Institutsgeschichte

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Chronologie

2012

Die Forschergruppe BioGeoChemie des Watts erhält den ersten Norddeutschen Wissenschaftspreis.

2008

Eingliederung des Forschungszentrums Terramare in die Universität Oldenburg unter dem Dach des ICBM

2002

Die vom ICBM betreute Dauermessstation der Forschergruppe „BioGeoChemie des Watts“ wird nahe der Südwestspitze Spiekeroogs errichtet.

2001

Mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft wird die fächerübergreifende Forschergruppe „BioGeoChemie des Watts“ eingerichtet. An ihr sind das ICBM, die AG Meeresphysik der Uni Oldenburg, das Forschungsinstitut Senckenberg und das Forschungszentrum Terramare beteiligt. Während des Projektes wechseln einzelne Wissenschaftler ihren Arbeitsplatz. Dadurch kommen weitere Institutionen hinzu.

1991 Genehmigung des ICBM als zentrale Einrichtigung der Universität.

1990

Im Dezember wird das „Zentrum für Flachmeer-, Küsten- und Meeresumweltforschung e.V., Forschungszentrum Terramare" gegründet. In der Folge übernimmt es u.a. koordinierende Aufgaben in der Wattenmeer-Ökosystemforschung.

1989

Beginn des von Bund und Land finanzierte Projektes „Ökosystemforschung niedersächsisches Wattenmeer)

1988[1]

Empfehlung des Wissenschaftsrates für die „Gründung eines Zentrums für Flachmeer-, Küsten- und Marine Umweltforschung in Wilhelmshaven“. Damit soll für die meereskundlich orientierten Forschungseinrichtungen und Arbeitsgruppen in Niedersachsen „insbesondere für die einschlägig arbeitenden Wissenschaftler der Universität Oldenburg“ eine gemeinsame Infrastruktureinrichtung geschaffen werden.

1987

Die Konferenz der norddeutschen Wissenschaftsminister und –senatoren verabschiedet ein Koordinierungskonzept „Meeresforschung und Meerestechnik in den norddeutschen Ländern – Bestand und Ausbauplanung“. Hierin werden Schwerpunkte für einzelne Standorte bzw. Regionen benannt. Der Region Wilhelmshaven/Oldenburg werden „Bio-Geochemie der Flachmeere“ und „Biologie von Meerestieren zugeordnet“.

Gründung des ICBM auf Empfehlung des Wissenschaftsrates als Institut der Fachbereiche 6-9  der Universität Oldenburg; erster Direktor: Prof. Dr. Wolfgang E. Krumbein

1986

Das Bundesforschungsministerium[2] beauftragt die prognos AG, "Bedarf, Notwendigkeit und Möglichkeiten" einer zentralen Forschungs- und Dienstleistungseinrichtung für die meeres-geowissenschaftliche Forschung in der damaligen Bundesrepublik auszuloten. Das Studienergebnis wird im November 1986 vorgelegt: Das für das damalige BMFT nicht bindende Zielkonzept sieht eine dezentrale Förderung der Meeresforschung vor: Die prognos-Analysten haben regionale Zentren identifiziert, deren bausteinartigen Ausbau sie empfehlen. Einer der fünf Schwerpunkte ist die Region Wilhelmshaven/Oldenburg für die Flachwasser- und Küstenökologie.

 


[1] Sommer 1988:lebensbedrohliche Algenblüte für Teile der marinen Fauna (Quelle: Wissenschaftsrat, Stellungnahme... 1989)

[2] (BMFT – Bundesministerium für Forschung und Technologie)

Direktoren des ICBM

Ehemalige Direktoren des ICBM sind:

Wolfgang E. Krumbein,
Ulrich Kattmann,
Hans Joachim Schellnhuber,
Bruno Eckhardt,
Wolfgang Ebenhöh,
Heribert Cypionka,
Meinhard Simon (2x),
Hans-Jürgen Brumsack,
Ulrike Feudel und Jürgen Rullkötter (2x).
Helmut Hillebrand

Derzeit wird das ICBM von Bernd Blasius geleitet.