International Relations Office

Newsletter April 2008

Inhaltsverzeichnis

  1. AvH: Zusammenarbeit mit Indien verstärkt
  2. BMBF: Deutsch-Argentinische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie
  3. BMBF: Internationale Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung
  4. BMBF: Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, mit Moldau und Weißrussland 
  5. DAAD: Projektbezogener Personenaustausch PROCOPE 2009
  6. EU: ERASMUS Mundus - Aktion 4
  7. EU: Erster Aufruf in ALFA III
  8. EU: Kultur (2007-2013) - Zusammenarbeit mit Brasilien
  9. EU: TEMPUS IV (2007 – 2013)
  10. EU: Zusammenarbeit mit Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifik (EDULINK)
  11. Internationale Sommerkurse für rumänische Sprache und Landeskunde an der Babeş-Bolyai Universität-Klausenburg
  12. Vietnamesich-Deutsche Universität gegründet
  13. Uni-Intern
    Internationalisation at home

    Neue Hochschulpartnerschaften der Universität Oldenburg
    Zu Gast an der Universität Oldenburg

1. AvH: Zusammenarbeit mit Indien verstärkt
Die Alexander von Humboldt-Stiftung fördert den deutsch-indischen Wissenschaftsdialog künftig mit dem neuen Indo-German Frontiers of Engineering-Programm. Ziel ist es, in interdisziplinären Symposien exzellente Nachwuchswissenschaftler beider Länder zum Wissensaustausch zusammenzubringen. Gemeinsam mit dem indischen Department of Science and Technology ermöglicht die Humboldt-Stiftung bei jeder Konferenz rund 60 herausragenden deutschen und indischen Ingenieurwissenschaftlern, Netzwerke außerhalb ihres eigenen Forschungsgebiets zu knüpfen.
Die abwechselnd in Indien und Deutschland stattfindenden Symposien eröffnen beiden Seiten die Möglichkeit, sich von der Qualität der Forschung im jeweils anderen Land zu überzeugen sowie wertvolle Einblicke in die Forschungslandschaft und die aktuellen Fragestellungen der Kolleginnen und Kollegen zu gewinnen.
Weitere Informationen: www.avh.de/de/aktuelles/presse/pn/index.htm
Kontakt:
Kristina Güroff
Alexander von Humboldt-Stiftung
Pressestelle
Tel.: (0228) 833 144
Fax: (0228) 833 441
E-Mail: presse(at)avh.de
Quelle: Alexander von Humboldt-Stiftung

2. BMBF: Deutsch-Argentinische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie
Im Rahmen der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Argentinien können Projektvorschläge eingereicht werden. Ziel ist die Förderung der Zusammenarbeit im Bereich der wissenschaftlichen Forschung und technologischen Entwicklung zwischen Deutschland und Argentinien durch die Unterstützung des Wissenschaftleraustausches bei gemeinsamen Forschungsprojekten. Bevorzugt werden anwendungsnahe Projekte und Projekte mit Industrie/KMU-Beteiligung. Schwerpunktbereiche dieser Ausschreibung sind Lebenswissenschaften, Biotechnologie (vorzugsweise Industrielle Biotechnologie), Umwelttechnologien und nachhaltige Entwicklung; Nanotechnologien sowie Informations- und Kommunikationswissenschaften.
Die Projekte können mit einer Laufzeit von bis zu 3 Jahren unterstützt werden, wobei eine Förderzusage in Übereinstimmung mit der Bekanntmachung dem MINCyT zunächst nur für maximal 2 Jahre erfolgt. Die beantragten Forschungsprojekte müssen von zwei oder mehr Forschergruppen aus Deutschland und Argentinien unterstützt werden. Da es sich bei der Förderung um eine Ergänzungsfinanzierung handelt, müssen die beteiligten Einrichtungen erklären, dass die weiteren für die Durchführung des Projekts erforderlichen Mittel (Personalkosten etc.) zur Verfügung stehen.
Die Projekte werden in beiden Ländern bewertet. Es werden nur Projekte in die Förderung aufgenommen, die von beiden Ländern als förderwürdig angesehen werden. Auswahl der Projekte und Umfang der Förderung erfolgt unter Einbeziehung der von beiden Ländern für die Schwerpunktbereiche benannten Gutachter. Es ist geplant, mit den zur Förderung angenommenen Projekten ab dem 1. Januar 2009 zu beginnen.
Weitere Informationen: www.internationales-buero.de/de/2973.php
Bewerbungsschluss: 30. Mai 2008
Kontakt:
Internationales Büro des BMBF
Grazyna Sniegocka
Tel.: (0228) 3821 435
Fax: (0228) 3821 444
E-Mail: grazyna.sniegocka(at)dlr.de
Quelle: Internetinformationen des Förderers 

3. BMBF: Internationale Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung
Das BMBF möchte mit Internationalen Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung auf dem Wege der projektförmigen und personenbezogenen Förderung die Potentiale der Geisteswissenschaften stärken und ihren international hohen Standard weiter ausbauen.
Die Internationalen Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung des BMBF sollen herausragenden Geisteswissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen an deutschen Hochschulen die Möglichkeit geben

  • eine international und europäisch sichtbare und wirksame Schwerpunktbildung der deutschen Geisteswissenschaften an den Universitäten voranzutreiben und die Verbindungen zu ausländischen Forschungsschwerpunkten und Einrichtungen zu stärken,
  • durch weitgehende Freistellung von universitären Verpflichtungen persönlichen Freiraum zu gewinnen, um selbst gewählten Forschungsfragen nachgehen und diese entwickeln zu können,
  • eine Lerngemeinschaft zu bilden, die durch die systematische Konfrontation mit anderen Wissenskulturen die eigenen, meist unbefragten Selbstverständlichkeiten auf den Prüfstand stellt,
  • international hochrangige Fachkollegen in ihre Forschungsarbeiten an deutschen Universitäten einzubeziehen,
  • die geisteswissenschaftlichen Methoden -auch kulturvergleichender Forschung - weiter zu entwickeln,
  • die Kooperation von disziplinärer und regionalspezifischer Forschung an einer gemeinsamen Problemstellung zu verbessern,
  • die Kooperation in den Geisteswissenschaften unter Einschluss der kleinen Fächer zu intensivieren.

Das Forschungskolleg ist als ein Ort der direkten Begegnung der Wissenschaftler gedacht. Es basiert auf dem Ortsprinzip und soll direkte Kommunikation der Fellows miteinander möglich machen. Es soll Attraktion und Strahlkraft in Richtung Ausland entwickeln und in seiner wissenschaftlichen Ausrichtung eher die Idee der "Humanities" verfolgen.
Das Programm (= Forschungsfragestellung) des Internationalen Geisteswissenschaftlichen Kollegs wird vom Antragsteller selbst gewählt und formuliert.
Das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung wird durch das BMBF mit einer Förderung in Höhe von bis zu. 2,0 Mio. Euro p. a. mit pauschalierten Sätzen für Leitung, Fellows und Servicestab finanziert. Die Leitung des Kollegs entscheidet über die fach- und sachgerechte Verwendung der Mittel in Übereinstimmung mit dem Programm. Die Förderung ist auf sechs Jahre mit der Option der Verlängerung um weitere sechs Jahre befristet. Es wird erwartet, dass die Universität in der zweiten Förderphase einen Eigenanteil bereitstellt.
Weitere Informationen: www.bmbf.de/foerderungen/12154.php
Bewerbungsschluss: 31. Mai 2008 (Projektskizze)
Kontakt:
Projektträger DLR
Herr Dr. Heinz Thunecke
Tel. (0228) 3821 366
E-Mail: Heinz.Thunecke(at)dlr.de
Quelle: Interinformation des Förderers

4. BMBF: Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, mit Moldau und Weißrussland
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung beabsichtigt Kooperationen mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Weißrussland im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung, insbesondere auf dem Gebiet der Umwelt, Geotechnologie, Gesundheitsforschung, Biowissenschaft und Chemischen Technologie, zu fördern.
Schwerpunkte der Förderung sind

  • Maßnahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutionellen Kooperationen,
  • sowie Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll.

Förderfähig sind Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops. Projekte können in der Regel mit bis zu 25 T Euro unterstützt werden.
Antragsberechtigt im Verbund mit Einrichtungen aus Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldau, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan und Weißrussland sind deutsche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, forschungsaktive Kliniken sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland.
Weitere Informationen: www.bmbf.de/foerderungen/12265.php
Bewerbungsschluss: Anträge werden laufend entgegengenommen
Kontakt:
Internationales Büro des BMBF
Dr. Anja Köhler
Telefon: (0228) 3821 458
E-Mail: anja.koehler(at)dlr.de
Quelle: Internetinformationen des Förderers 

5. DAAD: Projektbezogener Personenaustausch PROCOPE 2009
Anliegen des Programms ist die Intensivierung der Kooperation zwischen französischen und deutschen Forschergruppen, die gemeinsam an einem spezifischen wissenschaftlichen Vorhaben arbeiten. Ein besonderes Gewicht liegt dabei auf der Fortbildung und Spezialisierung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
Antragsberechtigt auf deutscher Seite sind Hochschullehrer/innen, Wissenschaftler/innen und Postdoktoranden deutscher Hochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in festem Dienstverhältnis. Das Programm steht für alle Fachdisziplinen offen.
Antragsvoraussetzung ist ein konkretes wissenschaftliches Forschungsvorhaben von hoher Qualität, an dem die Partner aus beiden Ländern gemeinsam und möglichst komplementär arbeiten wollen. Die Grundfinanzierung des Projekts (Personal- und Sachkosten auf beiden Seiten) muss gesichert sein. Der deutsche Förderantrag kann nur dann berücksichtigt werden, wenn eine Parallelbewerbung des französischen Kooperationspartners vorliegt. Auch wenn der französische Partner nicht beabsichtigt, finanzielle Leistungen zu beantragen, so muss er seine Kooperationsbereitschaft dokumentieren, indem er in einem Antrag seinen eigenen wissenschaftlichen Beitrag im Rahmen des gemeinsamen Projekts eindeutig darlegt.
Der Gesamtförderungszeitraum eines Projektes beträgt bis zu 2 Jahre.
Aus Mitteln des Programms PROCOPE können Mobilitätskosten - d.h. Reise- und Aufenthaltskosten, die im Zuge der projektgebundenen Zusammenarbeit entstehen - gefördert werden. Förderungswürdig sind kurzzeitige Aufenthalte bis zu einigen Monaten. Auf deutscher Seite übernimmt der DAAD die Förderung von Reise- und Aufenthaltskosten für Mitglieder der deutschen Forschergruppe an das ausländische Partnerinstitut. Gezahlt werden Tages- und Reisekostenpauschalen bzw. Monatsraten.
Das Antragsvolumen der deutschen Gruppe sollte pro Projekt und Jahr 6.000,- Euro nicht übersteigen.
Weitere Informationen: www.daad.de/imperia/md/content/hochschulen/ppp/ppp_frankreich.pdf
Bewerbungsschluss: 15. Mai 2008
Kontakt:
Manuela Schenk
Ref. 312 – Frankreich, Benelux-Länder
Tel.: (0228) 882 251
Fax: (0228) 882 9251
E-Mail: schenk(at)daad.de
Quelle: Internetinformation des Förderers 

6. EU: ERASMUS Mundus - Aktion 4
Das allgemeine Ziel des Programms „Erasmus Mundus“ besteht in der Verbesserung der Qualität der europäischen Hochschulbildung durch die Förderung der Zusammenarbeit mit Drittländern, um die Entwicklung der Humanressourcen zu verbessern und den Dialog und das Verständnis zwischen den Völkern und Kulturen zu fördern.
Die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen betrifft die folgenden Aktivitäten:

  • Projekte zur weltweiten Bekanntmachung der europäischen Hochschulbildung,
  • Projekte zur Verbesserung der Zugangsmöglichkeiten zur europäischen Hochschulbildung, zur Erleichterung eines Aufenthalts in Europa für Studierende aus Drittstaaten oder zur Verbesserung der Dienstleistungen für Studierende aus Übersee,
  • Projekte oder Studien zur Anerkennung von Studienleistungen, Abschlüssen und Qualifikationen im Hinblick auf die Anerkennung für akademische Zwecke und auf dem Arbeitsmarkt,
  • Projekte für die Analyse von Trends und Entwicklungen in der Hochschulbildung im internationalen Kontext,
  • Projekte zur Schaffung von Verbindungen zwischen Hochschulbildung und Forschung und zwischen Hochschulbildung und Wirtschaft und zur Ausnutzung möglicher Synergien, wo immer dies möglich ist,
  • internationale thematische Netzwerke: Im Rahmen von Erasmus ausgewählte thematische Netzwerke können einen zusätzlichen Zuschuss beantragen, um ihr Netzwerk auf Drittstaateneinrichtungen auszuweiten.

Antragsteller:

  • Hochschuleinrichtungen aus allen Ländern der Welt,
  • sonstige öffentliche oder private Einrichtungen, die im Hochschulbereich tätig sind, aus allen Ländern der Welt.

Für die Finanzierung der Projekte sind insgesamt 3,3 Mio. Euro vorgesehen. Die Finanzhilfe darf 75 % der förderfähigen Gesamtkosten nicht übersteigen. Die Höhe der Finanzhilfe richtet sich nach dem Projektumfang. Die Projekte müssen zwischen dem 1. November und dem 15. Dezember 2008 anlaufen, und ihre Laufzeit beträgt höchstens drei Jahre.
Weitere Informationen: www.eacea.ec.europa.eu/static/en/mundus/call2008/index.htm
Bewerbungsschluss: 15. Mai 2008
Quelle: EU-Amtsblatt C 55/13 vom 28.02.08

7. EU: Erster Aufruf in ALFA III
Ziel des Programms ist die Förderung institutioneller Hochschulzusammenarbeit zwischen der EU und Lateinamerika, um einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Hochschulsektors und zur interregionalen Zusammenarbeit in Lateinamerika zu leisten.
Für den Aufruf 2008 steht ein EU-Budget von 19,34 Mio. Euro zur Verfügung. Die erforderliche Kofinanzierung beträgt 20% bis 50%, je nach Partnerländern.
Gefördert werden drei Aktionen:
1. Gemeinsame Projekte (Hochschulmanagement und akademische Zusammenarbeit unter Einbeziehung von sozialen Aspekten)

  • Hochschulnetzwerke mit mindestens 6 Konsortialpartnern, davon 4 aus unterschiedlichen LA-Ländern und 2 aus unterschiedlichen EU-Staaten,
  • Fördersumme: 750.000 Euro bis 1,25 Mio. Euro; Förderzeitraum: 2-3 Jahre.

2. Strukturmaßnahmen (Modernisierung der Hochschulsysteme in LA auf regionaler Ebene)

  • Netzwerke zwischen Hochschulen und anderen Institutionen des Bildungs-/ Hochschulsektors, bestehend aus mindestens 16 Konsortialpartnern, davon 12 aus LA und 4 aus unterschiedlichen EU-Ländern,
  • Fördersumme: 1,5 Mio. Euro bis 3 Mio. Euro; Förderzeitraum: 2-3 Jahre.

3. Ergänzungsmaßnahmen (Synergiebildung zwischen Projekten aus 1. + 2.)

  • Keine Mindestzahl von Partnern; Bewerber müssen Erfahrungen aus Hochschulkooperationen mit mindestens 6 lateinamerikanischen Ländern vorweisen,
  • Fördersumme: 1,5 Mio. Euro bis 2,5 Mio. Euro; Förderzeitraum: 4 Jahre.

Weitere Informationen: www.ec.europa.eu/europeaid/where/latin-america/regionalcooperation/alfa/index_en.htm

Eine Informationsveranstaltung zur Antragstellung im Rahmen von ALFA III wird am 10.4.08 vom Referat 513 Tempus/EU-Drittlandkooperationen des DAAD durchgeführt.
Bewerbungsschluss für die Antragstellung: 16. Juni 2008
Quelle: DAAD

8. EU: Kultur (2007-2013) - Zusammenarbeit mit Brasilien
Das Programm steht im Kontext des fortlaufenden Engagements der Europäischen Union, durch den Ausbau der kulturellen Zusammenarbeit zwischen Kulturschaffenden, Kulturakteuren und kulturellen Einrichtungen der am Programm teilnehmenden Länder zur Förderung des gemeinsamen europäischen Kulturraums.
Das Programm sieht eine gemeinschaftliche Förderung in Form von „Sondermaßnahmen“ vor; in diesem Rahmen kann die Zusammenarbeit mit Drittländern und internationalen Organisationen unterstützt werden.
Um die Ziele des Programms zu erreichen, sollen mit dieser Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen kulturelle Kooperationsprojekte gefördert werden, die auf den Kulturaustausch zwischen den an dem Programm teilnehmenden Ländern und dem ausgewählten Drittland Brasilien abzielen.
Die Kooperationsprojekte sind zweijährig (2008-2010) und umfassen die kulturelle Zusammenarbeit mit den Organisationen des ausgewählten Drittlandes und/oder in Brasilien durchgeführte kulturelle Aktivitäten.
Die verfügbaren Finanzmittel für diese Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen belaufen sich auf 1 Mio. Euro.
Die gemeinschaftliche Kofinanzierung darf 50 % der gesamten förderfähigen Kosten des jeweiligen Projekts nicht überschreiten (mit einem Höchstbetrag von 200 000 Euro je Projekt).
Die maximale Projektlaufzeit beträgt 24 Monate.
Förderfähige Bewerber sind öffentliche oder private Einrichtungen mit Rechtsstatus, deren Hauptaktivität im Kulturbereich angesiedelt ist, und die eine mindestens zweijährige Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von kulturellen Projekten auf internationaler Ebene und insbesondere in Brasilien nachweisen können.
Förderfähig sind zweijährige kulturelle Kooperationsprojekte, an denen sich mindestens drei Kulturveranstalter aus mindestens drei verschiedenen förderfähigen Ländern beteiligen. Damit ein Projekt förderfähig ist, muss mindestens ein assoziierter Partner aus Brasilien beteiligt sein. Grundlage der Kooperation muss eine von den europäischen Kulturveranstaltern und assoziierten Partnern in Brasilien unterzeichnete Partnerschaftserklärung sein. Mindestens 50 % der im Rahmen der kulturellen Kooperationsprojekte vorgesehenen Maßnahmen sind im Hoheitsgebiet des betreffenden Drittlands (Brasilien) durchzuführen.
Vergabekriterien:

  1. Zusätzlicher europäischer Nutzen,
  2. Dimension der internationalen Kooperation,
  3. Qualität der Partnerschaft,
  4. Innovation und Kreativität,
  5. Auswirkungen,
  6. Sichtbarkeit.

Weitere Informationen: www.eacea.ec.europa.eu/culture/calls2008/strand_1_3/index_en.htm
Bewerbungsschluss: 1. Juni 2008
Quelle: EU-Amtsblatt 2008/C 71/02

9. EU: TEMPUS IV (2007 – 2013)
Das EU Programm TEMPUS (The Trans-European mobility scheme for university studies) dient der Unterstützung der Modernisierung der höheren Bildung in Partnerstaaten des westlichen Balkans, Osteuropa, Zentralasiens, Nordafrika und des Mittleren Ostens.
Zielregionen:

  • Westbalkanländer
  • Europäische Nachbarschaftsländer (süd-ost)
  • Zentralasiatische Länder

Folgende Länder können sich an den Projekten mit eigener Finanzierung beteiligen: Türkei, Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz
Zielsetzungen der Kooperation:

  • Entwicklung und Überarbeitung von Lehrplänen in prioritären Bereichen (auch Intensivlehrgänge,Fernunterricht, Kapazitätsausbau)
  • Reform der Hochschulstrukturen und –einrichtungen sowie ihrer Verwaltung (Umstrukturierung,Modernisierung, Ausstattung)
  • Entwicklung berufsbezogener Ausbildungsgänge
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, sozioökonomische Akteure einschl. Industrie
  • Festigung der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit (z.B. Schulungskurse für Beamte)
  • Ausweitung der Mobilität von Dozenten, Studierenden und Verwaltungskräften an Hochschulen (im Rahmen von gemeinsamen Projekten)
  • Ergänzende Maßnahmen (z.B. Ausarbeitung einer nationalen Strategie)

Projektarten:
Gemeinsame Projekte (Joint Projects - JP):

  • Reformierung bzw. Erneuerung von Studiengängen
  • Universitätsmanagement
  • Hochschulbildung und Gesellschaft

Neben Joint Projects werden Strukturmaßnahmen gefördert, wie etwa die Strukturreform der Hochschullandschaft und des Systems auf nationaler Ebene.
Projektlaufzeit: Maximum 3 Jahre; Priorität haben Projekte, in denen mehrere Partnerländer zusammenarbeiten.
Budget pro Projekt: 500.000 - 1,5 Mio Euro (Ausnahme Albanien: 300.000 - 1 Mio Euro)
Weitere Informationen: Bewerbungsunterlagen sind verfügbar unter
www.ec.europa.eu/education/programmes/tempus/index_en.html
Bewerbungsschluss: 28. April 2008
Quelle: Euroletter DAAD Nr. 38

10. EU: Zusammenarbeit mit Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifik (EDULINK)
Der dritte Aufruf in EDULINK, dem EU-Förderprogramm für die Hochschulzusammenarbeit mit Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifik (AKP) wurde am 18. März 2008 veröffentlicht. Ziel des Programms ist die Förderung der AKPHochschulen in den Bereichen Management/Verwaltung, Lehre und Forschung/Technologie.
Für den Aufruf 2008 steht ein EU-Budget von 16 Mio. Euro zur Verfügung. Die erforderliche Kofinanzierung beträgt 15%.
Der dritte Aufruf bringt einige Änderungen gegenüber dem zweiten. Sechs Mio. Euro wurden für die Förderung von zusätzlichen thematischen Prioritäten reserviert (vgl. ebenfalls S. 6 der Guidelines).
Thematische Prioritäten:

  • Health: Combat non-communicable and neglected diseases;
  • Environmental sustainability;
  • Transportation;
  • Good governance, peace and security and conflict prevention;
  • Regional integration processes;
  • Promotion of linkages between HEIs and the productive sectors and
  • Natural disaster risk reduction.

Es gibt zwei Aktionsschienen:
Transnationale Aktionen

  • Netzwerke mit mindestens 3 Konsortialpartnern, davon mindestens 2 aus verschiedenen AKP-Staaten
  • Fördersumme je Projekt: 200.000 Euro bis 500.000 Euro
  • Förderzeitraum: 1-3 Jahre

Transregionale Aktionen

  • Netzwerke mit mindestens 6 Konsortialpartnern aus allen 6 AKP-Ländergruppen
  • Fördersumme je Projekt: 500.000 Euro bis 1 Mio. Euro
  • Förderzeitraum: 1-3 Jahre

Weitere Informationen: www.acp-edulink.eu/APPLY.html
Bewerbungsschluss: 18. Juni 2008
Quelle: DAAD 

11. Internationale Sommerkurse für rumänische Sprache und Landeskunde an der Babeş-Bolyai Universität-Klausenburg
Die Babeş-Bolyai Universität organisiert in der Zeit vom 06. - 26 Juli 2008 die XXXVII. Internationalen Sommerkurse für rumänische Sprache und Landeskunde. Die Anmeldung erfolgt über die folgende Webseite: www.cci.ubbcluj.ro
Kontakt:
Corina Todea,
Zentrum für Internationale Beziehungen
Babeş-Bolyai Universität
Tel.: + 40 264 429 762, Durchwahl 6020
Fax: + 40 264 429755,
e-mail: corina(at)staff.ubbcluj.ro
www.ubbcluj.ro

12. Vietnamesich-Deutsche Universität gegründet 
Wolf Rieck, Präsident der Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences (FH FFM), wird Gründungspräsident der Vietnamesisch-Deutschen Universität (VDU) in Vietnam. Die neue Universität entsteht in Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon). Sie ist ein gemeinsames Projekt der vietnamesischen Regierung und des Landes Hessen.

13. Uni-Intern

Internationalisation at home
Aus zentralen Studienbeitragsmitteln werden den Fakultäten ab WS 2008/09 Mittel zur Förderung von Dozentenmobilitäten ausserhalb des SOKRATES-/ERASMUS-Programms zur Verfügung gestellt. Das Konzept Internationalisation at home“ sieht vor, dass Lehrende ausgewählter Partnerhochschulen an die Universität Oldenburg eingeladen werden können. Dadurch wird insbesondere nicht mobilen Studierenden, aber auch Studierenden, die einen Auslandsaufenthalt planen, eine internationale Lernerfahrung und interkulturelle Kompetenz vermittelt, die sie sonst nur bei einem Auslandsstudium erwerben könnten. Darüber hinaus erhalten die Lehrenden der Universität Oldenburg durch diese Fellowships die Möglichkeit zu einem intensiven Fachaustausch mit ihren Kolleginnen und Kollegen der Partnerhochschulen. Überdies können die Gastdozentinnen und Gastdozenten nach ihrer Rückkehr zugleich als wichtige Multiplikatoren an ihren Hochschulen wirken, z.B. zum weiteren intensiven Ausbau der Hochschulkooperation sowie für die Motivation ihrer (Master-) Studierenden zum Studium in Oldenburg.
Die Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler erhalten durch die Fellowships die Gelegenheit, eine Kurzzeitdozentur von einem Monat (Blockveranstaltung) bzw. für ein Semester (vier Monate) an der Universität Oldenburg durchzuführen. Die entsendende Partnerhochschule stellt die Fortsetzung der laufenden Bezüge des Gastdozenten während der Zeit der Fellowships an der Universität Oldenburg sicher. Die Fellowships decken lediglich die durch den Aufenthalt in Deutschland entstehenden Mehrkosten. Pro Fakultät stehen Mittel i. H. v. 6.000,-- Euro für eine Gastdozentur im WS 2008/09 oder SoSe 2009 zur Verfügung.
Bitte richten Sie Ihre Vorschläge über die Dekanin/den Dekan an das IRO.
Nähere Informationen:
IRO, Tel.: 798-2468.

Neue Hochschulpartnerschaften der Universität Oldenburg

 

  • Belarusian State University, Minsk, Weißrussland, seit 21.02.2008, Ansprechpartner: Prof. Dr. Gerd Hentschel 
  • Istanbul Bilgi University, Türkei; Kingston University, Großbritannien; Mykolas Romeris University, Griechenland; Universidad de Cádiz, Spanien; Université Lumière Lyon 2 und Université Jean Moulin Lyon 3, Frankreich, seit 19.02.2008
    Ansprechpartnerin: Birgit Bruns
  • Universidad de Chile, Chile, seit 11.01.2008, Ansprechpartner: Prof. Dr. Jorge Marx Gómez

Zu Gast an der Universität Oldenburg