Daten zur Geschichte

(Ausführlich) 1991 – 2000

1991

  • 9. Juli 1991
    Beschluss der Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Aufnahme der Universität Oldenburg.
  • 3. Oktober 1991
    Offizieller Akt zur Namensgebung der Universität nach Carl von Ossietzky mit Ministerpräsident Gerhard Schröder, der sich bei der Tochter Ossietzkys für das unangemessene Verhalten der Landesregierung bei der Namensgebung entschuldigt. Zuvor hatte der Niedersächische Landtag mit einer Gesetzesänderung den Weg für die Namensgebung frei gemacht.

    Offizieller Akt zur Namensgebung:
    Gerhard Schröder mit Rosalinde von Ossietzky-Palm, der Tochter Carl von Ossietzkys

1992

  • 29. Januar 1992
    Eröffnung des von Prof. Dr. Volker Claus und Prof. Dr. Hans-Jürgen Appelrath initiierten Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstituts für Informatikwerkzeuge und -systeme (OFFIS).
  • 1. Oktober 1992
    Prof. Dr. Joachim Luther, Begründer der Oldenburger Energieforschung, wird Direktor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme. Sein Nachfolger in Oldenburg ist Prof. Dr. Jürgen Parisi.

1993

  • 6. Oktober 1993
    Zustimmung des Senats zur Beteiligung am niedersächsischen Modellversuch zur Erprobung eines Globalhaushaltes, der den Hochschulen größere Gestaltungsmöglichkeiten lässt.

1994

  • 13. April 1994
    Start von „Campusradio” bei Radio Bremen, eine 50-minütige wöchentliche Magazinsendung über die Universitäten Oldenburg und Bremen von jungen Hochschulabsolventen, die eine einjährige Medienausbildung in Oldenburg erhalten und etwa 1.400 Beiträge produzieren.
  • 8. Oktober 1994
    Der Rowohlt Verlag präsentiert auf der Frankfurter Buchmesse die Oldenburger Gesamtausgabe der Schriften Carl von Ossietzkys. Herausgeber sind der Germanist Prof. Dr. Dirk Grathoff, der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Gerhard Kraiker und die Historiker Prof. Dr. Werner Boldt und Dr. Elke Suhr.

    Ossietzky-Gesamtausgabe

1995

  • 10. Februar 1995
    Erster Neujahrsempfang der Universität und der Universitätsgesellschaft im Oldenburgischen Staatstheater.
  • 21. Juni 1995
    Einweihung des OFFIS-Gebäudes mit rund 5.000 Quadratmetern am Escherweg. Das Gebäude wird Nukleus des neu entstehenden IT-Quartiers Oldenburg auf dem Gelände der „Alten Fleiwa”.

  • 30. Oktober 1995
    Die UNESCO erklärt die Karl Jaspers Vorlesungen zu Fragen der Zeit zum deutschen Beitrag für die Weltdekade für kulturelle Entwicklung.
  • 29. November 1995
    Die DFG beschließt den ersten Sonderforschungsbereich (SFB) für die Universität Oldenburg „Neurale Grundlagen kognitiver Leistungen”, an dem auch die Universität Bremen beteiligt ist. Prof. Dr. Reto Weiler ist zeitweise Sprecher des SFB.

1996

  • 8. Februar 1996
    Das von Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier initiierte Hörzentrum wird gegründet und An-Institut der Universität.

    Das Oldenburger Haus des Hörens

1997

  • 13. Oktober 1997
    Eröffnung des Hanse-Wissenschaftskollegs in Delmenhorst, das für die Universitäten Oldenburg und Bremen enge Verbindungen zu weltweit führenden Wissenschaftlern ermöglichen soll.

    Forschungsstätte für renommierte Wissenschaftler aus aller Welt: das HWK
  • 21. November 1997
    Vertragsunterzeichnung für die erste Stiftungsprofessur. Die EWE AG, die Wirtschaftliche Vereinigung „DER KLEINE KREIS e.V.” und die Stiftung der Oldenburgischen Landesbank (OLB) finanzieren für fünf Jahre eine C3-Professur für Wirtschaftsinformatik.

1998

  • 27. April 1998
    Eröffnung des Hörsaalzentrums am Campus Haarentor mit Dr. Jürgen Rüttgers, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie als Hauptredner.

    Hörsaalzentrum
    bei Nacht
  • 15. Juli 1998
    Erstmalige Vergabe des Preises für gute Lehre.
  • 1. Oktober 1998
    Prof. Dr. Siegfried Grubitzsch tritt sein Amt als Präsident an (1998 – 2004).

1999

  • 3. Februar 1999
    Gründung des von dem Chemiker Prof. Dr. Jürgen Gmehling initiierten „Laboratory for Thermophysical Properties“, das An-Institut der Universität Oldenburg wird.
  • 1. Juli 1999
    Gründung des Hannah Arendt-Forschungszentrums unter Leitung von Prof. Dr. Antonia Grunenberg 

    Besuch Richard von Weizsäckers im Hannah Ahrendt-Forschungszentrum mit Präsident Siegfried Grubitzsch (l.) und Antonia Grunenberg (r.) 

2000

  • 28. April 2000
    Errichtung des interdisziplinären Centrums Neurosensorik, in dem WissenschaftlerInnen aus der Biologie, Physik, Psychologie und Informatik zusammenarbeiten.
  • 20. September 2000
    Der Senat beschließt die Gründung des „Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterstudien“ (ZFG). 

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