IT-Dienste

Cloud-Storage: Ihre persönliche Datenablage

Der Datendienst "Cloud-Storage" ermöglicht es Ihnen, ein lokales Verzeichnis auf Ihrem Endgerät auf das Datenhaltungssystem der Universität spiegeln und im Hintergrund stets synchron zu halten. Die Synchronisation funktioniert nicht nur mit einem, sondern mit beliebig vielen Endgeräten, so dass Sie den Dienst nicht zur zur Datensicherung sondern auch zur Synchronisation Ihrer Daten zwischen Ihren Endgeräten verwenden können. Darüber hinaus können Sie das synchronisierte Verzeichnis oder Teile davon dezidiert einzelnen Nutzern zum Lesen oder auch zum Schreiben zur Verfügung stellen.

Anders als beispielsweise beim Internetdienst "Dropbox" befinden sich bei "Cloud-Storage" sämtliche zur Erbringung des Dienstes benötigten Systeme auf dem Campus der Universität und werden ausschließlich von Universitätspersonal betreut und betrieben.

Der Zugriff auf den Dienst ist für Endgeräte der gängigen Plattformen möglich. Weiterhin können Sie per Web-Browser auf Ihren Datenbestand zugreifen.

Nach Einrichtung des Sync-Clients auf Ihrem Endgerät werden ausgewählte Teile Ihres Datenbestandes automatisch mit dem Datenhaltungssystem der Universität synchronisiert.

Versehentlich gelöschte Dateien innerhalb des Dienstes Cloud-Storage können Sie selbst wiederherstellen.

Sie haben die Möglichkeit, Dateien über diesen Dienst anderen Nutzern der Universität und externen Dritten freizugeben.

Sie erreichen den Dienst unter https://cloudstorage.uni-oldenburg.de/.

Bitte beachten Sie, dass Sie dieses Servicemerkmal zunächst für Ihr Konto aktivieren müssen. Eine Beschreibung zur Aktivierung finden Sie unter Aktivierung des Dienstes für Ihr Konto.

Aktuelle Hinweise:

2016-10-10: Der Sync-Client vor der Version 2.2.4 enthält eine Sicherheitslücke. Bitte aktualisieren Sie Ihren Sync-Client auf die Version 2.2.4 oder neuer. Sofern der Sync-Client das Update nicht von sich aus anbietet, können Sie es von dieser Seite herunterladen.

Datenschutz

Protokollierung

Es werden zum Zweck der Entstörung Protokoll-Dateien angelegt.

Ein Datensatz in der Protokoll-Datei wird immer dann erzeugt, wenn Sie auf den Dienst zugreifen.

Datensatz

Ein Datensatz besteht aus einem Zeitstempel, Ihrer IP-Adresse, Ihrem Benutzernamen, dem Kommando, der aufgerufenen Datei, der Übermittlungsgröße und einem Statuscode.

Speicherfrist

Die Protokoll-Datensätze werden maximal 7 Tage lang gespeichert.

Datenspeicherung

Die Speicherung Ihrer Daten in dem Dienst geschieht auf den zentralen Speichersystemen der Universität Oldenburg. Die Daten werden in jeweils einzelnen Nutzerverzeichnissen gespeichert.

Synchronisierte Verzeichnisse werden auf den lokalen Endgeräten mit dessen lokaler Sicherheitsarchitektur abgespeichert.

Datenübertragung

Die Datenübertragung von einem Client oder Webbrowser zum Dienst Cloud-Storage geschieht ausnahmslos über verschlüsselte Kommunikationskanäle.

Die Stärke der Verschlüsselung hängt von den benutzten Endgeräten ab. In der Regel kommen Verfahren mit „Perfect Forward Secrecy“ zum Einsatz, welche ein nachträgliches Entschlüsseln des Datenstroms erschweren.

Aktivierung des Dienstes für Ihr Konto

Zur Aktivierung des Servicemerkmals Cloud-Storage gehen Sie wie folgt vor:

1. Melden Sie sich an der Seite hier mit Ihren persönlichen Zugangsdaten an.

 

2. Lesen Sie sich den Text aufmerksam durch. Sofern Sie mit den Bedingungen einverstanden sind bestätigen Sie mit "Ich stimme zu".

3. Klicken Sie auf "Schließen". Verlassen Sie die Applikation über "Abmelden".

Über den gleichen Weg können Sie Ihre Zustimmung widerrufen. Wählen Sie dazu in Punkt 2 "Zustimmung widerrufen" aus.

Cloud-Storage benutzen

Das folgende Kapitel führt Sie in die Benutzung des Dienstes Cloud-Storage ein.

Webinterface

Cloud-Storage verfügt über eine Webschnittstelle, über die Nutzer auf ihre Daten zugreifen und diese mit anderen Nutzern teilen können.

Anmeldung

Das Webinterface ist unter https://cloudstorage.uni-oldenburg.de erreichbar.

Die Anmeldung erfolgt mit den anonymisierten Zugangsdaten.

Nach der ersten Anmeldung begrüßt Sie das ownCloud-Webinterface mit Download-Links zu den Sync-Clients. Die Willkommen-Meldung bestätigen Sie mit einem Klick auf das Kreuz rechts oben.

Zugriff auf Dateien

Sie befinden sich in der Übersicht der Dateien und Odrner.

Ein Klick auf einen Dateinamen löst den Download dieser Datei aus.

Über Klicks auf die jeweiligen Dateisymbole am linken Rand lassen sich mehrere Dateien auswählen. In der Beschreibungszeile tauchen anschließend die Knöpfe
Herunterladen“ und „ Löschen“ auf. Zudem wird die Summe der ausgewählten Dateigrößen angezeigt.

Ordner erstellen

Über den Punkt „Neu“ lassen sich sich neue Ordner erzeugen.

Hochladen

Ein Klick auf das Symbol  öffnet einen Dialog zum Hochladen neuer Dateien.

Sie können ebenfalls Dateien hochladen, indem Sie diese mit der Maus auf das ownCloud-Webinterface ziehen.

Löschen

Dateien lassen sich über das Symbol  am Ende einer Dateizeile löschen.

Es können auch mehrere Dateien durch Klick auf das Dateisymbol markiert und über den Punkt „Löschen “ in der Beschreibungszeile gelöscht werden.

Teilen mit Mitgliedern der Uni Oldenburg

Über den Knopf „ Teilen“ können Sie Dateien oder Verzeichnisse mit anderen Nutzern teilen.

Sofern der Nutzer, mit dem Sie die Datei oder das Verzeichnis teilen möchten, Mitglied der Universität Oldenburg ist, fügen Sie die E-Mail-Adresse des Nutzers unter „Teilen mit“ ein.

Soll der hinzugefügte Nutzer der Universität auch Dateien auf Ihr Verzeichnis hochladen dürfen, so fahren Sie mit dem Mauszeiger über dessen E-Mail-Adresse und setzten das Häkchen für „kann bearbeiten“.

Rechts neben „kann bearbeiten“ befindet sich ein nach unten gerichteter Pfeil. Dieser öffnet weitere Möglichkeiten der Rechtevergabe. Sie können hier festlegen, ob der Nutzer diese eine Datei aktualisieren oder löschen darf. Geteilte Ordner bieten an dieser Stelle noch die Auswahl erstellen an.

Über  können Sie einzelnen Nutzern den Zugriff auf Ihr Verzeichnis oder Ihre Datei wieder entziehen.

Teilen mit externen Nutzern

Ist der Nutzer kein Mitglied der Universität Oldenburg, so können Sie über die Funktion „Über einen Link freigeben“ Dateien und Ordner teilen. Setzen Sie hier zunächst das Häkchen.

Es wird zunächst der Link, über den die Datei später erreichbar ist, in dem Feld unterhalb „Über einen Link freigeben“ angezeigt. Sie können diesen Link kopieren und in eine individuelle E-Mail einfügen.

Über die Funktion „Passwortschutz“ können Sie ein Passwort festlegen, welches vor der Nutzung des Links von dem Nutzer eingegeben werden muss.

Sie können eine einfache Einladung auch direkt aus dem Webinterface heraus versenden. Tragen Sie dazu die E-Mail-Adressen der externen Nutzer unter „Link per E-Mail verschicken“ ein. Mit „Senden“ werden die Einladungen versandt.

Die Funktion „Öffentliches Hochladen erlauben“ steht nur für per Link geteilte Verzeichnisse zur Verfügung. Hier gewähren Sie anderen Nutzern das Hochladen von Dateien in Ihren Ordner.

Sie können ein Ablaufdatum setzten, bis wann die Freigabe durch die hinzugefügten Nutzer genutzt werden kann.

Geteilte Ordner anderer Personen

Ordner, welche andere Personen mit Ihnen geteilt haben, tauchen unterhalb des Spezial-Ordners „Shared“ auf.

Versionisierung von Dateien

Über die Option „ Versionen“ können Sie Vorgängerversionen von Dateien wiederherstellen.

Wiederherstellung gelöschter Dateien

Der Knopf „Gelöschte Dateien“ stellt eine Papierkorb-Funktion für Dateien bereit. Hierher werden alle Dateien verschoben, welche von Ihnen gelöscht wurden.

Dieser Papierkorb ist selbst verwaltend. Sobald das Volumen der von Ihnen gelöschten Dateien 50% Ihres Speicherlimits einnimmt, werden automatisch die ältesten Dateien im Papierkorb endgültig gelöscht.

Ebenfalls werden Dateien automatisch gelöscht, wenn Ihr Speicherplatz zur Neige geht.

Nach einer Verweilzeit von 30 Tagen werden Dateien aus diesem Papierkorb ebenfalls automatisch gelöscht.

Aktivität

Unterhalb des Menüpunktes „Aktivitäten“ finden Sie eine Änderungshistorie über Ihren Cloud-Speicher. Sie sehen beispielsweise, wann Sie welche Dateien Sie bearbeitet haben.

Technologievorschau: Dokumente

Cloud-Storage bietet eine Webschnittstelle zur Bearbeitung von Textdokumenten mit mehreren Personen an.

Dokumente werden im OpenDocument-Format (odf) gespeichert und lassen sich somit mit Libre-/OpenOffice als auch mit Microsoft Word weiter bearbeiten.

Bilder

In Cloud-Storage hochgeladene Bilder werden unter dem Punk „Bilder“ zusammengefasst dargestellt. In der Vollansicht lässt sich über den Klick auf den Pfeil rechts unten eine Dia-Show starten.

Einstellungen

Ein Klick auf Ihre E-Mail-Adresse in der rechten oberen Ecke öffnet einen Dialog mit den Funktionen „Persönlich“, „Hilfe“ und „Abmelden“.

Unter „Persönlich“ finden Sie Informationen und Einstellungen zu Ihrem Konto.

Persönlich

Hier finden Sie zunächst eine Übersicht über den belegten Speicherplatz. Sie können den Dienst durch ein eigenes Profil-Bild personalisieren. Ihr Profil-Bild taucht unter den Punkten „Aktivität“ und „Dokumente“ auf.

WebDAV-URL

Mit der WebDAV-URL können Sie in vielen Betriebssystemen den Sync&Share-Dienst der Universität direkt als Laufwerk einbinden. Diese Einbindung bedarf allerdings einer permanenten Online-Verbindung zum Sync&Share-Dienst. Es empfiehlt sich daher der Einsatz eines Sync-Clients (Seite 11).

Dokumente

Cloud-Storage bittet eine Schnittstelle zur gemeinsamen Bearbeitung von Dokumenten. Utner dem Punkt „Dokumente“ können Sie ein Verzeichnis benennen, worin neue Dokumente initial gespeichert werden sollen.

Externer Speicher

Unter „Externer Speicher“ lassen sich weitere Datenspeicher in den Cloud-Storage-Dienst einbinden.

Hier können Sie zum Beispiel einen Ordner auf Ihrem Laufwerk „L:“ einbinden.

Zunächst erstellen Sie den Ordner „Cloud“ auf Ihrem Laufwerk „L:“.

Zurück im Webinterface vergeben Sie dann einen Ordnernamen. Anschließend wählen Sie das Protokoll „SMB / CIFS“ aus. In das Feld „URL“ tragen Sie „daten.uni-oldenburg.de“ ein. Unter Benutzername nutzen Sie bite das Format „w2kroot\abcd1234“ – selbstverständlich mit Ihrem Benutzernamen. Das Feld „Passwort“ ist selbsterklärend. Unter „Share“ tragen Sie "home" und unter dem Feld Root „abcd1234\Cloud“ein.

Beachten Sie bitte, dass es zur Zeit nicht möglich ist, das gesamte L-Laufwerk mit Cloud-Storage zu verbinden.

Sofern Sie den Ordner "Eigene Dokumente" in Ihren Cloud-Storage einbinden möchten, beachten Sie bitte, dass dieser Ordner unter Windows 7 in Wirklichkeit "Documents" heisst. Probieren Sie eine Verbindung mit dem Ordner "abcd1234\Documents" herzustellen.

Nachdem die Daten eingegeben wurden, taucht vor der Bezeichnung des Ordners ein grüner Punkt auf. Sollte der Punkt eine andere Farbe haben oder nicht auftauchen, so ist dies ein Zeichen für eine nicht korrekte Konfiguration. Bitte überprüfen Sie Ihre Eingaben.

Sofern der grüne Punkt auftaucht, können Sie über den Knopf „Dateien“ zurück auf die Dateiansicht schalten.

Home-Drive - Verbindung zwischen Cloud-Storage Ihrem L-Laufwerk

Auf Ihrem Home-Drive unter L:\Cloud ist ein Ordner vordefiniert. Dieser Ordner taucht als "Home-Cloud" in Ihrem Cloud-Speicher auf.

Sie können unter L:\Cloud Dateien ablegen und diese Mittels Cloud-Storage mit anderen Personen teilen. Das Hochladen über die Webseite oder den Sync-Client entfällt.

Gruppenlaufwerke einbinden

Sie können Gruppenlaufwerke, die Sie in der Universität benutzen, in Ihren Cloud-Speicher einbinden und so beispielsweise auch auf Dienstreisen auf diese Daten zugreifen.

Zur Einbindung von Gruppenlaufwerken gehen Sie wie folgt vor:

1. Melden Sie sich zunächst unter https://cs.uol.de/ mit Ihren Zugangsdaten an.

2. Rufen Sie im Menü hinter Ihrer E-Mail-Adresse rechts oben den Punkt "Persönlich" auf.

3. Klicken Sie in der linken Spalte auf "Externer Speicher".

4. Wählen Sie unter Speicher hinzufügen "SMB / CIFS" aus.

5. Füllen Sie das neu erschienene Formular aus.

  • Ordnername: Der Name, unter dem das eingebundene Gruppenlaufwerk in Ihrem Cloud-Speicher erscheinen soll.
  • Host: Das Datenhaltungssystem, welches das Gruppenlaufwerk bereitstellt. In der Regel ist dies daten.uni-oldenburg.de.
  • Benutzername: Ihr Benutzername für den Zugriff auf das Gruppenlaufwerk. Zum Aufbau der Verbindung müssen Sie in den meisten Fällen die Domäne mit angeben. Meist ist dies "w2kroot". Nutzen Sie hier die folgende Schreibweise: w2kroot\abcd1234.
  • Passwort: Ihr Passwort.
  • Share: Der Name der Freigabe Ihres Gruppenlaufwerks.
  • Entfernter Unterordner (optional): Hier können Sie einen Unterordner angeben, welchen Sie einbinden möchten.

Sie verbinden Ihr Gruppenlaufwerk unter Windows beispielsweise mit dem Pfad \\daten.uni-oldenburg.de\gruppe1$, dann geben Sie hier daten.uni-oldenburg.de unter Host ein und gruppe1$ unter Share.

6. Ein grüner Punkt symbolisiert eine funktionierende Verbindung zu dem Gruppenlaufwerk. Sollte statt des grünen Punktes ein rotes Quadrat erscheinen, so sind Ihre Angaben nicht korrekt.

7. Erlauben Sie das Teilen von Dateien, indem Sie mit dem Mauszeiger über die Zeile des entsprechenden Gruppenlaufwerks fahren und anschließend auf das erscheinden Zahnrad am Ende der Zeile klicken. Setzten Sie nun das Häckchen für "Teilen aktivieren".

Denken Sie bitte daran, nach einer Änderung Ihres Passworts das neue Passwort auch hier für die Gruppenlaufwerke nachzupflegen.

Damit ist die Einbindung eines Gruppenlaufwerks abgeschlossen. Sie kommen mit einem Klick auf das Uni-Logo oben links wieder in die Dateiansicht zurück.

Files Drop einrichten

Die Funktion Files Drop stellt einen Ordner für anonyme Uploads bereit. Personen können Ihnen mit Files Drop Dateien über einen verschlüsselten Kommunikationskanal zukommen lassen, welche Sie sonst via E-Mail-Anhang versenden würden. Files Drop funktioniert dabei nur in Ihre Richtung. Ein Download der Dateien ist über Files Drop nicht möglich.

Für die Einrichtung von Files Drop benötigen Sie zunächst einen Ordner, in dem die anonym hochgeladenen Dateien abgelegt werden sollen. Falls Sie nicht schon einen Ordner vorbereitet haben, erzeugen Sie sich einen neuen. In diesem Beispiel heißt der Ordner "Drop".

Nachdem Sie einen Ordner für Files Drop haben, öffnen Sie Einstellungen rechts oben. Navigieren Sie anschließend zum Punkt Files Drop.

Klicke Sie auf "Auswählen".

 

Klicken Sie auf den Ordner, welchen Sie für anonyme Uploads vorgesehen haben.

 

Bestätigen Sie den Ordner mit "Auswählen".

 

Teilen Sie den Personen, die Ihnen Dateien hochladen sollen,  die nun erzeugte Adresse mit.

Anwendungsbeispiele

In diesem Abschnitt finden Sie Anwendungsbeispiele für Cloud-Storage.

Cloud-Storage anstelle von Dateianhängen an E-Mails

Die Weitergabe von Dateien über Cloud-Storage anstelle von Anhängen an E-Mails bietet Ihnen folgende Vorteile:

  • Die Übertragung der Dateien geschieht hier verschlüsselt.
  • Sie können größere Datenmengen übertragen.
  • Sie können die Daten im Nachhinein aktualisieren, ohne Sie erneut per E-Mail versenden zu müssen.
  • Sie entlasten Ihre E-Mail-Postfach sowie das Postfach des Empfängers.
  • Dateien werden nicht von SPAM-Filtern zurückgehalten.

So gehen Sie vor:

  • Erzeugen Sie ggf. einen neuen Ordner in Ihrem Cloudspeicher.
  • Platzieren Sie die zu verteilenden Dateien in diesen Ordner.
  • Teilen Sie den Ordner über die Funktion "als Link teilen".
    • Vergeben Sie ggf. ein Passwort für den Zugriff auf diesen Ordner.
    • Vergeben Sie ggf. ein Ablaufdatum für den Zugriff auf diesen Ordner.
    • Erlauben Sie ggf. das öffentliche Hochladen, falls Sie Dateien empfangen möchten.
  • Kopieren Sie den automatisch erstellen Link in die Zwischenablage und fügen Sie diesen in eine E-Mail an den gewünschten Empfängerkreis ein.

Sync-Client einrichten

Sync-Clients synchronisieren einen Ordner auf dem Arbeitsgerät automatisch mit dem Online-Speicher des Cloud-Storage-Dienstes.

Adressen

Sie können unter der Adresse https://owncloud.org/install/#install-clients Sync-Clients für die Betriebssysteme Windows, MacOS X und viele Linux-Distributionen beziehen.

Die Server-Adresse für alle Sync-Clients lautet https://cloudstorage.uni-oldenburg.de/.

Windows

Nachdem Sie den Sync-Client von https://owncloud.org/install/#install-clients bezogen und installiert haben nehmen Sie die Einrichtung vor.

Setzen Sie zunächst die Serveradresse cloudstorage.uni-oldenburg.de.


Geben Sie im nächsten Schritt Ihre persönlichen Zugangsdaten ein.

Danach wählen Sie einen lokalen Ordner aus, welcher mit dem Online-Dienst Cloud-Storage synchronisiert werden soll.

Für Nutzer der Windows-Domäne w2kroot empfiehlt sich die Ablage auf einer lokalen Festplatte außerhalb des Nutzerprofiles C:\users\<Benutzername>. Im vorgegebenen Pfad würden die synchronisierten Dateien sonst bei jeder Anmeldung vom zentralen Datenspeicher auf den PC übertragen werden.

Bei wechselnden Arbeitsplätzen kann der lokale Ordner auf das L-Laufwerk platziert werden. 

Achtung: Verwenden Sie nicht den Ordner L:\Cloud als Ziel für den Sync-Client. Dieser Ordner ist bereits Bestandteil Ihrer Cloud.

Bestätigen Sie anschließend mit „Abschließen“.

Der ownCloud-Client verrichtet fortan seine Arbeit im Hintergrund und synchronisiert das von Ihnen angegebene Verzeichnis mit dem Online-Speicher.

Für die Verwendung in der Windows-Domäne w2kroot.uni-oldenburg.de laden Sie nach der Installation die Datei ownCloud.cmd herunter und starten diese einmalig mittels Doppelklick. Akzeptieren Sie die Warnung von Windows. Dieses Script verändert den Sync-Client dahingehend, dass Ihre Einstellungen auf Ihrem L-Laufwerk gespeichert werden und somit nach einer erneuten Anmeldung an der Windows-Domäne noch erhalten sind.

MacOS X

Starten Sie das ownCloud.dmg, tragen Sie die Server-Adresse cloudstorage.uni-oldenburg.de sowie Ihre persönlichen Zugangsdaten ein und wählen Sie einen lokalen Ordner für die Synchronisation aus. Die Einrichtung entspricht der unter Windows.

Linux

Hier finden Sie Informationen zur Installation des ownCloud Sync-Clients unter verschieden Distributionen

Fedora

Der Client für ownCloud ist bereits in den Paket-Quellen von Fedora enthalten und heißt dort „mirall“. Sie installieren dieses Paket mit dem Befehl „yum install mirall“. Anschließend starten Sie das Programm "owncloud".

Die Einrichtung des Clients entspricht der unter Windows.

Red Hat Enterprise Linux

In den Paket-Quellen des Red Hat Desktop der IT-Dienste ist der Sync-Client enthalten. Sie installieren diesen mit dem Befehl „yum install owncloud-client“.

Die Einrichtung des Clients entspricht der unter Windows.

Debian

Debian liefert über die eigenen Softwarequellen evtl. veraltete Versionen des ownCloud Sync-Clients aus. Sollten Sie ownCloud Sync-Client aus einer Debian-eigenen Quelle bezogen haben, deinstallieren Sie dieses Paket mit seinen Abhängigkeiten zunächst.

Folgen Sie der für Ihre Debian-Version passenden Installationsbeschreibung.

Anschließend starten Sie das Programm "owncloud". Die Einrichtung des Clients entspricht der unter Windows.

Ubuntu

Ubuntu liefert über das Software Center veraltete Versionen des Sync-Clients aus. Falls Sie die Applikation ownCloud Sync-Client über das Software Center installiert haben, deinstallieren Sie dieses zunächst.

Folgen Sie der für Ihre Ubuntu-Version passenden Installationsbeschreibung.

Anschließend starten Sie das Programm "owncloud". Die Einrichtung des Clients entspricht der unter Windows.

openSuse

Folgen Sie der für Ihre Suse-Version passenden Installationsbeschreibung.

Anschließend starten Sie das Programm "owncloud". Die Einrichtung des Clients entspricht der unter Windows.

WebDAV

Sie können Ihren Datenspeicher auch per WebDAV erreichen. Die URL lautet wie folgt:

https://cloudstorage.uni-oldenburg.de/remote.php/webdav/

Cloud-Storage in Dateimanager einbinden

Cloud-Storage läßt sich mit Hilfe des Protokolls WebDAV direkt in den Dateimanager des Betriebssystems einbinden.

Viele Betriebssysteme bieten eine direkte Unterstützung von WebDAV an. Für manche müssen Programme oder Apps nachinstalliert werden.

Alles was Sie von der Cloud-Storage-Seite für die Nutzung von WebDAV benötigen sind Ihre persönlichen Zugangsdaten und die URL https://cloudstorage.uni-oldenburg.de/remote.php/webdav.

Im folgenden Abschnitt wird die Einbindung in den Explorer von Windows 7 gezeigt.

Starten Sie zunächst den Windows-Dienst "WebClient". Für die Durchführung benötigen Sie Administrator-Rechte.

  • Klicken Sie dazu unter dem Windows-Logo ("Start-Menü") mit der rechten Maus-Taste auf "Computer" und wählen Sie hier "Verwalten" aus.
  • Gehen Sie zu dem Punkt "Dienste" unter "Dienste und Anwendungen".
  • Öffnen Sie in der mittleren Spalte den Dienst "WebClient" mittels Doppelklick.
  • Ändern Sie die Einstellung "Starttyp" auf "Automatisch".
  • Starten Sie den Dienst sofort mittels "Starten".
  • Bestätigen Sie mit OK und schließen Sie die Computerverwaltung.

1. Rufen Sie im Explorer von Windows den Dialog "Netzlaufwerk hinzufügen" auf:


 

2. Tragen Sie als Ordner die Adresse https://cloudstorage.uni-oldenburg.de/remote.php/webdav ein. Sie können noch auswählen, ob die Verbindung bei der nächsten Anmeldung wiederhergestellt oder unter welchem Laufwerksbuchstaben Ihr Cloud-Storage dargestellt werden soll. Bestätigen Sie diesen Dialog mit "Fertig stellen".

 

3. Es erscheint ein neues Fenster zur Eingabe Ihrer Zugangsdaten. Sie können Windows anweisen, dass Ihre Zugangsdaten gespeichert werden sollen. Bestätigen Sie mit "OK".

 

Jetzt sollten Sie Zugriff auf die Inhalte Ihrer Cloud-Storage haben.

Apps für Smartphone und Tablet

In den App-Stores von Apple und Google finden Sie eine App zu Synchronisation von Daten zwischen den Mobilgeräten und Cloud-Storage der Universität Oldenburg.

Eine App für Windows Phone befindet sich derzeit in der Entwicklung.

Erfahrene Android-Nutzer können unter f-droid.org die ownCloud-App kostenlos beziehen.

Häufig gestellte Fragen und Hinweise

[gelöst] Sync-Client meldet "Synchronisationsfehler"

Die Synchronisation von Daten mit dem Sync-Client in der Version 1.8.0 schlägt fehl, wenn die Verbindung mit dem Ordner Home-Cloud nicht hergestellt wurde.

Um diesen Fehler zu umgehen, melden Sie sich bitte auf der Webschnittstelle an und hinterlegen Sie Ihre Zugangsdaten für den Ordner Home-Cloud.

Lösung: In der Version des Sync-Client ab 1.8.2 wurde der Fehler behoben. Bitte aktualisieren Sie Ihren Sync-Client.