Hochschulinformationsbüro

AfD - Vom Biedermann zum Brandstifter?

AfD – Vom Biedermann zum Brandstifter?!

Mit Dr. Gerd Wiegel

 

Zeit: 8. Februar 2016, 19 Uhr

Ort: Raum A01 0-004, Carl von Ossietzki Universität Oldenburg

 

Kaum ist der Lucke weg, tanzen die Mäuse ganz ungeniert auf dem rechtspopulistischen Tisch. So oder so ähnlich lässt sich wohl die Entwicklung der AfD beschreiben.

Als die AfD 2013 mit 4,7 Prozent zur Bundestagswahl ein sehr beachtliches Ergebnis für eine neu gegründete Partei erreichte, war die Bezeichnung als rechte Partei noch umstritten. Man fand häufig die Zuordnung zum Rechtspopulismus, da ihre thematische Ausrichtung auf Kritik an der EU-Rettungspolitik und Ablehnung des Euros national-chauvinistisch und neoliberal geprägt war. Eine neofaschistische Ausrichtung, NS-Verherrlichung , völkischer Nationalismus oder völkischer Rassismus zeigte sich dagegen nicht.

Aber wo steht die AfD heute? Nach dem Weggang von Parteigründer Bernd Lucke schien die Partei an Relevanz zu verlieren, um jetzt im Zusammenhang mit der Flüchtlingspolitik umso präsenter zurückzukehren und als drittstärkste Partei die Umfragen anzuführen. Dabei streitet die Partei noch immer um ihre Ausrichtung.

Die Entwicklung der AfD wollen wir uns genauer anschauen: Welche Positionen hat die Partei, wer prägt sie, welche Perspektiven zeichnen sich ab? Dabei wollen wir auch die Wirkung der AfD auf den öffentlichen Diskurs zur Flüchtlingspolitik schauen und Gegenstrategien diskutieren.

 

Referent: Dr. Gerd Wiegel, Referent für Rechtsextremismus und Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Bundestag

 

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