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Informatik

BildDas Department für Informatik der Universität Oldenburg entwickelt komplexe Informations-, Kommunikations- und Steuerungssysteme in den Schwerpunkten Vernetzte Informationssysteme sowie Sicherheitskritische und Eingebettete Systeme.

Vernetzte Informationssysteme (VIS) gewinnen vermehrt an Relevanz, wobei Sicherheit und Stabilität der Systeme von enormer Bedeutung sind. Die Forschungsfrage nach den Voraussetzungen und Bedingungen dafür, z. B. bei der ad-hoc Vernetzung in multimedialen, mobilen Kontexten oder der Verbindung mehrerer VIS, ist dabei zentral, wobei sich der interdisziplinär angelegte Fokus auf Szenarien wie eBusiness, eEnvironment, eHealth oder eLearning richtet.

Zahlreiche technische Systeme, wie Kontrollsysteme in Flugzeugen, können nur mit Hilfe von Computersystemen gesteuert und entwickelt werden, wobei die Sicherheitsanforderungen an solche eingebetteten Systeme extrem hoch sind. Interdisziplinäre Forschungsschwerpunkte im Bereich Sicherheitskritische und Eingebettete Systeme liegen daher in der Modellbildung und Theorie, der Interaktion System – Umwelt, der Entwicklung von Entwurfs-, Validierungs- und Verifikationswerkzeugen und der Anwendung.

Der DFG-Sonderforschungsbereich Automatische Verifikation und Analyse komplexer Systeme (AVACS) widmet sich der Grundlagenforschung auf dem Gebiet der automatischen Verifikation sicherheitskritischer eingebetteter Systeme. Erweitert werden die Fragestellungen von AVACS am interdisziplinären Forschungszentrum Sicherheitskritische Systeme um z. B. Aspekte der Wechselwirkung Mensch-Maschine oder rechtliche Dimensionen der Sicherheit. Das DFG-Graduiertenkolleg Vertrauenswürdige Software-Systeme (TrustSoft) bündelt die Kompetenzen der Oldenburger Informatik, um neue Methoden zur Erreichung der Vertrauenswürdigkeit von Software-Systemen in einem interdisziplinären Forschungsprogramm zu entwickeln.

OFFIS ist 1991 als erstes An-Institut der Universität Oldenburg aus dem damaligen Fachbereich Informatik mit nachhaltiger Unterstützung des Landes Niedersachsen heraus gegründet worden. Das Institut hat seit Beginn konsequent den technologischen Wissenstransfer aus der Forschung in die Wirtschaft zu seiner zentralen Aufgabe gemacht. Dabei setzt OFFIS Forschungsergebnisse und wissenschaftliches Know-how aus der Informatik und praxisrelevanten Anwendungsgebieten in Prototypen um, die dann von Kooperationspartnern zu marktfähigen Produkten und Services weiterentwickelt werden können. Mit seinen aktuell über 240 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen leistet OFFIS anwendungsorientierte Forschung und Entwicklungsarbeit auf hohem internationalen Niveau in den Bereichen Energie, Gesundheit und Verkehr. Weltweit wird mit derzeit über 300 Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft kooperiert.