Systemanalyse und -optimierung

Richtlinien für Abschlussarbeiten in der Abteilung Systemanalyse und -optimierung

Es gibt im Netz und auch auf den Webseiten hier an der Universität eine Reihe von Hinweisen für die Erstellung von wissenschaftlichen Dokumenten. Unter anderem sind im Allgemeinen zu beachten:

Dem noch etwas hinzufügen wäre eigentlich überflüssig. Es macht allerdings Sinn für die Erstellung von Abschluss- und Seminararbeiten in der Abteilung Systemanalyse und -optimierung ein paar Spielregeln aufzustellen, damit die Erwartungshaltung geklärt und auch ein Rahmen für eine eventuelle Benotung geschaffen wird.

Aufbau der Arbeit

Die Arbeit ist eine schriftliche Zusammenfassung in Deutsch und Englisch voran zustellen. Es gibt ein Inhalts- und ein Literaturverzeichnis.  Ein Abbildungs- oder Tabellenverzeichnis ist nicht notwendig.

Die Arbeit sollte eine für die LeserIn nachvollziehbare Struktur haben. Zu Beginn sollte die adressierte Herausforderung/Problematik dargestellt werden. Daraufhin macht es Sinn relevante Informationen oder verwandte Arbeiten darzustellen. Daraus ergibt sich eine Detaillierung der Fragestellung bzw. der Handlungsbedarf der Arbeit.

Der Aufbau folgt wenn möglich den Grundsätzen vom Allgemeinen zum Speziellen und vom Abstrakten zum Konkreten.  Sie beschreiben nicht den Verlauf ihrer Forschungsaufgaben sondern stellen Ihre Ergebnisse vor.

Die Arbeit schließt mit einer kritischen Würdigung bzw. Evaluierung der Ergebnisse ab.

Sprache und Form

Bitte verwenden Sie eine einheitliche Terminologie. Gleiches heißt (immer!) gleich; Unterschiedliches unterschiedlich. Verwenden Sie kurze Sätze. Verwenden Sie Fußnoten, um den Lesefluss nicht zu stören.

Erstellen sie Literaturverweise in einer Autoren-Datum-Form, zum Beispiel (Plösch, Gruber et. al. 2011), und geben sie in der Literaturliste Autor, Titel, Herausgeber, Band, Verlag und Ort an.

Wir empfehlen als Zitierstil das Chicago Manual of Style (Author-Date-Variante), welches als Vorlage für viele Literaturverwaltungsprogramme wie Zotero, Endnote oder Bibtex bereits vorhanden ist.

Beispiel Referenz

Im Text bis zu zwei Autoren (Ward und Burns 2007, 52) und bei mehreren Autoren (Barnes et al. 2010).

Beispiel Literaturliste (Buch, Zeitschrift und Online)

Ward, Geoffrey C., und Ken Burns. 2007. The War: An Intimate History, 1941–1945. New York: Knopf.

Weinstein, Joshua I. 2009. “The Market in Plato’s Republic.” Classical Philology 104:439–58.

Kossinets, Gueorgi, und Duncan J. Watts. 2009. “Origins of Homophily in an Evolving Social Network.” American Journal of Sociology 115:405–50. Zugegriffen am 28. Februar, 2010. doi:10.1086/599247.

Druck, Titel und Bindung

Bilder sollten immer gute Qualität haben, lesbar sein und im Text beschrieben und referenziert werden.

Der Titel, die AutorIn, das Datum und die Art der Arbeit sollen auf dem Titel zu erkennen sein. Matrikelnummer oder Anschrift sind nicht nötig.   Bitte den Rücken der Arbeit mit Eurem Namen und Jahr versehen! Das Logo der Abteilung wird als JPEG und EPS bereitgestellt.

Bei einer Bindung ist entweder auf den Deckkarton zu drucken oder eine durchsichtige Folie zu verwenden.

Die AutorIn hat schriftlich zu versichern und mit Ort und Datum zu unterschreiben, die Arbeits selbständig angefertigt zu haben und alle übernommenen Inhalte oder Erkenntnisse gekennzeichnet und mit Quellenangabe versehen zu haben.

Inhalt und Umfang

Es ist auf eine gute Argumentationskette zu achten. Alles Aussagen sind entweder durch Literaturstellen belegt, hergeleitet oder müssen Allgemeingut sein. Das gleiche gilt für vorgestellte Technologien. Basistechnologien wie XML o.ä. müssen in Abschlussarbeiten nicht vorgestellt werden, wenn es nicht spezifisch um diese Technologien geht.

Alle Zitate (wörtliche Zitate in " ") oder übernommene Inhaltlichen Aspekte sind zudem mit einer Quellenangabe zu versehen.

Die Arbeit sollte so kurz wie möglich sein. Seminararbeiten sollten 20 Seiten, BSc Arbeit 80 Seiten und MSc Arbeit 100 Seiten und Promotionen 150 Seiten inkl. Vorwort, Inhaltsverzeichnis und Literaturverzeichnis nicht überschreiten.

Bewertet wird die Innovationshöhe, Vollständigkeit der Beschreibung.

Unterstützung der Ziele der Arbeitsgruppe / des Partners

Keine Arbeit erfolgt ohne Kontext.  Dieser auf den ersten Blick unwissenschaftliche Aspekt ist für die Arbeit auch wichtig. Der Kontext gibt auch Rahmenbedingungen vor und erfordert eventuell einen Mehraufwand durch Abstimmungen mit anderen. Dies zu berücksichtigen ist auch eine Herausforderung und geht entsprechend in die Bewertung mit ein.