22.06.2017 – Forschung,Köpfe

In den Wind gestellt

Ministerpräsident Weil inspizierte auch Oldenburgs neuen Turbulenz-Windkanal und die dazugehörigen Komponenten.

Scheuten nicht den Selbsttest: Ministerpräsident Weil stellte sich zusammen mit dem Universitätspräsidenten Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper und dem Windenergieexperten Prof. Dr. Martin Kühn in den Wind.

Ministerpräsident Weil mit (v. l.) ForWind-Geschäftsführer Dr. Stephan Barth, Windenergieexperte Prof. Dr. Martin Kühn, Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper und der Turbulenzforscher Prof. Dr. Joachim Peinke.

„Niedersachsen ist Windenergieland Nummer 1 und auch bei der Windenergieforschung ganz vorne mit dabei. Ich freue mich, dass wir eine der ersten Adressen der internationalen Forschung auf diesem Feld hier in Oldenburg haben“, sagte Ministerpräsident Stephan Weil am Donnerstag bei seinem Besuch von ForWind, des Zentrums für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen. Auf dem Oldenburger Uni-Campus nahm Weil auf seiner Sommerreise die neue Forschungsinfrastruktur des Labors für Turbulenz und Windenergiesysteme (WindLab) in Augenschein, das einen einzigartigen Turbulenz-Windkanal beheimatet. Die Anlage ermöglicht es, die Interaktion von realistischen turbulenten Windströmungen einerseits und Windenergieanlagen und -parks andererseits im Labor zu reproduzieren und zu analysieren. Die Oldenburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben dazu leistungsfähige Turbulenzgeneratoren und skalierte Forschungswindenergieanlagen entwickelt, von denen Weil sich beeindruckt zeigte. „Windenergie ist eine der tragenden Säulen der zukünftigen Energieversorgung“, so der Niedersächsische Ministerpräsident. „Die Universität Oldenburg hat die Forschung auf diesem Gebiet langjährig und zielstrebig ausgebaut und trägt so aktiv zum Gelingen der Energiewende bei.“