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Allgemein in der ARBI zugänglich sind je ein Laserdrucker in den Räumen A4 2-205 (BSD Raum 1, BLAU), A4 2-215 (SUN Raum, VIOLETT), A4 2-220 (BSD Raum 2, ROT), A4 2-208 (Verfügungsraum, ORANGE) sowie im A4 2-202 (BSD Raum 3, GRÜN).

 

Nach Anmeldung kann auch auf weitere Drucker zugegriffen werden, die speziell ausgestattet sind (Duplex-Einheit, Fine-Print, usw.) und eine bessere Ausgabequalität besitzen. Im Bedarfsfall bitte bei den Mitarbeitern der ARBI nachfragen. Alle Drucker werden über einen sogenannten Druckerspooler angesteuert. Der Druckerspooler nimmt Druckaufträge entgegen und koordiniert die Ausgabe auf den jeweiligen Drucker.

 

Die Drucker haben folgende Namen innerhalb des Spooler-Systems:

 

lwbsd, lwblau Laserdrucker in Raum A4 2-205

lwsun, lwviolett Laserdrucker in Raum A4 2-215

lwbsd2, lwrot Laserdrucker in Raum A4 2-220

lwvfg, lworange Laserdrucker in Raum A4 2-208

lwbsd3, lwgruen Laserdrucker in Raum A4 2-202

 

Diese Namen müssen bei den Kommandos zur Steuerung des Druckerspoolers angegeben werden. Möchte man sich längere Zeit auf einen bestimmten Drucker festlegen, so kann das Setzen der Umgebungsvariablen PRINTER sinnvoll sein:

 

export PRINTER=lwbsd (in ksh und bash Schreibweise)

 

Alle Kommandos zur Steuerung des Druckerspoolers steuern nun den Drucker 'lwbsd' an. Durch explizite Angabe des Druckernamens kann vorübergehend auch ein anderer Drucker genutzt werden.

 

Folgende Kommandos existieren zur Steuerung eines Druckes des Druckerspoolers:

 

lpr mit lpr wird ein Druckauftrag an einen Drucker abgesetzt.

 

lpq mit lpq kann man sich die Warteschlange und ggf. den in Bearbeitung befindlichen Druckauftrag zu einem Drucker ausgeben lassen.

 

lprm mir lprm kann ein Druckauftrag aus der Warteschlange entfernt oder der aktive Druckauftrag abgebrochen werden. lprm erwartet die Spool-ID (Auftragsnummer) des zu entfernenden oder abzubrechenden Druckauftrages. Diese kann durch das lpq Kommando ermittelt werden.

 

Allen drei Kommandos ist die Option

 

-Pdruckername

 

gemeinsam, mit dem der zu steuernde Drucker angegeben werden kann.

 

Das Drucksystem hat eine integrierte Druckseitenbegrenzung: jedem Login-Account ist ein Druckseitenkonto zugeteilt, das mit 50 Seiten 'Guthaben' startet. Die maximale Seitenzahl pro Druckvorgang sind 100 Seiten. Ist das Druckseitenkonto 'im Minus' so kann nicht mehr gedruckt werden. Liegt der Kontostand unterhalb von 50 Seiten Guthaben, so werden täglich 5 Seiten zum Guthaben hinzugefügt bis wieder maximal 50 Seiten Guthaben erreicht sind. Bei begründetem Bedarf kann auf Anfrage unabhängig von der Druckseitenbegrenzung gedruckt werden oder eine grösseres Guthaben eingestellt werden.

 

Druckaufträge, die eine zu große Verweilzeit im Druckerspooler haben, werden automatisch vom System gelöscht. Diese Maßnahme ist notwendig, da zu oft Druckaufträge gestartet wurden, ohne vorher den Betriebszustand des jeweiligen Druckers (Papierstau, Papiervorrat usw.) zu prüfen. Falls diese maximale Verweilzeit (z.Z. 15 Minuten) bei großen Druckaufträgen Probleme verursacht, muß bei den Mitarbeitern der ARBI um Hilfe gebeten werden.

 

Die Laserdrucker verarbeiten nur PostScript-Daten. PostScript ist eine Seitenbeschreibungssprache, die als eine Art Programmiersprache beschreibt, welche Dinge (Buchstaben, Linien, Kurven, Bilder) wo auf dem Papier auszugeben sind. Viele Programmsysteme erzeugen die Druckausgaben bereits als PostScript, so daß diese direkt mittels lpr an den Druckerspooler übergeben werden können.

 

Textdatei können mit dem Programm a2ps so umgewandelt werden, daß ein Postscript-Drucker den auszugebenden Text druckt. a2ps hat vielfältige Optionen zur Steuerung des Ausgabeformats. Dazu gehören die Einstellung der Schriftgröße, die Anzahl Textseite pro ausgegebener Seite (papiersparend!) und vieles mehr. Achtung: a2ps steuert von sich aus mittels lpr einen Drucker an, so daß die Angabe der -Pdruckername Options bzw. das Setzen der Umgebungsvariablen PRINTER nötig ist.

 

Bitte vor dem Drucken den jeweiligen Drucker bezüglich Druckbereitschaft überprüfen. Druckaufträge nie unnötig absetzen und im Problemfall den Druckauftrag nicht unnötig wiederholen. Nie einen Papierstau selbst beheben. Bei Störungen einen Mitarbeiter der ARBI um Hilfe bitten.

 

Bei der Bearbeitung von PostScript-Daten durch einen Laserdrucker können vom Drucker Meldungen oder Fehlermeldungen erzeugt worden sein. Diese Meldungen werden nach Abschluß des Druckvorganges (u.U. ohne daß eine Seite ausgegeben wurde!) per Mail verschickt. Bei Druckproblemen sollte also auch die Mail beachtet werden.