International Relations Office

Newsletter September 2007

Inhaltsverzeichnis

  1. BMBF: Ausbau der bilateralen Kooperation in Forschung und Bildung mit China
  2. BMBF: Forschungsmarketingmaßnahmen in der Region Mittel-, Ost- und Südosteuropa  
  3. DAAD: Forschen und Studieren für Nachhaltigkeit  
  4. DFG: Deutsch-mexikanische Kooperationsaufenthalte
  5. Neuer Länderbericht auf internationale-kooperation.de: Kanada – erfolgreich in Forschung und Entwicklung
  6. Uni-Intern
    Zu Gast an der Universität Oldenburg

1. BMBF: Ausbau der bilateralen Kooperation in Forschung und Bildung mit China
Die Fördermaßnahmen sollen dazu dienen, die Zusammenarbeit in Forschung und Bildung weiter zu intensivieren und insbesondere hervorragende chinesische Nachwuchswissenschaftler an den Forschungsstandort Deutschland zu binden sowie deutschen Nachwuchswissenschaftlern Aufenthalte in China, vor allem auch längerfristige, zu ermöglichen. Durch Mobilitätsförderung sollen sowohl bestehende Kooperationen ausgebaut als auch neue Kontakte geknüpft bzw. neue Projektkooperationen initiiert werden. Ziel ist die Anbahnung intensiver und langfristiger Kooperationen zwischen deutschen und chinesischen Partnern.
In folgenden Schwerpunktbereichen werden Kooperationen zwischen herausragenden deutschen und chinesischen Forschungseinrichtungen, Hochschulen und kleinen und mittleren Unternehmen unterstützt:

  • Biotechnologie
  • Geowissenschaften 
  • Informations- und Kommunikationstechnologien, Mikrosystemtechnik
  • Kulturgüterschutz
  • Laser- und Optische Technologien
  • Materialforschung, Nanotechnologie
  • Meeresforschung
  • Produktionsforschung
  • Umwelttechnologie und Ökologie
  • Hochschulkooperationen (Vorbereitung gemeinsamer Studiengänge)

Darüber hinaus können auch Maßnahmen in anderen fachlichen Bereichen (z.B. Gesundheitsforschung, Biodiversitätsforschung, Ingenieurwissenschaften oder physikalische und chemische Technologien) unterstützt werden.
Weitere Informationen: www.bmbf.de/foerderungen/10671.php 
Bewerbungsschluss: 10. Oktober 2007
Kontakt:
Internationales Büro des BMBF beim Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) Forschungskooperationen
Dr. Frank Stiller
E-Mail: frank.stiller(at)dlr.de
Bildungskooperationen
Christoph Elineau
E-Mail: christoph.elineau(at)dlr.de
Quelle: BMBF

2. BMBF: Forschungsmarketingmaßnahmen in der Region Mittel-, Ost- und Südosteuropa
Für deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind Wissenschaftler und Ingenieure aus der Region Mittel-, Ost- und Südosteuropa seit vielen Jahren attraktive und verlässliche Partner. Die geplanten Forschungsmarketingaktivitäten können auf der bisherigen guten Zusammenarbeit von Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aufbauen.
Dabei werden u. a. folgende Ziele verfolgt:

  • Ausbau und Vertiefung von bi- und multilateralen FuE-Kooperationen zwischen deutschen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen, insbesondere KMU, mit mittel-, ost- und südosteuropäischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen
  • Steigerung der Erfolge deutscher Forschungseinrichtungen bei der Auftragsforschung auf internationalen Märkten 
  • Einbindung von qualifizierten Wissenschaftlern und Ingenieuren in Kooperationen und gemeinsame Konsortien auf prioritären Forschungs- und Technologiefeldern
  • Aufbau regionaler grenzüberschreitender Kompetenznetze
  • Bildung attraktiver Kompetenzknotenpunkte

Im Rahmen des Ausbaus und der Vertiefung von Kooperationen und der Steigerung der Erfolge deutscher Einrichtungen werden insbesondere folgende zielgruppenspezifische Aktivitäten gefördert:

  • Präsentation des FuE-Netzes in Mittel-, Ost- und Südosteuropa (z.B. Beteiligung an Fachmessen und Kongressen)
  • Maßnahmen zur Auswahl und Einbindung geeigneter mittel-, ost- und südosteuropäischer Cluster sowie Kooperationspartner in das deutsche FuE-Netz (z. B. Delegationsreisen, Partnering-Events, Workshops)
  • Auf- und Ausbau eines eigenen Netzwerkes in der Region
  • Stärkung der Präsenz des deutschen FuE-Netzes vor Ort
  • Maßnahmen zur Einbindung von qualifizierten Wissenschaftlern und Ingenieuren in Kooperationen und gemeinsame Konsortien
  • Aktivitäten zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Netze durch Know-how-Austausch mit Partnern aus der Region (z. B. Fachseminare, Symposien)

Die Forschungsmarketingaktivitäten mit einer Zeitdauer von bis zu 12 Monaten sollen im Zeitraum von November 2007 bis Oktober 2008 durchgeführt werden.
Weitere Informationen: www.bmbf.de/foerderungen/10605.php 
Bewerbungsschluss: 30. September 2007
Kontakt:
Internationales Büro des BMBF beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Tel.: (0228) 3821 453
Fax: (0228) 3821 444
www.internationales-buero.de
Quelle: BMBF

3. DAAD: Forschen und Studieren für Nachhaltigkeit
Der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) neue Ausschreibungen für Studien- und Forschungsstipendien im Rahmen des DAAD-Fachprogramms "Forschen und Studieren für Nachhaltigkeit" veröffentlicht.
Bewerben können sich für die Studien- und Forschungsstipendien fachlich besonders qualifizierte Graduierte, Doktoranden und Postdocs aus Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika und aus der Mongolei sowie Doktoranden und Postdocs aus Deutschland.
Die individuellen Studien und Forschungen der Stipendiaten sollen sich auf folgende Themen konzentrieren:

  • Biogene Ressourcen und Wertschöpfungsketten
  • Nachhaltige Nutzung biogener Ressourcen sowie Verbesserung von Wertschöpfungsketten einschließlich umweltfreundlicher Produkt- und Systeminnovationen in Land- und Ernährungswirtschaft sowie Wald- und Holzwirtschaft;
  • Nachhaltige Landnutzungssysteme (Landwirtschaft, Agro-Forst-Systeme, Wälder);
  • Integriertes Wasserressourcen-Management in ländlichen Räumen

Weitere Informationen: www.daad.de/deutschland/foerderung/ausschreibungen/07443.de.html Bewerbungsschluss: 15. November 2007
Kontakt:
DAAD, Referat 421
Cordula Behrsing
Tel.: +49 (228) 882-781
E-Mail: behrsing(at)daad.de
Quelle: DAAD

4. DFG: Deutsch-mexikanische Kooperationsaufenthalte
Auf Basis ihres Abkommens haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Consejo Nacional de Ciencia y Tecnología (CONACYT) die deutsch-mexikanische Zusammenarbeit auf alle Gebiete der Wissenschaft ausgeweitet.
Auf deutscher Seite können alle Wissenschaftler einen Antrag stellen, die nach den Regeln der DFG antragsberechtigt sind. Der mexikanische Partner muss als Kooperationspartner im DFG-Antrag benannt und der wissenschaftliche Mehrwert der Zusammenarbeit verdeutlicht werden. Für das Antrags- und Begutachtungsverfahren sowie für die Kostenstellen gelten die Richtlinien der DFG.
Weitere Informationen: www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/ausschreibungen_mit_internationalem_bezug/info_wissenschaft_29_07.html  
Bewerbungsschluss: 14. September 2007
Kontakt:
DFG
Anne Gercke
Tel.: +49 228 885-2490
E-Mail: anne.gercke(at)dfg.de
Quelle: DFG

5. Neuer Länderbericht auf internationale-kooperation.de: Kanada – erfolgreich in Forschung und Entwicklung 
Mit Band 7 – Kanada – erweitert internationale-kooperation.de die Reihe der Länderberichte um einen weiteren wichtigen Partner Deutschlands in Forschung und Bildung. Kanada verfügt über eine leistungsstarke und vielfältige Forschungslandschaft. Das flächenmäßig zweitgrößte Land der Erde hat in den letzten Jahren verstärkt in Forschung und Entwicklung (FuE) investiert. Heute gehört Kanada zu den Ländern mit den weltweit höchsten Wachstumsraten im Hochtechnologie-Sektor.
Durch die verstärkten Investitionen in FuE hat sich die Ausstattung der kanadischen Forschungsinstitute verbessert. Darüber hinaus wurden und werden neue Institute gegründet. Ebenso konnten die Förderorganisationen bzw. strategischen Förderprogramme in den letzten Jahren erhebliche Zuwächse verzeichnen. Die Internationalisierung spielt für Kanada sowohl in der Bildung als auch in Forschung und Entwicklung eine wichtige Rolle.Die traditionell engen deutsch-kanadischen Beziehungen zeigen sich darin, dass Deutschland eines der wenigen Länder ist, mit denen Kanada ein Regierungsabkommen zur wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit (WTZ) abgeschlossen hat. Das Abkommen aus dem Jahr 1971 hat zu einer regen deutsch-kanadischen Kooperation geführt.
Die gegenwärtige Forschungszusammenarbeit konzentriert sich im Wesentlichen auf die Bereiche Medizin, Grüne Biotechnologie und Photonik/Optische Technologien. Besonderes Augenmerk legen beide Länder auf die Einbindung des wissenschaftlichen Nachwuchses in die bilaterale Kooperation.
Quelle: Internationales Büro des BMBF