Didaktik der Biologie

Dr. Heide Homann

Heide Homann

Email: heide.homann(at)uni-oldenburg.de

In der Lehre bin ich zum einen mit der unterrichtspraktischen Ausbildung von Studierenden des Biologielehramts für die Sekundarstufen befaßt. Zum anderen liegt mein thematischer Schwerpunkt auf Gebieten der Geschichte der Biowissenschaften, sowie, im Zusammenhang mit meiner Mitgliedschaft am Institut für Philosophie der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg, im Bereich Natur und Erkenntnis.

Im Zentrum meiner wissenschaftlichen Forschungstätigkeit steht das Verhältnis von Totalität und partikularen Determinationen im Gegenstandsbereich der Biowissenschaften. Ich untersuche u. a. die Ausarbeitung der Begriffe von Natur und Leben an Modellen der philosophischen Tradition (insbesondere griechische Antike und europäische Aufklärung); und ich bin an Untersuchungen zum gegenwärtigen Naturverständnis beteiligt. (Dabei geht es u. a. um die Aufdeckung der teleologischen Voraussetzungen der veröffentlichten Kritik an der traditionellen Naturauffassung).

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt darin, Inhalte biowissenschaftlicher Disziplinen für die berufliche Weiterbildung - insbesondere für den Bereich gesundheits- und sozialpflegerischer Berufe - nutzbar zu machen.

Veröffentlichungen:

HOMANN, H.(1992) Stichwörter (Regeneration, Regression, Schlaf) Historisches Wörterbuch der Philosophie, Band 8

HOMANN, H. und G. PAULEY (1994). Moderne Industrigesellschaft als Herausforderung. In: U. Kattmann (Hg.), Biologiedidaktik in der Praxis, Köln, S. 261-271

HOMANN, H. (1995). Zur Entwicklung eines methodischen Problems biologischer Disziplinen. In: Gesellschaftswissenschaftliches Institut (Hg.), Traditionell kritische Theorie, Würzburg, S. 13-19

HOMANN, H. (in Vorbereitung). Wenn ,missing links' zu den Konstituentien einer Theorie gehören - dialektische Argumentation versus naiver Realismus.

Homann, H. (2000). Zweckmäßigkeit bei Kant und bei Hegel. In: A. Knahl u.a. (Hrsg.), Mit und gegen Hegel, Lüneburg, S. 178-183

Homann, H.(2003). "Und das Licht scheinet in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht begriffen" - Die Geburt der Materie aus der Sehnsucht der unteren Sophia.Über die Forschung von Hans Jonas zur Gnosis. In: Wolfgang Erich Müller (Hrsg), Judentum und Christentum, Bd. 10; Hans Jonas - von der Gnosisforschung zur Verantwortungsethik. Stuttgart, S. 41-46