International Relations Office

Newsletter Juli 2008

Inhaltsverzeichnis

  1. BMBF: Anbahnungsförderung mit Zentralasien
  2. DAAD: Projektbezogener Personenaustausch
  3. DAAD: Sommer-Akademien in Deutschland
  4. DAAD: Summer Schools im Ausland
  5. EU: Mobilität für junge Unternehmer durch ERASMUS
  6. GIF: Kooperationsprojekte in Geistes- und Sozialwissenschaften
  7. GIF: Young Scientists’ Program
  8. Neues britisches Stipendienprogramm wirbt um Spitzenforscher aus aller Welt
  9. Uni-Intern 
    Alumni Oldenburg International (AOI)
    Zu Gast an der Universität Oldenburg

1. BMBF: Anbahnungsförderung mit Zentralasien
Das BMBF unterstützt durch sein Internationales Büro die Sondierung und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung mit Partnern aus den Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus sowie Moldau und Weißrusslands.
Ziele der Anbahnungsförderung sind die Sondierung und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung. Bevorzugt werden anwendungsnahe Projekte und Projekte mit Industriebeteiligung (vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen) unterstützt. Hiermit soll auch eine Grundlage für weiterführende Projektanträge in aktuellen Förderprogrammen des BMBF ebenso wie im 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union sowie in anderen forschungsrelevanten EU-Programmen gelegt werden.
Weitere Informationen: www.internationales-buero.de/de/2976.php
Kontakt:
Dr. Anja Köhler
Internationales Büro des BMBF
Tel.: (0228) 3821 458
Fax: (0228) 3821 444
E-Mail: anja.koehler(at)dlr.de
Quelle: AID

2. DAAD: Projektbezogener Personenaustausch
Der Deutsche Akademische Austauschdienst hat mit Partnerorganisationen in verschiedenen Ländern bilaterale Programme zur Intensivierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit eingerichtet. Im Rahmen dieser Programme werden Wissenschaftler gefördert, die mit ihren ausländischen Partnern gemeinsame Forschungsprojekte durchführen.
Im Gegensatz zu den in den traditionellen Förderungsmaßnahmen üblichen Individualbewerbungen werden hier Personen gefördert, die an einem bestimmten Vorhaben mit internationaler Ausrichtung beteiligt sind. Reine Ausbildungsvorhaben werden nicht gefördert. Außerdem wird der Fortbildung und Spezialisierung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Rahmen der Forschungskooperation starkes Gewicht beigemessen.
Folgende Ausschreibungen sind geöffnet:

  • Ägypten (GESP-German Egyptian Scientific Projects)

Erstmalige Ausschreibung !
Bewerbungsschluss: 15.09.2008

  • Australien - Go8

Bewerbungsschluss: 22. August 2008

  • Griechenland – IKYDA

Bewerbungsschluss: 31. August 2008

  • Italien – VIGONI

Bewerbungsschluss: 30. September 2008

  • Mexiko – PROALMEX

Bewerbungsschluss: 18. Juli 2008

  • Norwegen

Bewerbungsschluss: 15. September 2008

  • Serbien

Bewerbungsschluss: 31. Juli 2008
Weitere Informationen: www.daad.de/hochschulen/kooperation/partnerschaft/ppp/05485.de.html
Kontakt:
DAAD
Tel.: (0228) 882 0
E-Mail: postmaster(at)daad.de
Quelle: DAAD

3. DAAD: Sommer-Akademien in Deutschland
Das Programm richtet sich an deutsche Hochschulen, die bereits exzellente Sommerkurse in Deutschland anbieten bzw. die Etablierung einer kontinuierlichen Sommer-Akademie planen. Ziele der Sommer-Akademien sind:

  • jungen ausländischen Wissenschaftlern, Graduierten oder fortgeschrittenen Studierenden einen Einblick in deutsche Lehr- und Forschungseinrichtungen zu bieten,
  • längerfristige Kontakte zu deutschen Hochschulen aufzubauen,
  • das Erwerben einer besonderen fachlichen Fortbildung auf aktuellen Forschungsgebieten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Bewerben können sich einzelne Hochschulen bzw. deren Fachbereiche, Institute sowie Hochschulkonsortien, die eine Sommer-Akademie kooperativ veranstalten. Der DAAD unterstützt die Durchführung von exzellenten Sommer-Akademien an deutschen Hochschulen durch

  • die Bereitstellung von Stipendien für ausländische Teilnehmer,
  • weltweite Werbung für die Maßnahmen.

Die Förderhöchstsumme für eine Sommer-Akademie beträgt 25.000 Euro (für Stipendien, Lebenshaltungs-/Unterbringungskosten, Reisekosten und Kursgebühren).
Die Auswahl der Stipendiaten und die Vergabe und Abwicklung der Stipendien erfolgen durch die deutsche Hochschule.
Das Programm steht allen Fachrichtungen offen; nicht förderungsfähig sind Sommer-Akademien für Germanistik.
Das Kursangebot muss kontinuierlich über mehrere Jahre angeboten werden (von der Förderung ausgeschlossen sind Kurse, die nur auf eine einmalige Durchführung angelegt sind).
Weitere Informationen: www.daad.de/hochschulen/internationalisierung/deutsche-sommerakademie/05039.de.html
Bewerbungsschluss: 26. September 2008
Kontakt:
Frau Leistritz
Referat 224
Tel.: 0228-882-336
Fax: 0228-882-447
E-Mail: leistritz(at)daad.de
Quelle: DAAD

4. DAAD: Summer Schools im Ausland
Das Programm richtet sich an deutsche Hochschulen, die qualitativ hochwertige Summer Schools im Ausland anbieten, um das Interesse am Hochschulstandort Deutschland zu fördern und dessen Attraktivität sichtbar zu machen. Ziele der Summer Schools sind:

  • Verstärkte Positionierung einzelner deutscher Hochschulen auf dem internationalen Bildungsmarkt,
  • Rekrutierung hoch qualifizierter Graduierter für Promotions- und Master-Programme in Deutschland,
  • Gewinnung von Nachwuchswissenschaftlern.

Bewerben können sich einzelne Hochschulen bzw. deren Fachbereiche, Institute sowie Hochschulkonsortien, die eine Summer School kooperativ veranstalten.
Förderungsfähig sind alle Ausgaben, die durch die Planung, Vorbereitung, Werbung, Durchführung und Evaluation der Summer School entstehen; im Wesentlichen handelt es sich dabei um Ausgaben für

  • Reisen der Dozenten an die Partnerhochschule,
  • Sachmittel (Werbung, Material, Honorare, lokale Kosten der Partnerhochschule und dergl.).

Die Förderhöchstsumme für eine Summer School beträgt insgesamt 25.000 Euro.
Das Programm richtet sich an alle Fachrichtungen. Vorrangig gefördert werden Anträge aus den Fachbereichen der Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften. Nicht förderungsfähig sind Summer Schools für Germanistik.
Die Summer Schools richten sich an Studierende und Graduierte des Ziellandes; deutsche Teilnehmer können nicht gefördert werden.
Vorrangig kommen folgende Zielländer für Förderungen in Betracht:

  • Mexiko, Brasilien, Chile,
  • Indien, Thailand, Vietnam, VR China, Taiwan, Korea,
  • Russland, Rumänien, Bulgarien, Türkei,
  • Verein. Arab. Emirate, Saudi Arabien, Oman, Ägypten.

Weitere Informationen: www.daad.de/hochschulen/studienangebote-ausland/summer-schools-im-ausland/06225.de.html
Bewerbungsschluss: 26. September 2008
Kontakt:
Frau Katharina Klein
Deutscher Akademischer Austauschdienst
Referat 224
Tel.: (0228) 882 370
Fax: (0228) 882 9370
E-Mail: k.klein(at)daad.de
Quelle: DAAD

5. EU: Mobilität für junge Unternehmer durch ERASMUS
Gegenstand dieses Aufrufs sind Finanzhilfen für Projekte, die Unternehmensgründern aus der EU — im Interesse des Erfahrungsaustauschs und der Vernetzung — Aufenthalte im Betrieb eines erfahrenen Unternehmers in einem anderen EU-Mitgliedstaat ermöglichen. Auf diese Weise sollen die unternehmerische Initiative, die Internationalisierung und die Wettbewerbsfähigkeit von neu gegründeten Kleinst-, Klein- und mittleren Unternehmen sowie potentiellen neuen Unternehmensgründern aus der EU gefördert werden. Die Zielgruppe sind Menschen, die ein Unternehmen gründen möchten, und — in geringerem Umfang — Menschen, die vor kurzem ein Unternehmen gegründet haben.
Der Aufruf besteht aus zwei Losen:
Los 1: Europäische Partnerschaften zur Förderung der Mobilität von Unternehmensgründern.
Los 2: Koordinierung, Unterstützung und Vernetzung auf europäischer Ebene im Zusammenhang mit den Aktivitäten von Los 1.
Dieser Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen richtet sich an alle öffentlichen und privaten Einrichtungen, die auf dem Gebiet der Förderung der unternehmerischen Initiative oder der grenzüberschreitenden Vermittlung von Praktika tätig sind, insbesondere:

  • Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und ähnliche Einrichtungen,
  • Organisationen zur Unternehmensförderung und Gründerzentren,
  • Wirtschaftsverbände und Unterstützungsnetze für Unternehmen,
  • öffentliche Stellen, die Unternehmen Unterstützung anbieten,
  • (öffentliche, private, sektorale u. a.) Einrichtungen der allgemeinen und beruflichen Bildung, die auf dem Gebiet der Unternehmensförderung tätig sind,
  • Einrichtungen, die Praktika vermitteln.

Für die Mitfanzierung von Projekten stehen insgesamt 2.850.000 Euro zur Verfügung. Für die Finanzhilfe der Kommission gilt eine Obergrenze von 90 % der gesamten förderfähigen Kosten.
Los 1: Für die einzelnen Finanzhilfen gilt eine Obergrenze von 140.000 Euro. Die maximale Projektlaufzeit beträgt 18 Monate.
Los 2: Für die einzelnen Finanzhilfen gilt eine Obergrenze von 200.000 Euro. Die maximale Projektlaufzeit beträgt 22 Monate.
Die Projekte von Los 1 und 2 müssen vor dem 31. Dezember 2008 anlaufen.
Weitere Informationen:
www.ec.europa.eu/enterprise/funding/index.htm
Bewerbungsschluss: 20. August 2008
Quelle: EU-Amtsblatt

6. GIF: Kooperationsprojekte in Geistes- und Sozialwissenschaften
Die German-Israeli Foundation (GIF) nimmt in diesem Jahr Anträge für Kooperationsprojekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften entgegen.
Die Stiftung GIF soll die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit der Staaten Deutschland und Israel unterstützen. Sie fördert kooperative Projekte, die von deutschen und israelischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gemeinsam durchgeführt werden und die in gegenseitigem Interesse sowohl der Bundesrepublik Deutschlands als auch des Staates Israel sind.
Grundvoraussetzung für eine Antragstellung ist eine aktive Kollaboration zwischen israelischen und deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Das gemeinsame Projekt muss als einheitliches Forschungsprojekt konzipiert sein, bei dem die verschiedenen Tätigkeiten in den beteiligten Forschungsgruppen klar koordiniert und definiert sind. Projekte können für eine Gesamtlaufzeit von bis zu 3 Jahren mit insgesamt 225.000,- Euro gefördert werden. Sind bei dem Projekt 3 Forschergruppen aus unterschiedlichen Einrichtungen beteiligt, kann die Förderung bis zu 300.000,- Euro betragen.
Weitere Informationen: www.gif.org.il
Bewerbungsschluss: 10. November 2008 (Vollanträge)
Kontakt:
GIF-Verbindungsbüro
Stephanie Leie
Tel.: (089) 3187 3106
E-Mail: gif.leie(at)helmholtz-muenchen.de
Quelle: GIF

7. GIF: Young Scientists’ Program
The GIF Young Scientists’ Program supports young researchers born after 1.1.1970 and within 7 years after receiving their PhD or MD degrees. It is a unique funding source for young German and Israeli researchers in Medical Research, Life Sciences, Exact Sciences, Humanities and Social Sciences. This program provides one-year grants, ranging between € 30.000 and 40.000 to carry out initial research and present their results in the other country. The aim is to find suitable partners there, with whom they could subsequently prepare and submit proposals to the Regular GIF Program.
The research should be carried out at the institution to which the candidate is affiliated in Israel or Germany (except for field research). An integral part of the program will be a visit of at least 2-3 weeks to the partner country, to present research activities and results and to meet possible future collaborators.
Weitere Informationen: www.gif.org.il
Bewerbungsschluss: 1. Dezember 2008
Kontakt:
GIF-Verbindungsbüro
Stephanie Leie
Tel.: (089) 3187 3106
E-Mail: gif.leie(at)helmholtz-muenchen.de
Quelle: GIF

8. Neues britisches Stipendienprogramm wirbt um Spitzenforscher aus aller Welt
Im Juni 2008 haben die Royal Society, die British Academy und die Royal Academy of Engineering den Startschuss für die Newton International Fellowships gegeben.
Das Stipendienprogramm richtet sich an Spitzenforscher aus aller Welt, deren Promotion nicht länger als sechs Jahre zurückliegt. Es bietet ausländischen Wissenschaftlern einen Forschungsaufenthalt von bis zu zwei Jahren in Großbritannien. Die Stipendien werden für Wissenschaftler aller Disziplinen vergeben, von den Natur- und Technikwissenschaften bis hin zu sozial- und geisteswissenschaftlichen Fächern. Voraussetzung für eine Bewerbung ist ein mit einer Universität oder öffentlichen Forschungseinrichtung in Großbritannien vereinbartes Projekt sowie die Unterstützung der aufnehmenden Einrichtung.Jährlich sollen etwa 50 neue Newton Fellowships ausgeschrieben werden. Bei zweijähriger Förderung der Stipendiaten werden so mindestens 100 aktive Fellows pro Jahr gefördert.
Das Stipendium ist mit 24.000 GBP pro Jahr für den Lebensunterhalt und 8.000 GBP für Forschungsaufwendungen dotiert, hinzu kommt einmalig noch eine Umzugspauschale in Höhe von 2.000 GBP. Die aufnehmende Universität oder Forschungseinrichtung erhält ferner einen Zuschuss zur Abdeckung der Overheads in Höhe von 50% des Stipendiums. Pro Fellow werden somit bis zu 100,000 GBP aufgewendet. Im Anschluss an ihren Forschungsaufenthalt erhalten Newton Fellows weitere zehn Jahre lang Mittel von bis zu 6.000 GBP pro Jahr.
Die Bewerbungsfrist für die Newton International Fellowships läuft bis zum 4. August 2008.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • bisherige wissenschaftliche Leistungen des Bewerbers
  • Qualität des vorgeschlagenen Forschungsprojekts
  • zu erwartender Nutzen für die Karriereentwicklung des Bewerbers
  • bisherige Leistungen des Sponsors und der aufnehmenden Einrichtung in Großbritannien im vorgeschlagenen Forschungsbereich
  • Eignung des britischen Sponsors und der aufnehmenden Einrichtung für das vorgesehene Forschungsprojekt des Bewerbers
  • zusätzlicher Nutzen für den britischen Sponsor und die aufnehmende Einrichtung.

Weitere Informationen: www.newtonfellowships.org
Kontakt:
Abteilung Forschung & Innovation
Britische Botschaft
Wilhelmstr. 70
D-10117 Berlin
Tel.: 030 20457 339
Fax: 030 20457 346
E-Mail: science(at)british-embassy.de
www.britischebotschaft.de/S&I

Quelle: Britische Botschaft, Abteilung Forschung & Innovation

9. Uni-Intern  

Alumni Oldenburg International (AOI)
Das International Relations Office (IRO) konnte im Rahmen des DAAD-Programms Alumni-Plus erfolgreich Mittel einwerben, um das bereits bestehende Alumni–Konzept der Universität Oldenburg auch auf internationaler Ebene zu erweitern. Das Alumni Oldenburg International (AOI) - Netzwerk spricht die ehemaligen visiting scientists der Universität  Oldenburg an. Visiting scientists agieren als Multiplikatoren an ihren Heimatinstitutionen und spielen so in der Rekrutierung künftiger internationaler Studierender sowie (Nachwuchs-) Wissenschaftler eine bedeutende Rolle. Voraussetzung hierfür ist die Schaffung einer Willkommenskultur auf dem Campus, die nicht nur eine umfassende Beratung und Betreuung vor und während des Aufenthaltes der visiting scientists, sondern insbesondere auch eine angemessene Nachbetreuung vorsieht. Genau hier setzt das Projekt Alumni Oldenburg International (AOI) an, das vom DAAD im Rahmen seiner Programmlinie Alumni-Plus gefördert wird.  
Ziel ist es, die bestehende Infrastruktur zur Beratung und Betreuung der visiting scientists, die zurzeit insbesondere Maßnahmen im Vorfeld der Ankunft sowie während des Aufenthaltes vorsieht, um die Ebene der Nachkontaktarbeit zu erweitern. Hierfür wird während der Projektlaufzeit eine Internetplatform eingerichtet. Interessierte Alumni visiting scientists erhalten eine lebenslange Forwarding E-Mail und über den AOI-Newsletter werden sie über aktuelle Entwicklungen der Universität Oldenburg wie auch der Forschungs- und Förderlandschaft Deutschlands informiert.
Der AOI-Newsletter ist im Juli 2008 erstmalig erschienen und natürlich auch auf der IRO-Website abrufbar: www.uni-oldenburg.de/InternationalRelationsOffice/en/34451.html