Abteilung für die Geschichte des Mittelalters

Profil der Abteilung

Ein Lehrstuhl für tausend Jahre ... So ließe sich kurz zusammenfassen, vor welche Aufgaben oder besser: Herausforderungen sich die Abteilung für Geschichte des Mittelalters an der Universität Oldenburg gestellt sieht, nämlich: die Epoche in vollem Umfang zu vertreten. Auf dem Lehrplan stehen daher abwechselnd Veranstaltungen zum frühen, hohen und späten Mittelalter. Auch die Wahl der thematischen Schwerpunkte orientiert sich an der Maxime neue Forschungsansätze einzubinden und den Studierenden ein möglichst weit gefächertes Spektrum an Zugängen zur Geschichte des Mittelalters anzubieten, das von der Verfassungsgeschichte des Mittelalters bis hin zur mediävistischen Kulturwissenschaft reicht.

Forschungsschwerpunkte 

Die Forschungsschwerpunkte der Abteilungsmitglieder lassen sich dagegen nach einem Blick auf bereits abgeschlossene und laufende Arbeiten der Lehrenden etwas genauer nachzeichnen. Hier liegt der Akzent in zeitlicher Hinsicht auf dem Hoch- und Spätmittelalter; thematisch im Bereich der Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Kirchengeschichte und Kulturgeschichte. Untersuchungsgegenstände sind dabei u. a.: Handwerk und gewerbliche Produktion; Maß und Möglichkeiten kulturellen und technischen Transfers; Prozesse sozialer Mobilität innerhalb des mittelalterlichen Gesellschaftsgefüges; Wechselwirkungen von sozialem und rechtlichem Wandel sowie Bedeutung und Formen kultureller Praktiken, wie sie in der Gestaltung von Alltag und Festtag, in Strategien der Konfliktbewältigung und Regeln der Kommunikation zum Ausdruck kommen. 

 

Bild

weitere Mitglieder 

  • apl. Prof. Dr. Gudrun Gleba 
  • Prof. Dr. Konrad Gündisch 
  • Prof. Dr. Rudolf Holbach 
  • Prof. Dr. em. Heinrich Schmidt