Hochschulinformationsbüro

Gewerkschaften an der Universität            

Für Gewerkschaften sind Studierende erstens ein politischer Kooperationspartner, mit dem sie in unterschiedlichen Themenfeldern zusammenarbeiten: Gewerkschaften unterstützen Studierende und ihre HochschulvertreterInnen, ASten, Studierendengruppen sowie Fachschaften in der Auseinandersetzung mit dem bildungs- und hochschulpolitischen Rahmenbedingungen im Sinne einer solidarischen Gesellschaft. 

Zweitens sind Studierende schon oft während des Studiums, vor allem in Pflichtpraktika und beim Jobben zwecks Studienfinanzierung, Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen.

Damit können Gewerkschaften den Studierenden am Arbeitsplatz/im Praktikum bei Problemen wie  Anspruch auf Urlaub und Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall,  Kündigung oder bei der Gestaltung des Praktikums Rat und Hilfestellung geben und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. Gewerkschaften sind für  Studierende als zukünftige Kollegen und Kolleginnen sowie als potenzieller Arbeitgeber  interressant.

Bei der Unterstützung durch die Gewerkschaften steht die Orientierung an der Lebenssituation der Studierenden im Mittelpunkt: z. B. in Form einer bedarfsorientierten Unterstützung, die den Studierenden vertiefte Kenntnisse über Organisations- und Arbeitsweise eines Berufsfeldes sowie Einblicke in den Betriebs und Arbeitsalltag ermöglicht.

Die Unterstützung der Gewerkschaften und Angebote an Studierende sind nicht nur von symbolischer Bedeutung: Bundesweit hat sich mittlerweile an 30 Hochschulen gewerkschaftliche Studierendenarbeit etabliert. Gewerkschaftliche Politik im Zusammenhang mit dem Studium bedeutet konkret, dass mittlerweile an über 30 Hochschulen in Deutschland Hochschulinformationsbüros oder gewerkschaftliche Studierendengruppen existieren.

Diese Aktivitäten werden weitgehend von Gewerkschaften finanziert.

Bild

 

Bild

 

Bild Bild