FBR-Beschluss zum Mentorenprogramm

Die AG Mentorenmodell schlägt das folgende Modell zur Betreuung von Studierenden im Fachbereich Informatik vor:

Aufgabe des Mentors/der Mentorin ist die Beratung der Studierenden in allen das Studium betreffenden Fragen. Mentoren sind nicht als Kontrollinstanz zu verstehen. Sie sollen die ihnen zugeordneten Studierenden ggf. aktiv motivieren, jedoch keinen Druck ausüben.

Mindestens einmal im Semester sollte ein Treffen zwischen dem Mentor und der jeweiligen Gruppe der Studierenden stattfinden. Vorgeschlagen wird, daß dies auf Einladung des Mentors hin zu Beginn oder am Ende eines Semesters geschieht, die individuelle Handhabung soll aber freigestellt sein. Zwischen diesen Treffen sollte der Mentor als fester Ansprechpartner bei evtl. auftretenden Problemen fungieren. Zumindest einmal pro Semester sollte ein persönliches Gespräch mit jedem zugeordneten Studierenden geführt werden. Ggf. sollte der Mentor auch selbst aktiv werden und "seine" Studierenden direkt ansprechen, wenn er Anlaß dazu sieht.

  1. Die Teilnahme von Studierenden und ProfessorInnen bzw. MitarbeiterInnen soll freiwillig geschehen. Die Professoren und unbefristet beschäftigten MitarbeiterInnen werden jedoch gebeten, als Mentor einer Gruppe von Studierenden zu fungieren.
  2. Die Zuordnung der Studierenden soll bereits im ersten Semester geschehen. Um eine gleichmäßige Verteilung auf die Mentoren zu erreichen, sollen die Studierenden im ersten Semester den Mentoren zugelost werden.
  3. Für Studierende höherer Semester soll die Zuordnung zu einem Mentor ihrer Wahl aufgrund freiwilliger Anmeldungen erfolgen.
  4. Von einem Mentor sollen jeweils 8-12 Studierende betreut werden.
  5. Wird ein Wechsel des Mentors im Laufe des Studius gewünscht, soll dies durch Eigeninitiative unbürokratisch möglich sein. Der bisherige Mentor wird von dem neuen Mentor von dem Wechsel verständigt. Selbstverständlich müssen auch die Mentoren den/die Studenten/Studentin akzeptieren.
  6. Die Koordination des Programms könnte prinzipiell durch die Studienberater geschehen. Es sollten sich aber auch wenigstens zwei Professoren für die Betreuung dieses Programms zur Verfügung stellen.
  7. Für den baldigen Start des Mentorenprogramms sollte einmalig ein Treffen der Studierenden, die sich am Programm beteiligen wollen, und der Mentoren organisiert werden.
  8. Die PSB soll gebeten werden, ein Kolloquium im Fachbereich zu halten, in dem sie zum einen ihre Arbeit vorstellt, zum anderen aber auf Sinn und Zweck solcher Mentorenprogramme eingeht.
  9. Die Mentoren treffen sich einmal im Semester zum Erfahrungsaustausch (mit der PSB).
  10. Das Mentorenprogramm wird nach einem Jahr evaluiert.