International Relations Office

Newsletter September 2008

Inhaltsverzeichnis

  1. Alexander von Humboldt-Stiftung: Schub für Institutspartnerschaften mit Entwicklungsländern
  2. BMBF: Neugestaltetes BMBF-Portal zur internationalen Kooperation geht online
  3. BMBF: Wissenschaftlich-Technologische Zusammenarbeit mit China
  4. DAAD: Research Explorer: Online die deutsche Forschungslandschaft entdecken
  5. DFG: Deutsch-argentinische Kooperationsaufenthalte
  6. DFG: Deutsch-mexikanische Kooperationsaufenthalte
  7. Europäische Kommission: Neues Portal zu Forschungsinfrastrukturen  
  8. Uni-Intern 
    Berichte

    Besuch einer hochrangigen Delegation der Towson University
    Neue Hochschulpartnerschaften der Universität Oldenburg
    Terminankündigungen
    Studentisches Symposium "Böse.Macht.Musik"
    Zu Gast an der Universität Oldenburg

1. Alexander von Humboldt-Stiftung: Schub für Institutspartnerschaften mit Entwicklungsländern
Die Humboldt-Stiftung will künftig mehr Institutspartnerschaften fördern. Hiermit unterstützt sie langfristige Forschungskooperationen zwischen deutschen Wissenschaftlern und Humboldtianern in Entwicklungs- und Schwellenländern. Eine Partnerschaft kann über einen Zeitraum von drei Jahren mit bis zu 55.000 Euro gefördert werden. In den letzten Jahren wurden durchschnittlich 50 Institutspartnerschaften gefördert. Die Stiftung strebt an, diese Zahl zu verdoppeln.
Aus den Fördermitteln können gegenseitige Forschungsbesuche von bis zu drei Monaten, Tagungen und Workshops, Material, Druckkosten, Geräte für das ausländische Institut und neuerdings auch wissenschaftliche Hilfskräfte finanziert werden. Neu ist außerdem, dass bis zu 15 % der Fördermittel als Verwaltungspauschale für das deutsche Partnerinstitut verwendet werden können.
Weitere Informationen: www.humboldt-foundation.de/pls/web/wt_show.text_page?p_text_id=575046
Quelle: AvH

2. BMBF: Neugestaltetes BMBF-Portal zur internationalen Kooperation geht online
Die Bundesregierung hat sich im Februar mit der Internationalisierungsstrategie ehrgeizige Ziele zur verbesserten Vernetzung der deutschen Wissenschaft gesetzt. Hierzu leistet das Internetportal „Kooperation international“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung  (BMBF) einen wichtigen Beitrag.
Weitere Informationen: www.kooperation-international.de
Quelle: BMBF

3. BMBF: Wissenschaftlich-Technologische Zusammenarbeit mit China
Die Fördermaßnahmen sollen dazu dienen, die wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit weiter zu intensivieren und insbesondere hervorragende chinesische Nachwuchswissenschaftler an den Forschungsstandort Deutschland zu binden sowie deutsche Nachwuchswissenschaftler zu vor allem auch längerfristigen Aufenthalten in China zu ermutigen. Durch Mobilitätsförderung sollen sowohl bestehende Kooperationen ausgebaut als auch neue Kontakte geknüpft bzw. neue Projektkooperationen initiiert werden. Ziel ist die Anbahnung intensiver und langfristiger Kooperationen zwischen deutschen und chinesischen Partnern. Die geförderten Aktivitäten sollen der Vorbereitung größerer Vorhaben und insbesondere der Vorbereitung von umfangreicheren Antragstellungen bei Förderorganisationen wie z.B. BMBF, DFG oder EU dienen. Anbahnungsmaßnahmen für FuE-Kooperationen können in folgenden Bereichen unterstützt werden:

  • Klima, globaler Klimawandel, Klimaschutz, Klimawandelfolgen
  • Ressourceneffizienz, sparsame Nutzung von Energie- und anderen Ressourcen
  • Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Umwelttechnologie, insbesondere Wassertechnologie, Wassermanagement
  • Geowissenschaften, Meeresforschung, Polarforschung, einschließlich Fernerkundung

Alle beantragten Maßnahmen müssen im Jahr 2009 beginnen. Das Förderverfahren ist einstufig.
Weitere Informationen: www.bmbf.de/foerderungen/12792.php
Bewerbungsschluss: 03. November 2008
Kontakt:

DLR
Petra Bauer
Tel.: (0228) 3821 404
E-Mail: petra.bauer(at)dlr.de
Quelle: BMBF

4. DAAD: Research Explorer: Online die deutsche Forschungslandschaft entdecken
Mit dem Research Explorer, einer gemeinsam von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) entwickelten Internet-Anwendung, ist ein einzigartiges Verzeichnis deutscher Forschungseinrichtungen online gegangen: Der Research Explorer bietet systematisch und gebündelt umfassende Informationen zu deutschen Forschungseinrichtungen aller Art, und das alles weltweit frei zugänglich und kostenlos.
DAAD und DFG präsentieren unter www.daad.de/research-explorer beziehungsweise www.dfg.de/research-explorer einen Zugang zu deutschen Forschungseinrichtungen. Der Research Explorer spricht nationale ebenso wie internationale Zielgruppen an, da er auch in englischer Sprache zur Verfügung steht. Im Research Explorer finden Internetnutzerinnen und -nutzer über 17.000 Forschungseinrichtungen, die nach fachlichen, regionalen oder strukturellen Kriterien recherchiert werden können. Die Kontaktdaten und Webadressen aller verzeichneten Institute werden ständig überprüft und aktualisiert. Ein Suchassistent erleichtert das Finden aus fachlicher Perspektive: Nach einer differenzierten Fachsystematik können in nur drei Schritten universitäre wie außeruniversitäre Institute einer gewünschten wissenschaftlichen Disziplin selektiert werden. Zusätzlich ermöglicht der Research Explorer über eine direkte Verbindung zu einem weiteren Informationssystem - "GEPRIS - geförderte Projekte der DFG" -, sämtliche an einem Institut laufende Projekte mit DFG-Förderung zu recherchieren. Über den alternativ angebotenen geografischen Einstieg verschaffen sich die Nutzerinnen und Nutzer anhand einer Kartendarstellung einen anschaulichen Überblick über die Vielfalt der deutschen Forschungslandschaft. 
Weitere Informationen: Der Research Explorer ist im Internet verfügbar unter: www.dfg.de/research-explorer und www.daad.de/research-explorer
Weiterführende Links: www.daad.de/research-explorer
Quelle: DAAD

5. DFG: Deutsch-argentinische Kooperationsaufenthalte
Auf Basis des Abkommens zwischen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Consejo Nacional de Investigaciones Científicas y Tecnicas (CONICET) können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Anträge für Kooperationsaufenthalte stellen. Die Anträge sollten sowohl bei der DFG als auch bei CONICET nach den jeweils gültigen Richtlinien eingereicht werden. Auf deutscher Seite können alle Forscherinnen und Forscher einen Antrag stellen, die nach den Regeln der DFG antragsberechtigt sind. Der argentinische Partner muss als Kooperationspartner im DFG-Antrag benannt und der wissenschaftliche Mehrwert der Zusammenarbeit verdeutlicht werden. Für das Antrags- und Begutachtungsverfahren sowie für die Kostenstellen gelten die Richtlinien der DFG zu Kooperationsaufenthalten. Die argentinischen Partner reichen ihren Antrag bei CONICET ein. Der Antragsteller muss gemäß den Richtlinien von CONICET antragsberechtigt sein. Der deutsche Kooperationspartner muss ebenfalls im Antrag benannt werden. Es können nur Anträge gefördert werden, die sowohl von CONICET als auch von der DFG nach den jeweils vorgeschriebenen Begutachtungsverfahren zur Bewilligung vorgeschlagen wurden.
Weitere Informationen: www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/ausschreibungen_mit_internationalem_bezug/info_wissenschaft_54_08.html
Bewerbungsschluss: 3. Oktober 2008
Kontakt:
DFG
Dr. Dietrich Halm
Tel.: (0228) 885 24 90
E-Mail: dietrich.halm(at)dfg.de
Quelle: DFG

6. DFG: Deutsch-mexikanische Kooperationsaufenthalte
Auf Basis des Abkommens zwischen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Consejo Nacional de Ciencia y Tecnologia (CONACYT) können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch in diesem Jahr wieder Anträge für Kooperationsaufenthalte stellen. Die Anträge sollten sowohl bei der DFG als auch bei CONACYT nach den jeweils gültigen Richtlinien eingereicht werden. Auf deutscher Seite können alle Forscherinnen und Forscher einen Antrag stellen, die nach den Regeln der DFG antragsberechtigt sind. Der mexikanische Partner muss als Kooperationspartner im DFG-Antrag benannt und der wissenschaftliche Mehrwert der Zusammenarbeit verdeutlicht werden. Für das Antrags- und Begutachtungsverfahren sowie für die Kostenstellen gelten die Richtlinien der DFG zu Kooperationsaufenthalten. Die mexikanischen Partner reichen ihren Antrag bei CONACYT ein. Der Antragsteller muss gemäß den Richtlinien von CONACYT antragsberechtigt sein. Der deutsche Kooperationspartner muss ebenfalls im Antrag benannt werden.
Es können nur Anträge gefördert werden, die sowohl von CONACYT als auch von der DFG nach den jeweils vorgeschriebenen Begutachtungsverfahren zur Bewilligung vorgeschlagen wurden.
Weitere Informationen: www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/ausschreibungen_mit_internationalem_bezug/info_wissenschaft_52_08.html
Bewerbungsschluss: 26. September 2008
Kontakt:

DFG
Dr. Dietrich Halm
Tel.: (0228) 885 24 90
E-Mail: dietrich.halm(at)dfg.de
Quelle: DFG

7. Europäische Kommission: Neues Portal zu Forschungsinfrastrukturen
Eine neue Online- Datenbank zu Forschungsinfrastrukturen gibt Informationen über eine große Zahl von 'Research Infrastructures (RIs)' von europäischem Interesse in sämtlichen Wissenschaftsbereichen. Dies betrifft Einrichtungen und Anlagen genauso wie Ressourcen und verknüpfte Services, die von der Wissenschaftsgemeinschaft genutzt werden, um Spitzenforschung zu betreiben. Ziel der Datenbank ist es, Wissenschaftlern/-innen, Forschern/-innen und Politikern/-innen die Suche nach Services zu ermöglichen, die von den jeweiligen Infrastruktur-Maßnahmen angeboten werden. Das Tool geht auf eine von der Europäischen Kommission und der European Science Foundation (ESF) durchgeführte Studie zurück. Die Datenbank gewährt Zugang zu den großen RIs in der EU und assoziierten Staaten. Dabei erhebt sie keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen können nach Disziplinen, Staaten und dem Typ der Infrastruktur-Maßnahme abgerufen werden.
Link zum Online-Portal: www.riportal.eu/public/index.cfm?fuseaction=ri.search
Quelle: KOWI

8. Uni-Intern

Berichte

Besuch einer hochrangigen Delegation der Towson University
Vom 22. - 26. September 2008 wird sich eine hochrangige Delegation der Towson  University an der Universität Oldenburg aufhalten, um Gespräche zur Ausgestaltung der zukünftigen Kooperation zu führen.
Delegationsmitglieder sind Präsident Dr. Caret, Provost Dr. Clements, Dr. Esslinger, Leiter International Programs sowie Prof. Mruck, Partnerschaftsbeauftragter.
Neben Terminen in den Fakultäten, die eine engere Zusammenarbeit mit der Towson University in der Vergangenheit durchgeführt haben, findet am Mittwoch, 24.09.2008, ein öffentlicher Vortrag von Provost Dr. Clements zum Thema Projektmanagement statt (Raum A5 1-158), zu dem Sie herzlich eingeladen sind.


Neue Hochschulpartnerschaften der Universität Oldenburg

Terminankündigungen


Studentisches Symposium "Böse.Macht.Musik"
Vom 10. - 13. Oktober 2008 findet in Oldenburg das studentische Symposium zum Thema "Böse.Macht.Musik" unter der Trägerschaft des Dachverbands der Studierenden der Musikwissenschaft (DVSM e.V.) statt.
Das Symposium hat sich zum Ziel gesetzt, die oftmals als "weiße Macht" konnotierte Musik mit dem Bösen in Zusammenhang zu bringen. Aus der wissenschaftlichen und künstlerisch-praktischen Beschäftigung mit diesem ungewöhnlichen Thema sollen neue Sicht- und Denkweisen angeregt werden. Verbrechen, Horror, Tod und Teufel stehen im Mittelpunkt der Konzeption, die bereits auf breites internationales Interesse gestoßen ist. Referenten und Referentinnen aus Kanada, den USA, Serbien, Polen und Österreich werden zusammen mit deutschen Kollegen und Kolleginnen diskutieren, wo und wann das Böse zu klingen beginnt, sich - und andere - tönend bewegt und als Musik materialisiert.
Weitere Informationen zu dem Symposium, zum Programmablauf und zu den Referenten und Referentinnen finden Sie unter www.boese-macht-musik.de. Bei Rückfragen und Anregungen erreichen Sie die Verantwortlichen unter symposium2008(at)dvsm.de.