerk auf Wissenschaftlerinnen.

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D i e n s t a g  | 13. Oktober,2015

18:00–20:00
Rahel Puffert
Vom Ein- und Entschließen.

Kunstpädagogische Wendungen kulturwissenschaftlicher Perspektiven auf Inklusion.

Eine Einführung



D i e n s t a g  | 20. Oktober,2015

18:00–20:00
Rahel Puffert
Vor- und Nachbereitung



D i e n s t a g  | 27. Oktober, 2015

18:00–20:00
Paul Mecheril
Mehr Bildungsgerechtigkeit durch Inklusion?

Skeptische Anmerkungen



D i e n s t a g  | 03. November,2015

18:00–20:00
Rahel Puffert
Vor- und Nachbereitung



D i e n s t a g  | 10. November,2015

18:00–20:00
Claudia Gottwald
Die Ambivalenz (künstlerischer) Repräsentationen und Inszenierungen von Behinderung.



D i e n s t a g  | 17. November,2015

18:00–20:00
Rahel Puffert

Vor- und Nachbereitung



D i e n s t a g  | 24. November, 2015

18:00–20:00
Dennis Feser
Kunst in Kooperation mit Sonderschulen.



D i e n s t a g  | 01. Dezember, 2015

18:00–20:00
Vor- und Nachbereitung

mit Sabine Müller-Jentsch (Förderschullehrerin Schule am Bürgerbusch/Oberschule Osternburg)



D i e n s t a g  | 08. Dezember, 2015

18:00–20:00
Siegfried Saerberg
Hinter der Kokerei wird scharf geschossen – von blindem Mut und kalkulierter Wut


D i e n s t a g  | 15. Dezember, 2015

18:00–20:00
Vor- und Nachbereitung

mit Waltraud Bagge (Grundschule Klingenbergstraße Oldenburg)



D i e n s t a g  | 05. Januar, 2016

18:00–20:00
N.N.
enfällt



D i e n s t a g  | 12. Januar, 2016

18:00–20:00
Vor- und Nachbereitung

»Die Elternperspektive« mit Petra Eller (Institut für Materielle Kultur) und Leslie Strohmeyer (Hamburg)



D i e n s t a g  | 19. Januar, 2016

18:00–20:00
Sandrine Teuber
Inklusion an den städtischen Museen Oldenburgs. Auswirkungen des kommunalen Prozesses auf die Institution Museum



D i e n s t a g  | 26. Januar, 2016

18:00–20:00

Rahel Puffert
Zusammenführung