International Relations Office


Newsletter Dezember 2007

Inhaltsverzeichnis

  1. DAAD:Leonhard-Euler-Stipendienprogramm 2008-2009
  2. DAAD: Programme des Projektbezogenen Personenaustauschs (PPP) - Finnland
  3. DAAD: Studienaufenthalte deutscher Wissenschaftler in den Ländern des Kaukasus und Zentralasiens (GUS)
  4. DAAD: Aufruf 2008 - Informationen zu ERASMUS
  5. Europäische Tagung zu den ERASMUS-Intensivprogrammen
  6. Krupp Stiftung: "Internationalität der Forschung"
  7. Robert Bosch-Stiftung
  8. Uni-Intern
    Berichte
    Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern
    Freischaltung einer Online-Wohnraumdatenbank
    Terminankündigungen
    Vortrag von Prof. Dr. Gritt Klinkhammer (Universität Bremen)
    Vortrag von Katarzyna Pekacka (Nicolaus Copernicus Universität, Thorn)
    Zu Gast an der Universität Oldenburg

1. DAAD:Leonhard-Euler-Stipendienprogramm 2008-2009
Ziel des Leonhard-Euler-Stipendienprogramm ist es, die Kontakte russischer, ukrainischer, belarussischer und moldauischer Nachwuchswissenschaftler zu deutschen Hochschulen zu intensivieren, gemeinsame binationale Forschungsprojekte zu bearbeiten und nicht zuletzt dadurch einen Beitrag zum Verbleib des Hochschullehrernachwuchses an russischen, ukrainischen, belarussischen und moldauischen Hochschuleinrichtungen zu leisten (z. B. während der Promotionsphase).
Im Zentrum des Programms steht eine neunmonatige Stipendienförderung vor Ort („sur place“) in Verbindung mit einem (angeschlossenen) einmonatigen Studienaufenthalt an der deutschen Partnerhochschule. Während der Förderungsdauer sollen die russischen, ukrainischen, belarussischen und moldauischen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler unter gemeinsamer Betreuung von russischen (ukrainischen, belarussischen, moldauischen) und deutschen Hochschullehrern an einer Abschlussarbeit arbeiten. Unter Nutzung bestehender guter fachlicher Beziehungen in einer (oder mehreren benachbarten) Disziplin(en) zwischen deutschen und russischen (ukrainischen, belarussischen, moldauischen) Hochschulen und Hochschulinstituten soll das Programm insbesondere folgende Ziele verfolgen:

  • Intensivierung der Kontakte russischer (ukrainischer, belarussischer, moldauischer) Nachwuchswissenschaftler zu deutschen Hochschulen
  • Qualifizierung des russischen (ukrainischen, belarussischen, moldauischen) wissenschaftlichen Nachwuchses
  • Förderung gemeinsamer binationaler Forschungsvorhaben
  • Unterstützung struktureller Veränderungen im Rahmen des Bologna-Prozesses

Die Leonhard-Euler-Stipendien sind für junge Wissenschaftler vorrangig der Ingenieur- und Naturwissenschaften bestimmt, die in Russland, der Ukraine, Belarus oder Moldau eine Doktorarbeit oder eine Diplom- bzw. Magisterarbeit schreiben. Die Stipendiaten erhalten für die Vorbereitung ihrer Abschlussarbeit bzw. zur Vorbereitung einer Promotionsarbeit an der russischen (ukrainischen, belarussischen, moldauischen) Hochschule ein Stipendium von bis zu 80 EURO monatlich für 9 Monate. Für alle Stipendiaten wird ferner ein einmonatiger Deutschlandaufenthalt an der deutschen Gasthochschule finanziert. Die Stipendiaten müssen während ihres Studienjahres in Russland, der Ukraine, Belarus oder Moldau die dafür notwendigen Deutschkenntnisse erwerben (Grundkenntnisse der deutschen Alltagssprache). Deutsche Hochschulen können einen Antrag stellen. Für jede russische Partnerhochschule kann von der deutschen Hochschule nur ein Förderantrag mit bis zu 6 Stipendien gestellt werden.
Weitere Informationen: www.daad.de/hochschulen/kooperation/partnerschaft/leonhard-euler-programm/05166.de.html
Bewerbungsschluss: 28. Februar 2008
Kontakt:

DAAD
Dr. Holger Finken
Tel.: 0228/882-405
E-Mail: Finken(at)daad.de
Quelle: DAAD

2. DAAD: Programme des Projektbezogenen Personenaustauschs (PPP) - Finnland
Der Deutsche Akademische Austauschdienst hat mit Partnerorganisationen in verschiedenen Ländern bilaterale Programme zur Intensivierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit eingerichtet. Im Rahmen dieser Programme werden Wissenschaftler gefördert, die mit ihren ausländischen Partnern gemeinsame Forschungsprojekte durchführen. Im Gegensatz zu den in den traditionellen Förderungsmaßnahmen üblichen Individualbewerbungen werden hier Personen gefördert, die an einem bestimmten Vorhaben mit internationaler Ausrichtung beteiligt sind. Reine Ausbildungsvorhaben werden nicht gefördert. Außerdem wird der Fortbildung und Spezialisierung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Rahmen der Forschungskooperation starkes Gewicht beigemessen.
Bewerbungsschluss: 15. Januar 2008
Kontakt:
DAAD
Referat 313
Brigitte Leschek
Tel.: 0228 - 882 236
E-Mail: Leschek(at)daad.de
Quelle: DAAD

3. DAAD: Studienaufenthalte deutscher Wissenschaftler in den Ländern des Kaukasus und Zentralasiens (GUS)
Der DAAD schreibt erneut das Programm Wissenschaftleraustausch mit den Ländern des Kaukasus und Zentralasiens aus. Das Programm ist offen für alle Fachrichtungen. Die Aufenthaltsdauer im Ausland kann von 2 Wochen bis zu 3 Monaten betragen. Der DAAD übernimmt die Reise- sowie Aufenthaltskosten.
Bewerbungen können laufend eingereicht werden, sollten jedoch drei Monate vor Beginn des geplanten Aufenthaltes beim DAAD vorliegen.
Kontakt:
DAAD
Referat 326
Monika Przybysz
Tel.: 0228-882 617
E-Mail: przybysz(at)daad.de
Quelle: DAAD

4. DAAD: Aufruf 2008 - Informationen zu ERASMUS
Der neue Aufruf zur Einreichung von Anträgen im Programm Lebenslangen Lernen für 2008 nennt für den Bereich ERASMUS insbesondere folgende Neuerungen:

  1. Für alle dezentralen Mobilitätsaktivitäten läuft die Antragsfrist am 14.03.2007 ab. Die Anträge sind beim DAAD einzureichen. Für den Bereich Mobilität und Intensivprogramme existieren jeweils separate Antragsformulare.
  2. Für zentrale Projekte im Hochschulbereich ist der Termin für die Antragstellung der 29.02.2008. Dazu gehören 1) multilaterale Projekte in den Bereichen Lehrplanentwicklung (CD), Hochschule-Wirtschafskooperation, Unterstützung des Modernisierungsprozesses der Hochschulen, virtueller Campus, 2) thematische Netze sowie 3) flankierende Maßnahmen.
  3. Für das Jean Monnet Programm läuft die Antragsfrist bereits am 15.02.2008 ab. Die Anträge für die zentralen Projekte und Jean Monnet sind in Brüssel bei der Exekutivagentur einzureichen.

Informationen zu zentralen Projekten bietet die Exekutivagentur am 18. und 21.01.2008 im Rahmen ihrer so genannten Infodays an.

Weitere Informationen:
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im Deutschen akademischen Austauschdienst e.V. (DAAD)
Tel.: +49 228 882-0
Fax: +49 228 882-555
www.eu.daad.de

Quelle: ERASMUS-Newsletter der Nationalen Agentur für die EU-Hochschulzusammenarbeit im DAAD

5. Europäische Tagung zu den ERASMUS-Intensivprogrammen
Termin: 10. und 11.12.2007 - Anmeldung bis 04.12.2007 über die Homepage des DAAD möglich
Rund 100 Teilnehmer aus 30 Ländern werden zur ersten europäischen Tagung im Bereich Intensivprogramme (IP) erwartet. Für deutsche Hochschulen stellt der DAAD noch Plätze bis zum 04.12.2007 zur Verfügung. Die Tagung findet am 10. und 11. Dezember in Bonn in Zusammenarbeit mit 17 Nationalen Agenturen und der Exekutivagentur sowie der Europäischen Kommission statt. Ziel der Tagung, die sich vor allem an Lehrende richtet, ist es Ergebnisse und Erfahrungen der (vormals zentralisierten) Intensivprogramme bekannt zu machen und dabei einen europäischen Erfahrungsaustausch zwischen Projektnehmern und interessierten Antragstellern zu ermöglichen. Im Anschluss an den europäischen Teil der Tagung bietet der DAAD für interessierte deutsche Hochschulen ein Seminar zur Antragstellung im Bereich IP an (14. März 2008).
Weitere Informationen:
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im Deutschen Akademischen Austauschdienst e.V. (DAAD)
Tel.: +49 228 882-0
Fax: +49 228 882-555
www.eu.daad.de
Quelle: ERASMUS-Newsletter der Nationalen Agentur für die EU-Hochschulzusammenarbeit im DAAD

6. Krupp Stiftung: "Internationalität der Forschung"
Ziel des Förderprogramms ist es, deutsche Hochschulen dabei zu unterstützen, verstärkt Lehrstühle mit internationaler Ausrichtung ins Leben zu rufen. Die Stiftung würde es begrüßen, wenn es gelänge, deutsche Hochschullehrer, die im Ausland tätig sind, wieder für eine Tätigkeit in Deutschland zu gewinnen oder ausländische Professoren nach Deutschland zu berufen. Gefördert wird die Einrichtung einer Professur mit zusätzlichen Mitteln bis zu 1 Mio. Euro für einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren. Die Stiftungsmittel sind grundsätzlich als Ergänzungsfinanzierung einzusetzen. Die Grundfinanzierung des Lehrstuhls muss durch die Hochschule erfolgen. Die Mittel können zur Aufstockung der Personalkosten des Lehrstuhlinhabers (einschließlich der Vergütung des Hochschullehrers), für Assistenten, wissenschaftliche und nicht wissenschaftliche Mitarbeiter sowie für Sachkosten verwendet werden.
Weitere Informationen unter: www.krupp-stiftung.de/default.php?SESSION=5fafcf7d7c8ac8c2aadeeb2f1ca8e1b7&PAGE=212
Bewerbungsschluss: 15. Februar 2008
Kontakt:

Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung
Tel.: 0201- 188-48 67
Quelle: Krupp Stiftung

7. Robert Bosch-Stiftung
Die Robert Bosch-Stiftung schreibt ihr Förderprogramm "Integration junger Migranten" erneut aus. Im Rahmen dieses Programms werden Projekte zur Unterstützung junger Migranten mit bis zu € 5.000 finanziert.
Einsendeschluss ist der 30. Januar 2008.
Nähere Informationen zur Ausschreibung können Sie im Internet unter folgender Adresse finden:
www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/16554.asp

8. Uni Intern

Berichte

Drei von 10 Projekten, die der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) für Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern positiv beurteilte, sind an die Universität Oldenburg vergeben worden. Insgesamt waren beim DAAD 55 Anträgen zur Begutachtung eingegangen. Die Oldenburger Projekte zu den Bereichen Umweltinformatik, erneuerbare Energien und Lehrerbildung werden für einen Zeitraum von vier Jahren von 2008 bis 2011 gefördert.
Die Projekte:
Einführung eines Bachelor- und Masterstudiengangs Betriebliche Umweltinformatik in Lateinamerika
Projektleitung: Prof. Dr. Marx Gómez
Im Rahmen eines Netzwerkes der Universitäten Oldenburg und Magdeburg mit den kubanischen Universitäten von Havanna und Santa Clara wurde in den letzten drei Jahren ein Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik (Business Informatics) mit DAAD-Unterstützung erfolgreich nach Kuba exportiert. Aus dieser Kooperation entstand das Konzept für den Export eines Bachelor- und Masterstudiengangs Betriebliche Umweltinformatik. Für das neue Projekt wurde die bestehende Hochschulkooperation um zwei Universitäten ergänzt: die Universität in Santiago de Chile (Chile) und die Universidad Technológica Nacional de Buenos Aires (Argentinien). Die Kurse im Rahmen des Bachelorstudiengangs werden von Professoren aller beteiligten Universitäten gehalten und die Studenten gemeinsam betreut.

Erneuerbare Energie -- Kooperation mit zwei brasilianischen Hochschulen Brasilien
Projektleitung: Michael Golba
Die Hochschulpartnerschaft des Postgraduate Programme Renewable Energy (PPRE) der Universität Oldenburg mit der Universidade Federal do Amazonas (UFAM) in Manaus und der Universidade Tecnológica Federal do Paraná (UFTPR) in Curitiba zielt auf die Vernetzung und Harmonisierung der bestehenden Masterprogramme Erneuerbare Energie (EE) in Manaus und in Oldenburg. Hierfür werden die Curricula aufeinander abgestimmt, gemeinsame Lehreinheiten entwickelt und eine Internationale Summer School in Brasilien ausgerichtet. Beide Partnerprogramme werden die Hochschule in Curitiba beim Aufbau der Spezialisierung Erneuerbare Energie unterstützen.

Teacher Education and Research with an Emphasis on Disadvantaged Learners in Selected Subject-Fields (Terdal) (Lehrer-Ausbildung und Forschung mit besonderer Berücksichtigung benachteiligter Lernender in ausgewähltem Gegenstandsbereichen)
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Nitsch
Im Projekt Terdal kooperieren das Zentrum für Süd-Nord-Bildungskooperation am Institut für Pädagogik, das Didaktische Zentrum und die Fakultäten für Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Oldenburg mit der südafrikanischen Nelson Mandela Metropolitan University (NMMU). Beide Hochschulen verbindet eine zehnjährige Partnerschaft im Bereich Lehrerbildung und Schul- und Hochschulmanagement. Das neue Programm beinhaltet die fachdidaktische Zusammenarbeit in den Fächern Elementarmathematik, Sprachunterricht, Life-Orientation (Sachunterricht, elementare Wirtschafts- und Hauswirtschaftslehre) und Berufsbildender Unterricht. Ziel von Terdal ist die Förderung sozialer Entwicklungen und der Abbau von Bildungsbenachteiligungen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung besonders benachteiligter Schulen, SchülerInnen und LehrerInnen. 
Kontakt:
Prof. Dr. Jorge Marx Gómez, Tel.: 0441/798-4470, E-Mail: jorge.marx.gomez(at)uni-oldenburg.de 
Michael Golba, PPRE ,Tel.: 0441/798-3546, E-Mail: michael.golba(at)uni-oldenburg.de
Prof. Dr. Wolfgang Nitsch, Tel.: 0441/798-3131, E-Mail: wolfgang.nitsch(at)uni-oldenburg.de 

Freischaltung einer Online-Wohnraumdatenbank
Seit dem 01. Dezember wurde eine Online-Wohnraumdatenbank für Gastwissenschaflter freigeschaltet. Sie dient dazu, den GastwissenschaftlerInnen bereits in ihren Heimatländern das Wohnraumangebot des IRO einsehbar zu machen.
Zu finden ist sie auf den IRO-Internetseiten unter dem Punkt "Service" - http://134.106.13.121:8080/wohnungsvermittlung/

Terminankündigungen

Vortrag von Prof. Dr. Gritt Klinkhammer (Universität Bremen):
Religiöse Gegenwartskultur: Moderne Formen islamischer Lebensführung von Frauen, am Donnerstag, den 06.12.2007 um 18 Uhr im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg.
Der Vortrag findet statt im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Der Islam in der pluriformen Gesellschaft - Was sucht die Religion in der Pädagogik?", die das IBKM in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Naumann-Stiftung im Wintersemester 2007/2008 organisiert.


Vortrag von Katarzyna Pekacka (Nicolaus Copernicus Universität, Thorn)
Im Rahmen der Universitätspartnerschaft Oldenburg-Thorn besucht die junge Sozial- und Demographie-Historikerin Katarzyna Pekacka unsere Universität und hält einen Vortrag zum Thema: "Sozialtopographie der Danziger Vorstädte im Jahr 1929"
Wann: Freitag den 7. 12. 2007, 10.00 Uhr
Wo: Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen
Europa, Johann-Justus-Weg 147 a
Weitere Informationen: Prof. Dr. H.H. Hahn, Tel.: 798-2396, E-Mail: hhhahn(at)gmx.de