Künstlerische Praxis

Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis sowie von alten und neuen medialen Verfahren ist charakteristisch für die fachpraktische Lehre am Institut. Es werden historische wie gegenwärtige Entwicklungen der Kunst aufgegriffen, mit dem Ziel, ein Problembewusstsein für künstlerische und mediale Positionen in Kunst und visueller Kultur zu schaffen.

Die durch praktisches Handeln gewonnenen Erfahrungen sollen für die Studierenden bei der Betrachtung, Analyse und Interpretation von visuellen Phänomenen Erkenntnishilfe sein.
Zum einen können so Techniken und Gestaltungsgrundlagen kennengelernt und erproben werden sowie künstlerisch-mediale Prozesse individuell ausgelotet und experimentell erforscht werden. Zum anderen sollen Erfahrungen aus der Praxis in theoretische Kontexte zurückgeführt, eingeordnet und reflektiert werden.

Die Vernetztheit zwischen Kunst und Medien einerseits und zwischen Theorie und Praxis andererseits wird innerhalb der Lehre ergänzt und unterstützt durch regelmäßige interdisziplinäre Kooperationen (z.B. mit den Fächern Musik und Germanistik), durch vielfältige Bezugnahmen innerhalb der Fachpraxis (z.B. Cross Over alter und neuer Medien), durch intermediale Verschränkungen und Durchdringungen, sowie durch offene, prozessorientierte Arbeitsformen innerhalb von Projekten und modulübergreifenden Übungen.

Fachdidaktische Überlegungen ergänzen vielfach die in der Praxis gewonnenen Erkenntnisse und beziehen sich auf schulische und außerschulische Tätigkeitsfelder. Darüber hinaus sind Ausstellungen studentischer Arbeiten in regionalen und überregionalen Kontexten ein regelmäßiger und wesentlicher Bestandteil des Studiums.