IT-Dienste

Voraussetzungen

Um die IT-Services der Universität Oldenburg nutzen zu können, benötigen Sie ein technisch einigermaßen aktuelles Endgerät (Desktop, Laptop, Tablet, Smartphone) sowie ein gültiges Nutzerkonto. Je nach Typ Ihres Endgeräts und Ihrem eigenen Standort können Sie sich auf verschiedene Weise mit den IT-Systemen auf dem Campusnetz der Universität Oldenburg verbinden:

Zugang zum Campusnetz per eduroam-WLAN

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Die Universität Oldenburg nimmt am eduroam-Dienstverbund teil. Dieser erlaubt es allen Universitätsangehörigen, an beliebigen anderen eduroam-Standorten weltweit über das dortige WLAN mit ihrer Nutzerkennung der Universität Oldenburg Netzzugang zu erhalten. Viele deutsche Forschungseinrichtungen gehören zum eduroam-Verbund; eine vollständige Liste finden Sie auf der Standortübersicht des DFN-Vereins. Selbstverständlich können im Gegenzug auch Gäste von anderen eduroam-Einrichtungen das WLAN der Universität Oldenburg mit den Login-Daten ihrer Heimat-Einrichtung benutzen.

In den öffentlichen Bereichen auf dem Campus der Universität Oldenburg (Hörsäle, Seminarräume, Zentralbibliothek, Cafeterias) können Sie den WLAN-Netzzugang per eduroam nutzen. Die Qualität dieser Netzanbindung hängt allerdings sehr stark von der Anzahl der konkurrierenden Endgeräte ab und kann mitunter in Stoßzeiten sehr langsam werden oder kurzzeitig gar nicht zur Verfügung stehen. Das liegt in der Natur der Sache und ist leider nicht zu ändern. 

Bitte beachten Sie: Die Büroräume und Labore der Universität sind typischerweise nicht mit WLAN versorgt. Bitte verbinden Sie Ihr Endgerät dort per Kabel mit dem Campusnetz!

Eine automatisierte Konfiguration Ihres Endgeräts zur eduroam-Nutzung kann von der DFN-Webseite eduroam Configuration Assistant Tool heruntergeladen werden. Bitte klicken Sie auf die große Schaltfläche Laden Sie Ihr eduroam Installationsprogramm hier herunter und wählen anschließend als Heimatorganisation die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg aus. Folgen Sie im weiteren den Anweisungen der Webseite, bzw. des heruntergeladenen Installationsprograms.

Die manuelle Konfiguration Ihres Endgeräts zur eduroam-Nutzung haben wir in Foldern beschrieben, die Sie in der Universitätsbibliothek oder bei der IT-Beratung erhalten. 

Damit Sie eduroam im WLAN anderer Einrichtungen nutzen können, muss in Ihrem mobilen Endgerät zwingend der vollständige Kontoname abcd1234@uni-oldenburg.de eingetragen sein.

Falls Sie mit der Anleitung nicht zum gewünschten Ergebnis kommen, hilft Ihnen gern unsere IT-Beratung oder unser IT-Service-Desk.

Zugang zum Campusnetz per Kabel

Als Mitarbeiter der Universität mit einem ortsfesten Arbeitsplatz verbinden Sie ihr Endgerät per Kabel mit einer Datendose in ihrem Büro. Voraussetzung für einen solchen drahtgebundenen Anschluss ist, dass die betreffende Datendose aktiviert ist und dass dem Campusnetz das neue Endgerät per Auftrag an servicedesk(at)uni-oldenburg.de bekanntgegeben wurde. Wenden Sie sich hierzu bitte an Ihren lokalen EDV-Betreuer.

VPN-Zugang zum Campusnetz von extern

Wenn Sie von extern Zugang zum Campusnetz brauchen, können Sie mit Hilfe eines VPN-Clients auf Ihrem Endgerät eine solche Verbindung herstellen.

Der VPN-Mechanismus verlängert mit Hilfe eines Tunnels durch das Internet quasi das Campusnetz der Universität zu jedem beliebigen anderen Internet-Zugangspunkt: Ihr Endgerät am anderen Ende des VPN-Tunnels verhält sich annähernd genau so, als ob es sich direkt im Campusnetz befände. Das ist nützlich für Services, die ausschließlich im Campusnetz angeboten werden (zum Beispiel L-Laufwerke, gesperrte Web-Seiten im Intranet).

Die VPN-Nutzung setzt voraus, dass Sie auf Ihrem Endgerät einen VPN-Client installieren, dass Sie per Nutzerkonto einen Zugang zum Campusnetz haben und dass Sie aktuell über einen Internetzugang verfügen. Für einen Telearbeitsplatz von Mitarbeitern der Universität bietet sich der VPN-Zugang zum Campusnetz an.

Einen VPN-Client zum Downloaden sowie Anleitungen zum Einrichten Ihres Endgeräts finden Sie hier für Windows XP/7/8, hier für Windows 10 und hier für Mac OS X. Für Linux-Derivate benötigen Sie typisch keinen VPN-Client, sondern nutzen die Linux-eigene Funktionalität (VPNC).

Vorteile des VPN-Zugangs

  • Mit der internen IP-Adresse erreichen Sie verschiedene nicht-öffentliche Dienste.
  • Das Mitlesen des Datenverkehrs im WLAN und im Internet wird durch die Verschlüsselung der VPN-Verbindung erschwert. Das mag für Sie attraktiv sein, wenn Sie Ihr Notebook über ein fremdes Netz anbinden.

Einschränkungen beim VPN-Zugang

  • Das Verfahren setzt voraus, dass Sie Ihr eigenes Endgerät mit installiertem VPN-Client verwenden.
  • Die Einwahl per VPN-Client hebt nicht alle Zugriffsbeschränkungen auf und bietet daher nicht den Zugriff auf alle Netzdienste.