Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften

Tagung

 Leistungsorientierte Vergütung als Teil der Personalsteuerung

Anforderungen für betriebliche Interessenvertretungen

Die Verbindung zwischen leistungsbezogenen Entlohnungssystemen und Personalsteuerung hat eine lange Tradition. Seit einigen Jahren werden Systeme der leistungsorientierten Vergütung auch im Dienstleistungsbereich zur Leistungsmotivierung der Beschäftigten angewendet - und dies nicht nur für quantifizierbare Arbeitsergebnisse. Leistungsorientierte Vergütungssysteme sind Bestandteil veränderter betrieblicher Steuerungsstrategien und -techniken.

Mit dem Begriff der 'Zielvereinbarungen' werden viele neue Anwendungsbereiche leistungsorientierter Vergütung gekennzeichnet. Mit unterschiedlichen Methoden und Umsetzungskonzepten sollen Arbeitsmotivation, Einsatzbereitschaft und Arbeitsergebnisse beeinflusst bzw. gesteuert werden.

Mit der Tagung wollen wir einen Überblick über den Zusammenhang von leistungsorientierter Vergütung als Bestandteil der Personalsteuerung am Beispiel der Arbeit im Vertrieb und der Umsetzung des 'Einheitlichen Einkommenstarifvertrags für die Metall- und Elektroindustrie' ermöglichen. Außerdem sollen die Anforderungen an betriebliche Interessenvertretungen im Zusammenhang mit der Umsetzung entsprechender Vergütungssysteme in verschiedenen Branchen vorgestellt und diskutiert werden.

Nähere Informationen im Flyer

Referenten:

Prof. Dr. Thomas Breisig, Universität Oldenburg:
Leistungsentlohnung und Personalsteuerung - Veränderungen der Leistungspolitik in Unternehmen - Beispiel Banken: 
Vortragsmaterial

Dr. Nick Kratzer, Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung:
Leistungspolitik bei Angestellten in der Metall-/Elektroindustrie:Probleme, Fragestellungen, Ansätze
Vortragsmaterial 

Richard Rohnert, IG Metall Frankfurt:
Leistungsentlohnung und gewerkschaftliche Tarifpolitik - zukünftige Gestaltungsanforderungen 
Vortragsmaterial 

Die Tagung  fand  am 29.11.2010 im Hörsaalzentrum, Raum A14-1-111 statt.