eMail abrufen und senden

Benutzen Sie zum Lesen und Schreiben von e-Mail das Programm „pine“. eMail Adressen haben am Department für Informatik grundsätzlich die Form

Vorname.Nachname(at)Informatik.Uni-Oldenburg.DE

Diese eMail Adressen werden auf Anfrage vom Postmaster (eMail Adresse: postmaster@Informatik.Uni-Oldenburg.DE) eingerichtet. Bitte bei der Anfrage den Namen angeben, da dieser ja in der e-Mail Adresse auftauchen wird und eventuell fehlerhaft vom Login-Antragsformular beim Einrichten des Logins auf den Rechner übertragen wurde. Für Erstsemester ist grundsätzlich eine solche e-Mail-Adresse schon eingerichtet.

Eine solche Anfrage kann z.B. folgendermassen abgeschickt werden: zunächst wird eine Textdatei dateiname mit einem Editor erstellt, die die Zeilen

"Hallo Postmaster!
Ich hätte gerne eine eMail Adresse. Mein Name ist Hein Müller.
Mit freundlichen Grüßen   Hein"

enthält. Der Inhalt dieser Textdatei kann schliesslich mit der Kommandozeile 

mail postmaster@Informatik.Uni-Oldenburg.DE < dateiname

abgeschickt werden.

Einige eMail Programme benutzen in der Grundeinstellung e-Mail Absenderadressen der Form

Loginname@Rechnername.Informatik.Uni-Oldenburg.DE

Adressen dieser Form sollten nur innerhalb des Department für Informatik benutzt werden. eMails mit solchen Absenderadressen werden spätestens beim Weiterleiten durch den Haupt-Mail-Rechner der ARBI mit einer Absenderadresse der Form Vorname.Nachname@Informatik.Uni-Oldenburg.DE versehen. Dies passiert natürlich nur, wenn eine solche Adresse bereits eingetragen ist. Sollte dies noch nicht der Fall sein, wird die betreffende E-Mail auf dem Haupt-Mail-Rechner zurückgehalten.

Ein Rückfrage vom Postmaster bezüglich der Einrichtung einer e-Mail Adresse der Form Vorname.Nachname@Informatik.Uni-Oldenburg.DE leitet die Einrichtung der Adresse ein.
Da ja eine eMail mit einer Absenderadresse der internen Form 

Loginname(at)Rechnername.Informatik.Uni-Oldenburg.DE 

bei Weiterleitung nach außerhalb in eine Adresse der Form

Vorname.Nachname@Informatik.Uni-Oldenburg.DE

umgewandelt wird, muß die Absenderadresse bei vielen eMail Programmen nicht extra eingetragen werden.


eMails, die an die Adresse der Form

Vorname.Nachname(at)Informatik.Uni-Oldenburg.DE

oder an die Adresse der Form (wobei 'Rechnername' ein Rechner der Pools der ARBI-Systeme ist)
Loginname(at)Rechnername.Informatik.Uni-Oldenburg.DE

geschickt werden, werden in einer Mailboxdatei auf einem Server gespeichert und können dann mit einem eMail-Client gelesen werden. Die einkommenden eMails können auch automatisch weitergeleitet werden. Dazu ist eine Datei .forward im HOME-Directory anzulegen in der die Zieladresse (oder mehrere Zieladressen durch Kommata getrennt) stehen.

Beispiel:
hein.mueller@t-online.de, h.mueller(at)hotmail.com

Wenn z.B, eine Kopie der e-Mail lokal gespeichert und eine Kopie weitergeleitet werden soll, muß der eigene Login-Name als eine Zieladresse in der .forward-Datei enthalten sein:

hein, hein.mueller(at)t-online.de

Achtung: Die eigene eMail Adresse der Form

Vorname.Nachname(at)Informatik.Uni-Oldenburg.DE

darf nie in die .forward Datei geschrieben werden. Außerdem dürfen keine eMail Adressen in der .forward Datei geschrieben werden die ihrerseits eine .forward Datei in umgekehrter Richtung besitzen. Es kommt sonst zu eMail-Schleifen!


Auf die eMails, die in der ARBI gespeichert werden, kann auch von ausserhalb der ARBI-Rechner mit den Mailbox-Protokollen POP3 und IMAP zugegriffen werden. Dabei ist auch die SSL verschlüsselte Übertragung der Daten möglich. Der Servername für diese Protokolle ist

weser.Informatik.Uni-Oldenburg.DE

Beim SSL Zertifikat handelt es sich um ein 'self signed' Zertifikat, dessen Echtheit nicht anhand der in den Browsern und E-Mail Programmen eingebauten Root-CAs überprüft werden kann. Deshalb muss das Zertifikat manuell akzeptieren werden. Die Fingerprints des Zertifikats sind:

MD5 Fingerprint=9D:06:3B:1B:15:24:F5:1D:E1:C8:5B:35:0C:82:37:0D

SHA1 Fingerprint=37:45:FB:4D:C5:28:61:89:49:E2:5F:4A:6D:F7:8A:F5:D4:9A:E0:B4

eMail-Adressen werden nach einer gewissen Zeit in Listen von Adressenhändlern auftauchen und anschliessend mit einer vielzahl unerwünschter eMails ('SPAM') bedacht. Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit diesen unerwünschten eMails umzugehen:

- lesen und ggf. löschen,
- filtern/markieren lassen und später lesen und ggf. löschen.

Stellvertretend für die Vielzahl von möglichen Filter- und Markierprogrammen sind die Programme 'spamassassin' zur Spamerkennung und 'clamav' zur Virenerkennung installiert. Über die Anwesenheit von Dateien kann die Markierung bzw. Filterung der eigenen eMails angefordert werden. Markierten eMails können zunächst ignoriert werden, um die eigentlich interessanten Mails zu lesen. Auf jeden Fall sollten die als SPAM markierten eMails regelmäßig durchgesehen werden, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass nicht auch 'gute' eMails die Kriterien für SPAM erfüllt haben und als solche markiert wurden.

Um spamassassin bzw. clamav für die eingehenden Mails zu aktivieren müssen von Ihnen Dateien angelegt werden:

~/.mta_spamscan zur Anforderung der Markierung von SPAM durch spamassassin,
~/.mta_virusscan zur Anforderung der Markierung von Viren durch clamav,
~/.mta_spamstore zur Anforderung des Wegspeicherns von als SPAM erkannten eMails nach ~/mail/Spam,
~/.mta_virusstore zur Anforderung des Wegspeicherns von als Viren erkannten eMails nach ~/mail/Virus.
Die Dateien können einfach durch ein Null-Kommando mit Ausgabeumleitung angelegt werden:
:> ~/.mta_spamscan
und ggf. wieder durch das 'rm' Kommando geloescht werden:
rm ~/.mta_spamscan

Nach der erstmaligen Bearbeitung von eMails werden im Directory ~/.spamassassin Dateien abgelegt. Besonders interessant ist die Datei ~/.spamassassin/user_prefs, mit der Detaileinstellungen zum Spamassassin gemacht werden können. Die Details können in den Online-Manuals zu den Programmen nachgelesen werden. Im Internet sind ausserdem weitere Tips und Hinweise auffindbar.

Ganz unabhängig von den eMail Adressen am Department für Informatik werden durch die zentrale Einrichtung IT-Dienste eMail-Adressen anhand der Daten aus dem Immatrikulationsamt eingerichtet. eMails, die an diese Adresse geschickt werden, sind dort auf den Rechnern gespeichert. Studierende des Department für Informatik nutzen in der Regel die eMail-Adressen der ARBI.