International Relations Office

Newsletter Mai 2008

Inhaltsverzeichnis

  1. BMBF: Umsetzung von Marketingmaßnahmen in der Russischen Föderation
  2. BMBF: Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine
  3. DAAD: Alumni-Programm zur Betreuung und Bindung ausländischer Alumni
  4. DAAD/KRF: Deutsch-Koreanisches Partnerschaftsprogramm (GEnKO)
  5. DAAD: Partnerschaften mit Japan und Korea
  6. DAAD: Projektbezogener Personenaustausch
  7. DAAD: Studienangebote deutscher Hochschulen im Ausland
  8. DAAD/RIKEN: Forschungspraktika für junge Naturwissenschaftler/innen
  9. DFG: Änderung Kooperation mit Entwicklungsländern
  10. EU: ERASMUS-Dozenturen in Deutschland gefragt
  11. EU: ICI ECP - Zusammenarbeit mit Australien, Japan, Neuseeland und der Republik Korea
  12. Uni-Intern
    Exportprojekt "Betriebliche Umweltinformatik nach Lateinamerika"

    Universität knüpft engere Kontakte in sechs Länder
    Einladung zur Samarendra Nath Sen Gedächtnis-Vorlesung
    Zu Gast an der Universität Oldenburg

1. BMBF: Umsetzung von Marketingmaßnahmen in der Russischen Föderation
Zielregion dieser Bekanntmachung ist die Russische Föderation. Langfristiges Ziel des Projekts ist die Steigerung des Bekanntheitsgrades sowie der Attraktivität des FuE-Standorts Deutschland, um zu einer ersten Adresse für die besten Forscher und für FuE-Investitionen aus aller Welt zu werden und Deutschland zu einem führenden internationalen FuEDienstleistungszentrum auszubauen.
Im Einzelnen sollen folgende Ziele erreicht werden:

  • Initiierung von Kooperationen zwischen deutschen und ausländischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen
  • Gewinnung internationaler Experten für die deutsche Forschung in prioritären Forschungs- und Technologiegebieten
  • Erschließung neuer Märkte für innovative Produkte und wissensintensive Dienstleistungen

Es sollen zielgruppen- und themenspezifische und innovative Marketingmaßnahmen gefördert werden, die in einer Gesamtkonzeption eines thematischen Netzes bzw. Forschungsclusters eingegliedert sind und folgenden thematischen Bereichen zugeordnet werden können:

  • Umwelttechnologien
  • Lebenswissenschaften (Gesundheitsforschung, Biotechnologie, Systembiologie)
  •  Nanotechnologien

Der Zusammenarbeit der verschiedenen Partner im FuE-Bereich, den jeweiligen besonderen wissenschaftlichen Fähigkeiten und der Wirtschaftskooperation kommt besondere Bedeutung zu. Es sollen internationale Marketingmaßnahmen von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gefördert werden. Wünschenswert ist dabei, dass die thematischen Netze und Forschungscluster möglichst die gesamte Wertschöpfungskette, von der Grundlagenforschung bis hin zur wirtschaftlichen Umsetzung, abdecken.
Antragsberechtigt sind ausschließlich thematische Netze und Forschungscluster. Als Zuwendungsempfänger agiert dabei ein Vertreter dieses Netzwerkes.
Weitere Informationen: www.bmbf.de/foerderungen/12400.php
Bewerbungsschluss: 20.06.2008 (Skizzen)
Kontakt:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Internationales Büro des BMBF
Dr. Martin Sandhop
Tel.:(0228) 3821 479
Fax: (0228) 3821 444
E-Mail: martin.sandhop(at)dlr.de
Quelle: BMBF

2. BMBF: Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine
Das BMBF hat Mittel zur Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine in Wissenschaft, Technologie und Innovation bereitgestellt. Ziele der Fördermaßnahme im Rahmen der deutsch-ukrainischen WTZ sind die Anbahnung und Vertiefung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Förderung des Wissenschaftleraustausches bei gemeinsamen Forschungsprojekten. Bevorzugt werden anwendungsnahe Projekte und Projekte mit Industriebeteiligung - vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen. Hiermit soll auch eine Grundlage für weiterführende Projektanträge bei aktuellen Förderprogrammen des BMBF sowie für die thematischen Prioritäten des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union sowie in anderen forschungsrelevanten EU-Programmen gelegt werden.
Thematischer Schwerpunkt der vorliegenden gemeinsamen Bekanntmachung ist die Zusammenarbeit in der Gesundheitsforschung einschließlich Medizintechnik. Dabei sind wichtige gemeinsame Handlungsfelder:

  • Effektive Bekämpfung von Krankheiten
  • Forschungen im Bereich Gesundheitsschutz
  • Gesundheitsforschung in Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft (v. a. diagnostische und therapeutische Wirkstoffe und Medizintechnik)

Anträge zu weiteren Themengebieten, die den forschungspolitischen Prioritäten beider Länder entsprechen, können gemäß den Richtlinien dieser Bekanntmachung ebenfalls eingereicht werden. Hierzu zählen insbesondere:

  • Nanotechnologie
  • Optische Technologien
  • Biotechnologie
  • Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Umwelt und Nachhaltigkeit

Anträge müssen von jeweils mindestens einer Forschergruppe aus Deutschland und der Ukraine gemeinsam gestellt werden.
Weitere Informationen: www.bmbf.de/foerderungen/12346.php
Bewerbungsschluss: Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet
Kontakt:
Internationales Büro des BMBF
Dr. Erich Rathske
Tel.: (0228) 3821 464
E-Mail: erich.rathske(at)dlr.de
Quelle: BMBF

3. DAAD: Alumni-Programm zur Betreuung und Bindung ausländischer Alumni
Um die Hochschulen im Ausbau ihrer Alumni-Arbeit zu unterstützen, führt der DAAD die beiden Alumni-Programme für Entwicklungsländer (gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, BMZ) und das Programm Alumni-Plus (gefördert vom Auswärtigen Amt, AA) gemeinsam fort. Die Ausschreibungen wurden zusammengeführt. Bei der Antragstellung wird zwischen den Geldgebern unterschieden, die Formblätter und Förderleistungen an sich sind aber gleich.
Weitere Informationen: www.daad.de/hochschulen/betreuung/alumniprogramm/06340.de.html
Bewerbungsschluss: 31.07.2008
Kontakt:
DAAD
Anne Kathrin Jansen
Tel.: (0228) 882 795
E-Mail: jansen(at)daad.de
Quelle: DAAD

4. DAAD/KRF: Deutsch-Koreanisches Partnerschaftsprogramm (GEnKO)
Das Programm Deutsch-Koreanisches Partnerschaftsprogramm wird vom DAAD und der Korea Research Foundation (KRF) finanziert. Das Programm steht Hochschullehrern, Forschern und Forschergruppen in allen akademischen Feldern offen, die in eine Zusammenarbeit mit koreanischen Partnern eingebunden sind. Bevorzugt werden Vorhaben, die den Austausch von Nachwuchswissenschaftlern am Beginn ihrer Karriere und jungen Hochschullehrern einbeziehen. Vorhaben, die nur auf das Studium und die Ausbildung ausgerichtet sind, können nicht gefördert werden. Voraussetzung für eine Förderung ist ein bestehendes Partnerschaftsabkommen oder eine Absichtserklärung, eine Partnerschaft eingehen zu wollen. In einem Antrag können unterschiedliche Fördermaßnahmen kombiniert werden, z. B.

  • zur Realisierung gemeinsamer wissenschaftlicher Forschungsvorhaben, an dem Forschergruppen aus Deutschland und Korea beteiligt sind, bei trilateralen Vorhaben auch Forschergruppen aus Japan;
  • zur Durchführung individueller Studien-, Forschungs- bzw. Ausbildungsmaßnahmen.

Weitere Informationen: www.daad.de/hochschulen/kooperation/partnerschaft/partnerschaften-mit-japan-und-korea/07276.de.html
Bewerbungsschluss: 15. Juli 2008
Kontakt:
DAAD
Thomas Pankau
Tel.: (0228) 882 459
Quelle: DAAD

5. DAAD: Partnerschaften mit Japan und Korea
Der DAAD hat eine Ausschreibung im Programm Partnerschaften mit Japan und Korea veröffentlicht, um im Rahmen einer Partnerschaft mit japanischen und/oder koreanischen Hochschulen den Personenaustausch durch finanzielle Unterstützung zu initiieren und bei bestehenden Kooperationen auszubauen.
Voraussetzung für eine Förderung ist ein bestehendes Partnerschaftsabkommen oder eine Absichtserklärung, eine Partnerschaft eingehen zu wollen. In einem Antrag können unterschiedliche Fördermaßnahmen für ausländische und deutsche Teilnehmer kombiniert werden, z. B.

  • zur Realisierung gemeinsamer wissenschaftlicher Forschungsvorhaben, an dem Forschergruppen aus Deutschland, Japan und/oder Korea beteiligt sind. Das wissenschaftliche Ziel des Forschungsvorhabens soll unter dem Aspekt der Kooperation ausführlich dargestellt werden;
  • zur Durchführung individueller Studien-, Forschungs- bzw. Ausbildungsmaßnahmen. Das Ziel des Aufenthaltes soll klar umrissen sein und im Antrag konkret dargestellt werden.

Gefördert werden bi- und trilaterale Kooperationen. Es soll Studierenden, Graduierten, Doktoranden, Postdoktoranden, Wissenschaftlern und Hochschullehrern die Möglichkeit gegeben werden, die Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern durch die Förderung ihrer Mobilität zu vertiefen und zu verfestigen. Das Programm steht allen Fachgebieten offen.
Weitere Informationen: www.daad.de/hochschulen/kooperation/partnerschaft/partnerschaften-mit-japan-und-korea/05034.de.html
Bewerbungsschluss: 30. Juni 2008
Kontakt:
DAAD
Thomas Pankau
Tel.: (0228) 882 459
Quelle: DAAD

6. DAAD: Projektbezogener Personenaustausch
Der Deutsche Akademische Austauschdienst hat mit Partnerorganisationen in verschiedenen Ländern bilaterale  Programme zur Intensivierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit eingerichtet. Im Rahmen dieser Programme werden Wissenschaftler gefördert, die mit ihren ausländischen Partnern gemeinsame Forschungsprojekte durchführen. Im Gegensatz zu den in den traditionellen Förderungsmaßnahmen üblichen Individualbewerbungen werden hier Personen gefördert, die an einem bestimmten Vorhaben mit internationaler Ausrichtung beteiligt sind. Reine Ausbildungsvorhaben werden nicht gefördert. Außerdem wird der Fortbildung und Spezialisierung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Rahmen der Forschungskooperation starkes Gewicht beigemessen.
Folgende Ausschreibungen sind geöffnet:

  • Bulgarien
    Bewerbungsschluss: 30.06.2008
  • VR China
    Bewerbungsschluss: 15.06.2008
  • Frankreich – PROCOPE
    Bewerbungsschluss: 15.05.2008
  • Hongkong
    Bewerbungsschluss: 15.06.2008
  • Kanada
    Bewerbungsschluss: 15.06.2008
  • Polen
    Bewerbungsschluss: 31.07.2008
  • Portugal - Acções Integradas Luso-Alemãs/DAAD-GRICES
    Bewerbungsschluss: 31.05.2008
  • Slowakische Republik
    Bewerbungsschluss: 31.07.2008
  • Taiwan Bewerbungsschluss: 15.06.2008
  • Tschechische Republik
    Bewerbungsschluss: 31.07.2008
  • Ungarn - Magyar-Német Kutatócserék
    Bewerbungsschluss: 30.06.2008
  • USA
    Bewerbungsschluss: 15.06.2008

Weitere Informationen: www.daad.de/hochschulen/kooperation/partnerschaft/ppp/05485.de.html
Kontakt:
DAAD
Tel.: (0228) 882 0
E-Mail: postmaster(at)daad.de
Quelle: DAAD

7. DAAD: Studienangebote deutscher Hochschulen im Ausland
Der DAAD stellt durch das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte Programm „Studienangebote deutscher Hochschulen im Ausland“ eine Starthilfe für neue Projekte zur Verfügung.
Im Zentrum der Förderung stehen sowohl der Aufbau deutscher Studiengänge im Ausland (bottom up), die einen in Deutschland und im Partnerland anerkannten Abschluss anbieten, als auch der Aufbau deutscher Hochschulstrukturen an bilateral zu errichtenden neuen Hochschuleinrichtungen (top down). Die Studienangebote müssen einer dauerhaften Qualitätskontrolle der deutschen Hochschule unterliegen und sollen bis Ende der Projektlaufzeit durch eine deutsche oder international anerkannte Akkreditierungsagentur akkreditiert worden sein. Die deutsche Hochschule bzw. das deutsche Hochschulkonsortium muss im Ausland als maßgeblich verantwortlich für das Studienangebot erkennbar sein.
Bei einem Hochschulkonsortium sind Unterverträge der federführenden Hochschule mit den beteiligten Hochschulpartnern abzuschließen.
Förderfähig sind Projekte in allen Ländern außerhalb der Europäischen Union und der Beitrittskandidaten. Für China können zurzeit keine Anträge im Bereich Wirtschaftswissenschaften berücksichtigt werden. Bei der konkreten Standortfrage innerhalb eines Ziellandes ist auch die Attraktivität des Hochschulstandorts für internationale Lehrkräfte sowie für potentielle Studierende zu berücksichtigen. Die Förderdauer der Projekte beträgt bis zu vier Jahre.
Weitere Informationen: www.daad.de/hochschulen/studienangebote-ausland/studienangebotedeutscherhochschulen-im-ausland/06291.de.html
Bewerbungsschluss: 27. Juni 2008 (Interessenbekundung)
Kontakt:

DAAD
Frau Löns-Jören
Tel.: (0228) 882 684
Herr Schmitz
Tel.: (0228) 882 604
Quelle: DAAD

8. DAAD/RIKEN: Forschungspraktika für junge Naturwissenschaftler/innen
Der DAAD unterstützt DAAD-RIKEN Forschungspraktika für junge Naturwissenschaftler/innen an ausgewählten japanischen RIKEN-Instituten 2008/2009. Der führende Verbund japanischer Spitzenforschungsinstitute „RIKEN“ bietet Forschungsaufenthalte mit Laborpraktika für DAAD-Stipendiaten an. Neben Postdoktoranden können erstmals auch Graduierte und Doktoranden zu ein- bis sechsmonatigen Aufenthalten aufgenommen und betreut werden. Der DAAD stellt für diese weiterqualifizierenden Forschungsaufenthalte an ausgewählten japanischen RIKEN-Instituten Stipendien zur Verfügung. Sie stehen allen Bewerberinnen und Bewerbern der naturwissenschaftlichen Fachrichtungen offen, die ein Forschungspraktikum durchführen und frühzeitige Erfahrungen im japanischen Forschungsumfeld erwerben möchten.
Weitere Informationen: www.daad.de/foerderungsmoeglichkeiten/ausschreibungen/08070.de.html
Bewerbungsschluss: Bewerbungen sind jederzeit möglich, spätestens jedoch 3 Monate vor dem geplanten Aufenthalt.
Kontakt:
DAAD
E-Mail: Moeller(at)daad.de
Quelle: DAAD

9. DFG: Änderung Kooperation mit Entwicklungsländern
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Finanzierung von Kooperationsprojekten mit Entwicklungsländern geändert. Das bisherige, gemeinsam vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der DFG finanzierte Programm "DFG/BMZ-Forschungskooperationen" ist ausgelaufen. Die Kooperation mit Entwicklungsländern wird nunmehr modifiziert im Rahmen der eigenen Förderverfahren der DFG durchgeführt. Damit soll die Kooperation zwischen Forscherinnen und Forschern aus Deutschland und aus Entwicklungsländern im Rahmen wissenschaftlich anspruchsvoller Forschungsprojekte gefördert werden. Im Unterschied zu den bisherigen DFG/BMZ-Forschungskooperationen können Projektpartner in Entwicklungsländern ab sofort direkt aus DFG-Mitteln über die DFG-Verfahren gefördert werden. Dies ist dann möglich, wenn der Beitrag des Kooperationspartners im Entwicklungsland für das Projekt unerlässlich ist, der Kooperationspartner nicht über genügend Eigenmittel verfügt und auch keine Mittel durch eine Förderorganisation seines Landes erhalten kann.
Weitere Informationen: www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/ausschreibungen_mit_internationalem_bezug/info_wissenschaft_23_08.html
Kontakt:
DFG
Dr. Dietrich Halm
Tel.: (0228) 885 2490
E-Mail: Dietrich.Halm(at)dfg.de
Quelle: Information für die Wissenschaft

10. EU: ERASMUS-Dozenturen in Deutschland gefragt
Deutschland als Entsende- und Gastland Spitze
Im Hochschuljahr 2006/2007 konnten 2.720 Dozentinnen und Dozenten aus Deutschland mit dem ERASMUS-Programm der Europäischen Union in Hochschulen von 30 anderen europäischen Ländern eine Kurzzeitdozentur (bis zu sechs Wochen) durchführen. Damit nimmt Deutschland im europäischen Vergleich Platz eins ein (vor Spanien:2.537, Frankreich: 2.293 und Polen: 2.030).
ERASMUS ist eine der großen Erfolgsgeschichten der Europäischen Union und vor allem durch die Förderung des Studierendenaustauschs bekannt. Seit 1987 wurden bereits rund 1,7 Millionen Studierenden, darunter fast 265.000 aus Deutschland, ein Auslandsstudium in inzwischen 31 Teilnahmeländern (27 EU-Länder sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und Türkei) ermöglicht. Daneben unterstützt ERASMUS auch Kurzzeitdozenturen, die gerade von deutschen Hochschulen sehr nachgefragt sind. In Deutschland haben sich 2006/2007 rund 270 Hochschulen am Dozentenaustausch beteiligt. Spitzenreiter sind dabei die Humboldt-Universität zu Berlin (118 Geförderte), die Universität Leipzig (68), die Technische Universität Dresden (62) und die Universität Potsdam (49).
Die gefragtesten Zielländer für deutsche ERASMUS-Dozenten waren Spanien (268 oder 9,8%), Frankreich (260 oder 9,6%), Polen (230 oder 8,4%) und Italien (227 oder 8,3%). Rund ein Drittel der deutschen Dozenten lehrten in Mittel- und Osteuropa. Besonders mobil zeigten sich die deutschen Dozenten der Sprachen (471 oder 17,3%), der Ingenieurwissenschaften (380 oder 14 %), der Betriebswirtschaftslehre (316 oder 11,6%) und Sozialwissenschaften (262 oder 9,6%).
Deutschland ist in Europa nicht nur Spitze als Entsendeland, sondern auch als Gastland. 2006/2007 unterrichteten 2.870 europäische ERASMUS-Dozenten an deutschen Hochschulen und damit mehr als in Frankreich (2.454), Italien (2.384) und Spanien (2.138). Die meisten ausländischen Dozenten an deutschen Hochschulen kamen aus Polen (383), Spanien (278), Tschechien (275) und der Türkei (254).
Quelle: DAAD

11. EU: ICI ECP - Zusammenarbeit mit Australien, Japan, Neuseeland und der Republik Korea
Die Europäische Kommission hat eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das Kooperationsprogramm im Bildungsbereich im Rahmen des ICI (Instrument für die Zusammenarbeit mit Industrieländern) - Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und Australien, Japan, Neuseeland und der Republik Korea im Bereich der Hochschul- und Berufsbildung - veröffentlicht.
Gefördert werden gemeinsame Mobilitätsprojekte im Rahmen des ICI. Über diese Maßnahme werden Finanzhilfen für internationale Projekte zur Lehrplanentwicklung gewährt, die kurze Mobilitätsaufenthalte im Ausland (in der EU oder im Partnerland) umfassen, jedoch nicht direkt/unbedingt mit der Vergabe von gemeinsamen/doppelten Abschlüssen im Zusammenhang stehen.
Für die Kofinanzierung der Projekte werden schätzungsweise 2,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Dabei werden voraussichtlich Finanzhilfen für 4-5 Kooperationsprojekte EU-Australien, 2-3 Kooperationsprojekte EU-Japan, 1 Kooperationsprojekt EU-Neuseeland und 1-2 Kooperationsprojekte EU-Korea bereitgestellt. Der maximale Förderbetrag seitens der EU beträgt bei einem gemeinsamen Mobilitätsprojekt unter Beteiligung von vier oder mehr EUPartnereinrichtungen 425 000 Euro. Die Laufzeit der gemeinsamen Mobilitätsprojekte beträgt drei Jahre.
Bewerben können sich Konsortien mit mindestens 3 Hochschul- und Berufsbildungseinrichtungen aus 3 unterschiedlichen EU-Staaten und 2 Institutionen aus dem jeweiligen Partnerland.
Weitere Informationen: www.ec.europa.eu/education/programmes/eu_others/call08_en.html
Bewerbungsschluss: 6. Juni 2008
Kontakt:
Europäische Kommission
E-Mail: eac-3C-cooperation(at)ec.europa.eu
Quelle: EU  

 

12. Uni-Intern

Exportprojekt "Betriebliche Umweltinformatik nach Lateinamerika"
Zum Kick-off-Meeting des Exportprojektes "Betriebliche Umweltinformatik nach Lateinamerika" waren Gäste aus Argentinien, Chile und Kuba vom 21. - 26. April 2008 an der der Universität Oldenburg (Abteilung Wirtschaftsinformatik I, Prof. Dr. Jorge Marx Gómez). Bei den Gästen handelte es sich um Prof. Dr. Maria Inés Lecich (Universität von San Juan, Argentinien ), Prof. Dr. Carlos Pérez Risquet (Universität Santa Clara, Kuba) und Richard Weber (Universität von Santiago, Chile). Das vom DAAD (Referat Hochschulpartnerschaften) geförderte Projekt hat zum Ziel, einen Bachelor- und Masterstudiengang in der Betrieblichen Umweltinformatik in die Partnerländer zu exportieren und hat eine Laufzeit von vier Jahren.

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Prof. Dr. Jorge Marx Gómez mit seinen Gästen aus Lateinamerika

Universität knüpft engere Kontakte in sechs Länder
Partnerschaft "Kingston Circle" zwei Tage in Oldenburg 
Für die Studierenden und Dozenten der Carl von Ossietzky Universität entwickeln sich neue internationale Perspektiven. Am 24. und 25. April trafen sich die Vertreter von sieben europäischen Universitäten - der neu gegründete "Kingston Circle" - erstmals in Oldenburg. Beteiligt sind zwei Universtitäten aus Lyon sowie Cádiz, Vilnius, Kingston, Istanbul und Oldenburg. Im Herbst wird ein Treffen der Präsidenten der sieben Unviersitäten in Kingston folgen. Dort steht auch eine mögliche Erweiterung des Netzwerks auf der Agenda.

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Prof. Dr. Uwe Schneidewind begrüsst die Gäste der europäischen Partnerhochschulen

Einladung zur Samarendra Nath Sen Gedächtnis-Vorlesung
Dr. Rajinder Singh, Mitglied der Arbeitsgruppe Didaktik und Geschichte der Physik (Institut für Physik), wurde von der Indian Association for the Cultivation of Science, Kolkata (etwa vergleichbar mit der Max Planck Gesellschaft) zur Samarendra Nath Sen Gedächtnis-Vorlesung eingeladen. Sie fand am 5. März 2008 statt und trug aus Anlass der achtzigsten Wiederkehr der Entdeckung des Raman-Effekts den Titel „C.V. Raman, Discovery of the Raman Effect and the Indian Association for the Cultivation of Science“.
Am selben Tag hielt Dr. Singh im Indian Institute of Science Education & Research aus dem gleichen Anlass einen Vortrag mit dem Titel „How to win the Nobel Prize? The example of CV Raman”.
Dr. Singh, der 2004 über den ersten indischen Nobelpreisträger für Physik, Sir C.V. Raman, promoviert hat, gilt international als exzellenter Kenner von Ramans Leben und Werk sowie allgemein als Spezialist für die Kooperation von deutschen und indischen Naturwissenschaftlern in der Zeit zwischen 1920 und 1950.
Kontakt:
Dr. Singh, Tel. -3530, Email rajinder.singh(at)mail.uni-oldenburg.de
Dr. Riess, Tel. –3540, falk.riess(at)uni-oldenburg.de

Zum Dank und zur Erinnerung wurde eine Plakette vom Direktor der Association überreicht (siehe Abbildung).

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Links: Dr. Rajinder Singh, Universität Oldenburg und (rechts) Prof. Dr. D. Mukherjee – Director Indian Association for Cultivation of Sciences, Kolkata, Indien.