Didaktik der Biologie

 Helen Oelgeklaus





Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fak. V - Institut Biologie und Umweltwissenschaften
Arbeitsgruppe Didaktik der Biologie
Carl von Ossietzky Straße 9-11
26122 Oldenburg


e-Mail: h.oelgeklaus(at)uni-oldenburg.de


Dissertation erfolgreich abgeschlossen

Helen Oelgeklaus: Den Klimawandel unterrichten

Untersuchung zum Pedagogical Content Knowledge (PCK) von Lehrkräften zum Thema Klimawandel, Verlag Dr. Kovač, Hamburg 2012, ISBN 978-3-8300-6519-7

Hintergrund:

Das komplexe globale Umweltproblem Klimawandel ist zwar in den Medien allgegenwärtig, es ist für Laien jedoch nicht direkt erfahrbar, sondern nur mittelbar wahrnehmbar (Weber 2008). Die Wahrnehmung des Klimadiskurses durch Schülerinnen und Schüler stützt sich neben der Präsenz in den Medien auch auf eine Beschäftigung mit diesem Thema im Schulunterricht. Da der Klimadiskurs zum einen hoch aktuell und vielschichtig und zum anderen in schnellem Wandel begriffen ist, fehlen bislang fundierte Informationen darüber, wie Lehrkräfte verschiedener Fächer das Thema Klimawandel im Unterricht umsetzen.
Die Forschungsarbeit zum Pedagogical Content Knowledge (PCK) zum Thema Klimawandel nimmt daher in den Blick, wie das Thema durch Lehrkräfte der Sekundarstufe I verschiedener Schulformen im naturwissenschaftlichen Unterricht und im Politikunterricht aufgegriffen wird. Es wird untersucht, auf welche Art Lehrkräfte ihr persönliches Fachwissen bezüglich des Klimawandels anwenden und wie sie es umwandeln, um Schülerinnen und Schülern in spezifischen Lehr- Lernsituationen Lernprozesse zu ermöglichen (van Driel et al. 1998).
Die Untersuchungen erfolgen im Rahmen des DBU-Projekts „Klimawandel vor Gericht“, in dem auf der Basis der Partizipativen Aktionsforschung nach Eilks & Ralle (2002) gearbeitet wird (s. dazu: http://www.idn.uni-bremen.de/klimawandel/index.php).

Theoriebezug:

Grundlage der Untersuchung bildet das theoretische Konzept des PCK, das auf Lee S. Shulman zurückgeht und von vielen Wissenschaftlern ausdifferenziert und verändert wurde. Shulman versteht unter PCK das professionelle Wissen von Lehrerinnen und Lehrern zum Unterrichten und fasst darunter zum einen das Wissen um die jeweiligen Darstellungsformen, die für das Lehren eines bestimmten Unterrichtsgegenstandes zur Verfügung stehen, und zum anderen das Wissen der Lehrkräfte um Schülervoraussetzungen und –vorstellungen bezüglich dieses Themas sowie um Strategien, mit diesen umzugehen (Shulman 1986).
In Bezug auf Untersuchungsmethode und Darstellungsform des PCK wird in dieser Arbeit insbesondere auf die Studien aus der Arbeitsgruppe um J. Loughran (u.a. Loughran et al. 2001, 2004) zurückgegriffen.

Fragestellung:

Welches PCK haben Lehrkräfte des naturwissenschaftlichen Unterrichts und des Politikunterrichts hinsichtlich des Unterrichtsthemas Klimawandel?
Es sollen verschiedene Teilaspekte des PCK untersucht werden wie z.B. die Auswahl von Themenschwerpunkten für den Unterricht, das Wissen der Lehrkräfte um verschiedene Formen der Darstellung dieser Inhalte sowie ihre Kenntnisse von Schülervoraussetzungen und -vorstellungen bezüglich des Themas Klimawandel.

Methodik:

Die Schwierigkeit in der Untersuchung von PCK besteht darin, dass das professionelle Wissen von Lehrkräften zum Unterrichten zumeist implizit ist und im Allgemeinen nicht thematisiert wird (Loughran et al. 2004). Zur Erfassung des PCK der Lehrerinnen und Lehrer zum Klimawandel bzw. von Teilaspekten des PCK zu diesem Thema wird daher auf die Instrumente der CoRes (Content Representation) und PaP-eRs (Professional and Pedagogical experience Repertoire) nach Loughran et al. (2001, 2004) zurückgegriffen. CoRes ermöglichen in tabellarischer Form eine Darstellung spezifischer Inhalte und ihrer unterrichtlichen Umsetzung eines Lehrenden oder einer Gruppe von Lehrkräften. PaP-eRs liefern Erfahrungsbeispiele einzelner Lehrkräfte zur unterrichtlichen Umsetzung dieser Inhalte. Auf diese Weise wird der abstrakte Begriff des PCK operationalisierbar.
Das von Loughran et al. strukturierte CoRe wurde als Basis für die Entwicklung eines Interviewleitfadens zum Thema Klimawandel genutzt. Je fünf am Projekt teilnehmende Lehrkräfte aus den Fächern Biologie, Chemie, Physik und Politik (n=20) wurden anhand dieses Leitfadens interviewt, die Auswertung erfolgt nach der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2003). Aus den Interviews wird für jedes Fach ein CoRe zum Thema Klimawandel erstellt, diese werden unter Verwendung eines Fragebogens durch eine größere Gruppe von Lehrkräften (ca. 100 pro Fach) validiert.
Parallel dazu wurden PaP-eRs gesammelt. In Anlehnung an Altrichter & Posch (1990) sowie Loughran et al. (2001, 2004) wurde dazu der Einsatz von Lehr-Tagebüchern, die die Lehrkräfte während der Zeit der Durchführung der im Projekt entwickelten Unterrichtseinheiten führten, erprobt.

Vorläufige Ergebnisse:

Aus den bisher vorliegenden Daten geht hervor, dass das Thema Klimawandel für alle interviewten Lehrkräfte einen hohen Stellenwert hat, jedoch vor allem in der Sekundarstufe I bisher eher selten umgesetzt wurde. Für eine zukünftige Thematisierung im Unterricht wählen Lehrkräfte in den verschiedenen Fächern, aber auch innerhalb der Fächer sehr unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte, diese sind neben curricularen Vorgaben häufig auch an persönlichen Interessen und Vorerfahrungen orientiert; ein festes Repertoire an Themenschwerpunkten scheint sich aufgrund der Aktualität des Themas noch nicht etabliert zu haben.
Die bisher ausgewerteten Interviews zeigen weiter, dass viele Lehrkräfte bei den Schülerinnen und Schülern zwar Teil-Wissen als Voraussetzung zur Behandlung des Themas Klimawandel sehen, dass nach ihrer Einschätzung diesen jedoch die Fähigkeit zum Zusammenbringen dieser Wissens-Bereiche fehlt. Es scheint somit ein wichtiges Anliegen von Lehrkräften der Sekundarstufe I zu sein, im Zusammenhang mit dem Unterrichtsthema Klimawandel die Fähigkeit zum vernetzten Denken bei den Schülerinnen und Schülern zu fördern.
Als häufig auftretende Schülervorstellung wird von vielen Lehrkräften eine Vermischung der Phänomene “Ozonloch“ und “Klimawandel“ genannt, dieses Ergebnis deckt sich mit Studien, die Schülervorstellungen in diesem Zusammenhang untersuchen (vgl. Niebert 2008).

Literatur

  • Altrichter, H. & Posch, P. (1990). Lehrer erforschen ihren Unterricht. Eine Einführung in die Methoden der Aktionsforschung. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt.
  • Eilks, I. & Ralle, B. (2002). Partizipative Fachdidaktische Aktionsforschung. Ein Modell für eine begründete und praxisnahe curriculare Entwicklungsforschung in der Chemiedidaktik. Chemkon 9 (1), 13-18.
  • Loughran, J., Milroy, P., Berry, A., Gunstone, R. & Mulhall, P. (2001). Documenting Science Teachers’ Pedagogical Content Knowledge through PaP-eRs. Research in Science Education 31, 289-307.
  • Loughran, J., Mulhall, P. & Berry, A. (2004). In Search of Pedagogical Content Knowledge in Science: Developing Ways of Articulating and Documenting Professional Praxis. Journal of Research in Science Teaching 41 (4), 370-391.
  • Mayring, P. (2003). Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken. 8. Aufl. Weinheim: Beltz.
  • Niebert, K. (2008). Den Klimawandel verstehen: Eine evidenzbasierte und theoriebezogene Entwicklung von Interventionen. In Vogt, H., Krüger, D. Upmeier zu Belzen, A., Wilde, M. & Bätz, K.: Erkenntnisweg Biologiedidaktik 6. Kassel - Berlin - Bielefeld.
  • Niebert, K. (2008). Den Klimawandel verstehen: Eine evidenzbasierte und theoriebezogene Entwicklung von Interventionen. In Vogt, H., Krüger, D. Upmeier zu Belzen, A., Wilde, M. & Bätz, K.: Erkenntnisweg Biologiedidaktik 6. Kassel - Berlin - Bielefeld.
  • Van Driel, J.H., Verloop, N. & de Vos, W. (1998). Developing Science Teachers‘ Pedagogical Content Knowledge. Journal of Research in Science Teaching 35 (6), 673-695.
  • Weber, M. (2008). Alltagsbilder des Klimawandels. Zum Klimabewusstsein in Deutschland. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.



Das Projekt “Der Klimawandel vor Gericht - ein Projekt zur Förderung ökologischer Bewertungskompetenz bei Jugendlichen“

Organisatorisches:

Das Projekt „Der Klimawandel vor Gericht“ läuft von Feb. 2008 bis Jan. 2011 und wird gefördert von der der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Es ist ein interuniversitäres und interdisziplinäres Projekt der Didaktiken der Fächer Biologie, Chemie, Physik und Politik. Im Konsortium haben sich Prof. Corinna Hößle und Helen Oelgeklaus (AG Biologiedidaktik, Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg), Prof. Ingo Eilks und Timo Feierabend (AG Chemiedidaktik, Universität Bremen), Prof. Dietmar Höttecke (AG Physikdidaktik, Technischen Universität Kaiserslautern), Maria Mrochen (AG Physikdidaktik, Universität Bremen) und Dr. Jürgen Menthe (AG Chemiedidaktik, Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg; Lehrer für Politik und Chemie am Ratsgymnasium Wolfsburg) zusammengefunden.

Arbeitsweise:

Im Projekt erarbeiten Lehrer/innen gemeinsam mit Fachdidaktiker/innen Unterrichtskonzepte und -materialien zu jeweils fachspezifischen Aspekten des Themas Klimawandel. Die Arbeit erfolgt auf der Basis der Partizipativen Aktionsforschung (Eilks & Ralle 2002): Auf eine gemeinsame Erarbeitungsphase der Materialien folgt eine Phase der Erprobung durch die Lehrer/innen im Unterricht, die Erfahrungen dieser Erprobungen werden gemeinsam in der Arbeitsgruppe mit Fachkolleg/innen und Fachdidaktiker/innen reflektiert und die Unterrichtsmaterialien entsprechend angepasst, bevor eine erneute Erprobung beginnt. Es findet somit eine zyklische Entwicklung der Erprobung, Reflektion und Optimierung von Unterricht statt, die zum einen die Zusammenführung von Theorie- und Praxiswissen zu Gunsten von theoretisch fundierten und im Unterrichtsalltag gut einsetzbaren Materialen ermöglicht und zum anderen durch die gemeinsame Reflexion von Unterricht eine Professionalisierung der beteiligten Lehrer/innen fördert.

Außerschulische Umweltbildung:

Die für den Schulkontext entwickelten Materialien und Konzepte werden in einem gemeinsamen Arbeitsprozess an die Bedürfnisse der außerschulischen (Umwelt-)Bildung angepasst und ab 2010 in verschiedenen Einrichtungen eingesetzt. Es wurden dafür Kooperationen mit Akteuren der außerschulischen Bildung geschlossen, die mit Kindern und Jugendlichen zum Thema Klimawandel arbeiten oder in Zukunft arbeiten wollen. Dies sind der Bremer Jugendring e.V., das Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost, das Landesmuseum für Natur und Mensch Oldenburg, das Regionale Umweltbildungszentrum Oldenburg, das Umweltbildungszentrum Ammerland sowie das Eine Welt Netz Nordrhein-Westfalen. Durch diese umfassende Verankerung in der außerschulischen Bildung wie auch in der Lehrerfortbildung ist gesichert, dass die Projektergebnisse auch nach Ende der Projektlaufzeit weitergegeben und fortentwickelt werden. Die Adaption und Implementierung der Projektergebnisse in die außerschulische Bildung ist im Besonderen meine Aufgabe.

UN-Dekade-Projekt:

Das Projekt „Der Klimawandel vor Gericht“ ist ausgezeichnet worden als Dekade-Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.


Zur Person

geb. Nov. 1979 in Mettingen / Westfalen

Ausbildungsgang:

1999 Abitur (bilingual deutsch-französisch) am Pascal-Gymnasium, Münster
2000–   2007 Studium der Fächer Biologie und Deutsch für das Lehramt Sekundarstufe I und II an der Universität Bremen

2003–  2004

Halbjähriges Schulpraktikum an der Gesamtschule Mitte in Bremen, im Rahmen des Lehramtstudiums: Entwicklung und Durchführung eigener Unterrichtseinheiten in den Fächern Biologie und Deutsch

2003–  2005

Entwicklung und Durchführung eines studentischen Gruppenprojektes zum Thema „Landschaftsökologie und Naturschutz – Auswirkungen von Habitatfragmentierung auf Pflanzen und Heuschrecken in Heiden“
2006
1.Staatsexamensarbeit zum Thema „Bildung für Nachhaltigkeit – Entwicklung und Evaluation von Bildungsmaterialien für die Sekundarstufe II zum Thema Wattenmeer“

2006–  2007

Teilnahme am Qualifizierungsprogramm „ZukunftsPiloten“ des Deutschen Naturschutzrings und der Bewegungsakademie, Themen u.a.:
Projekt- und Kampagnenmanagement, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising; inhaltliche Arbeit vor allem zum Thema Klimagerechtigkeit
 Jan. 2007
Abschluss des Studiums mit dem 1. Staatsexamen


Arbeitstätigkeiten:

2002-2006  
Ausübung verschiedener HiWi-Jobs in den AGs Boden- und Vegetationsökologie an der Universität Bremen, u.a.:
Betreuung von Pflanzenbestimmungskursen in den Sommersemestern 2003 und 2004, Mitarbeit bei Projekten zur Untersuchung der Auswirkung von Habitatfragmentierung auf Pflanzen im Sommer 2005 und 2006
2004-2005
Mitarbeit beim Grünen Science Center botanika in Bremen:
Ausstellungs- und Besucherbetreuung, Kinderprogramm
2006-2007 Mitarbeit am Projekt „Entwicklung eines Kinderbuchs zum Thema Nordsee und Wattenmeer“ der Aktionskonferenz Nordsee, gefördert vom Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, Bremen (Honorarbasis)
2007-2008  
Arbeit als Umweltpädagogin und Leiterin der Watt-Werkstatt am Gerd-Lausen-Haus in Rantum / Sylt:
Entwicklung und Durchführung von Führungen, Vorträgen und Veranstaltungen, Programm-Planung, Öffentlichkeitsarbeit, Konzeption einer Klima-Werkstatt
seit 2007 Leitung von einwöchigen Bildungsurlauben zum Thema “Nordsee- und Wattenmeerökologie / Nachhaltige Entwicklung“ im Rahmen des Programms der Volkshochschule Bremen
seit März 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Der Klimawandel vor Gericht“ und Promotionsstudentin an der Universität Oldenburg, Didaktik der Biologie bei Prof. Dr. Corinna Hößle


Praktika & ehrenamtliche Tätigkeiten:

1997 –  2003 Mitglied der Greenpeace-Gruppen Münster und Bremen, u.a.: inhaltliche Arbeit zu umweltrelevanten Themen v.a. im Bereich Energie sowie Meere; Vorbereitung und Durchführung verschiedener Veranstaltungen
1999 - 2001 Insgesamt siebenmonatige Praktika bei der Naturschutzgesellschaft Schutzstation Wattenmeer, Standorte Büsum und Westerhever:
Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Besucherführungen, Diavorträge, Betreuung eines naturkundlichen Informationszentrums, Programme für Kinder und Jugendliche),
praktische Gebietsbetreuung (z.B. Rastvogelzählung, Wattkartierung, Brutvogelkartierung)
2000 Dreimonatiges Praktikum im Greenpeace-Büro Hamburg, Bereich Meere: Bearbeitung der Datenbank Meere, Vorbereitung verschiedener Veranstaltungen
seit 2002 Mitglied der Aktionskonferenz Nordsee, Mitarbeit im Ehrenamtlichenkreis:
Vorbereitung und Durchführung verschiedener Informationsveranstaltungen und Aktionen zu meerespolitisch relevanten Themen; Erstellen von Informationsbroschüren, Mitarbeit bei der Verfassung von Projektanträgen; Planung und Erarbeitung von Bildungsmaterialien zum Thema Nordsee und Wattenmeer
2003 Einmonatiges Praktikum bei der Schutzstation Wattenmeer, Standort Hallig Hooge:
Entwicklung eines Ausstellungskonzeptes zum Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer sowie Planung und Erstellung von Ausstellungselementen für das Wattenmeerhaus Hallig Hooge
seit 2004 Vorstandsmitglied der Aktionskonferenz Nordsee, zuständig für den Bereich Umweltbildung
seit 2006 Mitglied bei der Schutzstation Wattenmeer, ehrenamtliche Tätigkeit:
Koordination und Initiierung von Kooperationen in der Umweltbildungsarbeit.


Lehre:

seit WS 08/09 Einzelveranstaltungen „Biologie kommunizieren“ (Seminar & Übung zum Teilbereich Biologiedidaktik)
WS 08/09 Seminar „Aktuelle Themen des Biologieunterrichts: Bildung für nachhaltige Entwicklung“
SoSe 09 Seminar „Aktuelle Themen des Biologieunterrichts: Ökologische Themen im Biologieunterricht – Theorie und Exkursionen“


Tagungen, Fortbildungen, Moderationen & Referententätigkeiten::

Feb. 2008: Teilnahme an der Zehnten Frühjahrsschule der Sektion Biologiedidaktik im Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (vbio) in Deutschland, Leibniz Universität Hannover.
Apr. 2008: Teilnahme am Seminar „Auf zu neuen Perspektiven! Bildung für nachhaltige Entwicklung spielerisch gestalten“ des Evangelischen Entwicklungsdienstes (eed), Bildungsstelle Nord, Ammersbek.
seit Mai 2008: Moderation einer Lehrerarbeitsgruppe im Rahmen des Projekts „Der Klimawandel vor Gericht“; Präsentation von Projektinhalten auf Lehrerfortbildungen und im Rahmen der Projekt-Kooperation mit Akteuren der außerschulischen (Umwelt-)Bildung
Okt 2008:
Teilnahme an der Tagung „Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Schule“ der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) in Kooperation mit dem Zentrum für empirische Unterrichts‐ und Schulforschung (ZeUS) der Georg‐August‐Universität Göttingen.
Okt. 2008:
Workshop-Moderation auf der Tagung „Kooperationen mit Energie. Schule, Wirtschaft, Forschung gemeinsam für Nachhaltigkeit“ der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg, der Stadt Oldenburg und des Regionalen Bildungsnetzwerks Klima und Energie, Oldenburg.
Jan. 2009:
Teilnahme am Seminar „Wer regiert die Welt? Spielerisch globale Strukturen verstehen und in ihnen agieren“ des Evangelischen Entwicklungsdienstes (eed), Bildungsstelle Nord, Ammersbek.
März 2009:
Posterpräsentation auf der Elften Frühjahrsschule der Sektion Biologiedidaktik im Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (vbio) in Deutschland; Universität Gießen.
Sept. 2009:
Posterpräsentation auf der Internationalen Tagung der Fachgruppe Biologiedidaktik im Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin Deutschland e.V. (VBIO), Kiel.
Sept. 2009:
Vortrag auf dem Jahreskongress der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik (GDCP), Dresden.
Nov. 2009:
Workshop-Moderation und Mit-Organisation der Fachtagung „Handeln in Zeiten des Klimawandels – Bewerten Lernen als Bildungsaufgabe“ des Projekts „Der Klimawandel vor Gericht“, Osnabrück.

Publikationen:

  • Diekhoff,C., Kellinghaus,H., Osterhage,S., Schmitt,P., Waldmann,T. & Weber,A. (2006): Auf die Größe kommt es an – Auswirkungen von Habitatfragmentierung auf Pflanzen und Heuschrecken in Heiden. In: Abhandlungen des Naturwissenschaftlichen Vereins zu Bremen. Band 46 / 1. Bremen.
  • Aktionskonferenz Nordsee e.V. (Hrsg.) (2007): Ich! Nein ich! Streit im Watt. Ein Sachbuch zum Lesen, Vorlesen und Ausprobieren. Eigenverlag Aktionskonferenz Nordsee. Bremen.
  • Eilks, Ingo, Höttecke, Dietmar, Feierabend, Timo, Mrochen, Maria, Hößle, Corinna, Menthe, Jürgen, Kellinghaus, Helen (2009): Der Klimawandel vor Gericht - Die Förderung ökologischer Bewertungskompetenz von Jugendlichen. In D. Höttecke (Hrsg.), Chemie- und Physikdidaktik für die Lehrerbildung. Münster: Lit. S. 413-415.
  • Kellinghaus, Helen & Hößle, Corinna (2009): Untersuchung zum Pedagogical Content Knowledge (PCK) von Lehrkräften zum Thema Klimawandel. In: Achte Frühjahrsschule der Sektion Biologiedidaktik im Verband Deutscher Biologen, Justus-Liebig-Universität, Gießen. S. 102-103. (abstract).
  • Höttecke, D., Eilks, I., Hößle, C., Menthe, J., Feierabend, T., Kellinghaus, H., & Mrochen, M. (2009): BNE in der Sekundarstufe – Planspiele als Lernansatz mit Alltags- und Ich-Bezug Bewertungskompetenz und Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Sekundarstufe. In: F. Brickwede, & A. Bittner (Hrsg.), Kindheit und Jugend im Wandel! Umweltbildung im Wandel?: 14. Internationale Sommerakademie St. Marienthal. Berlin: Erich-Schmidt-Verlag. S. 61-69.
  • Oelgeklaus, Helen & Hößle, Corinna (2009): Den Klimawandel unterrichten – Untersuchung zum pedagogical content knowledge von Lehrkräften zum Thema Klimawandel. Internationale Tagung des FDdB, Kiel, Heterogenität erfassen – individuell fördern im Biologieunterricht. S. 146-147. (abstract).
  • Oelgeklaus, Helen (2009): Den Klimawandel unterrichten – Untersuchung zum pedagogical content knowledge von Lehrkräften zum Thema Klimawandel. In: Jahreskongress der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik (GDCP), Dresden. (abstract).
  • Oelgeklaus, Helen, & Hößle, Corinna (angenommen): Den Klimawandel unterrichten – Untersuchung zum pedagogical content knowledge von Lehrkräften zum Thema Klimawandel. In D. Höttecke (Hrsg.), Entwicklung naturwissenschaftlichen Denkens zwischen Phänomen und Systematik. Münster: Lit.
  • Eilks, Ingo, Feierabend, Timo,Hößle, Corinna, Höttecke, Dietmar, Menthe, Jürgen, Mrochen, Maria & Oelgeklaus, Helen (angenommen): Bewerten Lernen und Klimawandel in vier Fächern – Einblicke in das Projekt „Der Klimawandel vor Gericht“ (Teil 1 & 2). Der Mathematische und Naturwissenschaftliche Unterricht.
  • Mrochen, Maria, Höttecke, Dietmar, Eilks, Ingo, Hößle, Corinna, Menthe, Jürgen, Kellinghaus, Helen, & Feierabend, Timo (im Druck): Bewerten im Fächervergleich. Wie verstehen Lehrkräfte verschiedener Fächer den Kompetenzbereich Bewerten. Tagungs-CD der DPG-Tagung 2009 in Bochum.
  • Oelgeklaus, Helen, Hößle, Corinna, Höttecke, Dietmar, Eilks, Ingo, Feierabend, Timo, Menthe, Jürgen & Mrochen, Maria (angenommen): „Der Klimawandel vor Gericht“: Von Flugobst, pupsenden Kühen und Soja im Tank. Universitäten, Schulen und außerschulische Bildungseinrichtungen arbeiten zusammen zur Förderung eines kritischen „Klima-Bewusstseins“ und von Bewertungskompetenz bei Jugendlichen. Katalog zur Sonderausstellung Klimawandel im Landesmuseum für Natur und Mensch, Oldenburg.
  • Eilks, Ingo, Feierabend, Timo, Höttecke, Dietmar, Hößle, Corinna, Menthe, Jürgen, Mrochen, Maria & Oelgeklaus, Helen (angenommen): Judgement and decision-making about socio-scientific issues: A cross-faculty approach for learning about the climate change. In I. Eilks & B. Ralle (Hrsg.), Contemporary Science Education. Aachen: Shaker.