Graduiertenkolleg Selbst-Bildungen

 

Dr. Nikolaus Buschmann                                                                

Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg
Gebäude S, Raum S 1-156
Tel.: +49 441 789-4690

nikolaus.buschmann(at)uni-oldenburg.de

 

Forschungsprojekte

I. Genealogie der Nachhaltigkeit

AbstracT

Das im Verbundprojekt „Reflexive Responsibilisierung. Verantwortung für nachhaltige Entwicklung“ angesiedelte Forschungsprojekt untersucht prominente Entwürfe einer nachhaltigen Gesellschaft seit der ‚ökologischen Revolution’ um 1970. Diese werden als wirklichkeitsstiftende Erzählungen gelesen, die das menschliche Wahrnehmen und Handeln im Blick auf die Verwirklichung einer nachhaltigen Gesellschaft orientieren sollen: In einer ‚symptomatologischen’ Lesart des Mensch-Natur-Verhältnisses diagnostizieren sie Fehlentwicklungen in der Gegenwart, die sie in die Vergangenheit zurückverfolgen und in die Zukunft fortschreiben, entwerfen auf dieser Folie eine vermeintlich bessere, nachhaltige Zukunft und postulieren Maßnahmen, die den Weg in diese Zukunft ebnen sollen. Ziel der Untersuchung ist es, die narrativen ‚Bauelemente’, aus denen sich Nachhaltigkeitserzählungen zusammenfügen, im Hinblick auf die darin enthaltenen Problematisierungen, Wissensformen und Grundannahmen zu rekonstruieren. Von besonderem Interesse ist dabei, welche (historischen) Erzählfiguren in den Narrativen jeweils in den Mittelpunkt rücken, wie diese Erzählfiguren füreinander anschlussfähig gemacht und wie sie zu kohärenten Erzählungen verdichtet werden. Untersucht werden soll schließlich auch, wie die verschiedenen Nachhaltigkeitserzählungen aufeinander Bezug nehmen und dabei die Abgrenzung zu und die De-Thematisierung von alternativen Sichtweisen immer schon mitproduzieren.

II. Motive der Fügsamkeit. Zur historischen Semantik der Treue in der neueren deutschen Geschichte

AbstracT

Wie in einem politischen Gemeinwesen Herrschaft und Gefolgschaft zusammenwirken, offenbart sich in Situationen, in denen der Zusammenhalt dieses Gemeinwesens bedroht ist. Zu den extremsten Herausforderungen für eine politische Handlungsgemeinschaft zählen Kriege. Um sie führen zu können, versucht der Staat, die in Friedenszeiten eingeübte “Fügsamkeit“ (Max Weber) der Beherrschten zu mobilisieren. Im Kriegsfall ist zuerst die Fügsamkeit des Militärs gefragt, symbolisiert durch den Treueid auf die Fahne. Doch auch über den militärischen Bereich hinaus tragen Treuekonzepte dazu bei, die Loyalität der Bürger zum Staat sicherzustellen und für den Krieg dienstbar zu machen. Dabei fügt die Selbstbindung des Gehorsams an das Gewissen der äußeren Unterwerfung des Subjekts durch den Staat die innere hinzu. mehr...

Forschungsschwerpunkte

  • Gegenwartsdiagnosen in der Moderne
  • Genealogie der Nachhaltigkeit
  • Geschichte der politischen Fügsamkeit
  • Nationalismus und Krieg
  • Erfahrungsgeschichte
  • Subjektivierungsforschung und Praxistheorie

Kurzbiografie

seit 12/2015

Post-Doc im vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen-Stiftung geförderten Verbundprojekt „Reflexive Responsibilisierung. Verantwortung für nachhaltige Entwicklung“ am Wissenschaftlichen Zentrum „Genealogie der Gegenwart“ der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

seit 10/2012

wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wissenschaftlichen Zentrum „Genealogie der Gegenwart“ der Universität Oldenburg

10/2010-09/2012

Post-Doc im Graduiertenkolleg "Selbst-Bildungen" an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

10/2009-09/2010

Fellow am Historischen Kolleg München

10/2008-09/2009

Förderstipendiat am Kulturwissenschaftlichen Kolleg der Universität Konstanz im Rahmen des Exzellenzclusters "Kulturelle Grundlagen von Integration"

01/2002-09/2008

Wissenschaftlicher Assistent am Historischen Seminar der Eberhard Karls Universität Tübingen

01/1999-12/2001

Wissenschaftlicher Angestellter am Tübinger Sonderforschungsbereich 437 "Kriegserfahrungen in der Neuzeit"

1997-1998

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Eberhard Karls Universität Tübingen

1989-1996Studium der Neueren Geschichte, Politikwissenschaften und Soziologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen

Lehre

seit SoSe 2002              

Seminare, Repetitorien und Übungen zur deutschen und europäischen Geschichte (18.-20. Jahrhundert), zur Theorie und Methode der Geschichtswissenschaft, zur Subjektivierungs- und Praxistheorie sowie zur Genealogie und Praxis der Nachhaltigkeit

Weitere Tätigkeiten

2005-2008  Wissenschaftliche Betreuung der Dauerausstellung "Erinnerungsort Schwaben Bräu" in Stuttgart-Vaihingen       
1996-2000Kommunikationstrainer, Teamentwickler und Berater in der Fa. Topoi Consulting GmbH
1996-2000        Tutor und Leiter des Tübinger Tutorenprogramms der Georgetown University, Washington D.C.    

1994-1996 

Seminarleiter der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Tagungen und Workshops

2017

Autorenkonferenz „Gegenwartsdiagnosen. Kulturelle Formen gesellschaftlicher Selbstproblematisierung“ (mit Thomas Alkemeyer, Thomas Etzemüller und Rea Kodalle). Oldenburg, 05.-07.04.2017.

„Reflexive Responsibilisierung. Verantwortung für nachhaltige Entwicklung“ (mit Katharina Buss, Nikolai Drews, Sabrina Gavars, Anna Henkel, Lars Hochmann, Nico Lüdtke, Yen Sulmowski). Lüneburg, 08.-10.02.2017.

2015

Deutsch-Japanischer Workshop „Genealogie des Subjekts“ (mit Thomas Alkemeyer und Rea Kodalle). Oldenburg, 01.-03.12.2015.

„Gegenwartsdiagnosen. Modellierungen der Gesellschaft in interdisziplinärer Perspektive“ (mit Thomas Alkemeyer und Rea Kodalle). Oldenburg, 08.-10.10.2015.

„Prävention, Intervention und Responsibilisierung. Zur Genealogie und kulturellen Wirksamkeit von Gegenwartsdiagnosen“ (mit Nicolai Hannig, Rea Kodalle und Malte Thießen). Oldenburg, 01.-02.07.2015.

2014

„Subjekt und Gewalt im Recht“ (mit Thomas Alkemeyer, Nils Baratella, Maxi Berger, Thomas Gutmann, Philip Hogh, Michael Staedtler). Oldenburg, 11.-13.09.2014.

2008

„Vergessene Kategorien sozialer Integration: Ehre, Treue und Vertrauen als Aspekte einer Kulturgeschichte der Politik“ (mit Birgit Aschmann). Historikertag Dresden, 03.10.2008.

„Bildung, Universität und Gesellschaft in Deutschland“ (mit Friedrich Lenger, Sylvia Paletschek, Ute Planert und Cornelia Rauh-Kühne). Tübingen, 25.-26.01.2008.

2005

„Treu bis in den Tod – Loyalität und Gefolgschaft in Kriegen der Moderne“ (gemeinsam mit Karl Borromäus Murr). Blaubeuren, 07.-09.04.2005.

2002

„Der Krieg in den Gründungsmythen europäischer Nationen und der USA“ (mit Dieter Langewiesche). Blaubeuren, 21.-23.11.2002.

2000„Erfahrungsgeschichtliche Perspektiven von der Französischen Revolution bis zum Ersten Weltkrieg“ (mit Horst Carl). Tübingen, 02.-03.06.2000.

Publikationen

1.    Bücher (Monografien und Herausgeberschaften):

Gegenwartsdiagnosen. Kulturelle Formen gesellschaftlicher Selbstproblematisierung in der Moderne (Hg. mit Thomas Alkemeyer und Thomas Etzemüller). Bielefeld: Transcript, 2018 (in Vorbereitung).

Reflexive Responsibilisierung. Verantwortung für nachhaltige Entwicklung (Hg. mit Anna Henkel, Lars Hochmann und Nico Lüdtke). Bielefeld: Transcript, 2018 (in Vorbereitung).

Subjekt und Gewalt im Recht (Hg. mit Maxi Berger, Nils Baratella, Philip Hogh und Michael Städtler). Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie, 101/4, 2015.

Vom Wandel eines Ideals. Bildung, Universität und Gesellschaft in Deutschland (Hg. mit Ute Planert). Bonn: Dietz, 2010.

Treue. Politische Loyalität und militärische Gefolgschaft in der Moderne (Hg. mit Karl Borromäus Murr). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2008.

Der Krieg in den Gründungsmythen europäischer Nationen und der USA (Hg. mit Dieter Langewiesche). Frankfurt am Main: Campus, 2004.

Die Erfahrung des Krieges. Erfahrungsgeschichtliche Perspektiven von der Französischen Revolution bis zum Ersten Weltkrieg (Hg. mit Horst Carl). Paderborn: Schöningh, 2001.

Einkreisung und Waffenbruderschaft. Die öffentliche Deutung von Krieg und Nation in Deutschland 1850-1871. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2003.

2.    Aufsätze (Auswahl):

Vom ‚Syndrom’ zur ‚Therapie’. Zur Diagnostifizierung des Mensch-Natur-Verhältnisses in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In: Nikolaus Buschmann / Anna Henkel / Lars Hochmann / Nico Luedtke (Hg.): Reflexive Responsibilisierung. Verantwortung für nachhaltige Entwicklung. Bielefeld: Transcript, 2018 (in Vorbereitung).

‚Jenseits der Person’ – oder doch bloß ‚diesseits’? Ein Kommentar zum Problem der ‚kollektiven Subjektivierung’ (mit Norbert Ricken). In: Thomas Alkemeyer / Ulrich Bröckling / Tobias Peter (Hg.): Jenseits der Person. Zur Subjektivierung von Kollektiven. Bielefeld: Transcript, 2018 (in Vorbereitung).

Das Imaginäre des Diagnostischen. Einsatzstellen einer praxistheoretischen Kultursoziologie der Gegenwartsgesellschaft (mit Thomas Alkemeyer). In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Sonderheft ‚Einsatzpunkte und Spielräume des sozialen Imaginären in der Soziologie’, 2018 (in Vorbereitung).

Learning in and across Practices. Enablement as Subjectivation (mit Thomas Alkemeyer). In: Elizabeth Shove / Allison Hui / Theodore Schatzki (Hg.): The Nexus of Practices: Connections, constellations, practitioners. London: Routledge, 2017, S. 8-23.

Befähigen. Praxistheoretische Überlegungen zur Subjektivierung von Mitpielfähigkeit (mit Thomas Alkemeyer). In: Markus Rieger-Ladich / Christian Grabau (Hg.): Pierre Bourdieu: Pädagogische Lektüren. Wiesbaden: Springer VS, 2017, S. 271-297.

Critique in Praxis: Arguments for a Subjektivation theoretical Expansion on Practice Theory (mit Thomas Alkemeyer und Matthias Michaeler). In: Michael Jonas / Beate Billig (Hg.): Praxeological Political Analysis. London: Routledge, 2017, S. 67-83.

Praktiken der Subjektivierung – Subjektivierung als Praxis (mit Thomas Alkemeyer). In: Hilmar Schäfer (Hg.): Praxistheorie. Ein soziologisches Forschungsprogramm. Bielefeld: Transcript, 2016, S. 115-136.

Kritik der Praxis. Plädoyer für eine subjektivierungstheoretische Erweiterung der Praxistheorien (mit Thomas Alkemeyer und Matthias Michaeler). In: Thomas Alkemeyer / Volker Schürmann / Jörg Volbers (Hg.): Praxis denken. Konzepte und Kritik. Wiesbaden: Springer VS, 2015, S. 25-50.

Die Unterwerfung des Gewissens und die Autonomie des Subjekts. Historische Annäherungen an ein Grundproblem der politischen Ethik. In: Stephan Schaede / Thorsten Moos (Hg.): Das Gewissen. Tübingen: Mohr Siebeck, 2015, S. 495-510.

Umkämpfte Erzählungen. Zur Selbstbildung des preußischen Offiziers, aufgeklärten Bürgers und emanzipierten Juden Meno Burg (1789-1853). In: Dagmar Freist (Hg.): Diskurse – Körper – Artefakte. Historische Praxeologie in der Frühneuzeitforschung. Bielefeld: Transcript, 2015, S. 57-85.

Persönlichkeit und geschichtliche Welt. Zur praxeologischen Konzeptualisierung des Subjekts in der Geschichtswissenschaft. In: Thomas Alkemeyer / Gunilla Budde / Dagmar Freist (Hg.): Selbst-Bildungen. Soziale und kulturelle Praktiken der Subjektivierung. Bielefeld: Transcript, 2013, S. 125-149.

Vom Untertanensoldaten zum Bürgersoldaten? Zur Transformation militärischer Loyalitätsvorstellungen um 1800. In: Jahrbuch des Simon-Dubnow-Instituts, 12, 2013, S. 105–126.
Treue und Verrat. Zur Semantik politischer Loyalität in Deutschland von den Befreiungskriegen bis zur Weimarer Republik. In: Manuel Borutta / Nina Verheyen (Hg.): Die Präsenz der Gefühle. Männlichkeit und Emotion in der Moderne. Bielefeld: Transcript, 2010, S. 129-151.

Zwischen Leidenschaft und Disziplinierung. Treuesemantiken in den symbolpolitischen Konflikten der neueren deutschen Geschichte. In: Arcadia. Internationale Zeitschrift für Literaturwissenschaft, 44, 2009, S. 106-120.

Die Erfindung der deutschen Treue. Von der semantischen Innovation zur Gefolgschaftsideologie. In: Nikolaus Buschmann / Karl Borromäus Murr (Hg.): Treue. Politische Loyalität und militärische Gefolgschaft in der Moderne. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2008, S. 75-109.

„Treue“ als Forschungskonzept? Begriffliche und methodische Sondierungen (mit Karl Borromäus Murr). In: Nikolaus Buschmann / Karl Borromäus Murr (Hg.): Treue. Politische Loyalität und militärische Gefolgschaft in der Moderne. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2008, S. 11-35.

„Ein Hohelied von Heldenmut und Heldentreue“: Das Nibelungenepos im Selbstbild der deutschen Nation. In: Matteo Galli / Heinz-Peter Preußer (Hg.): Deutsche Gründungsmythen. Von der Hermannsschlacht bis zum „Wunder von Bern“. Heidelberg: Winter, 2008, S. 79-90.

Between the Federative Nation and the National State: Public Perceptions of the Foundation of the German Empire in Southern Germany and Austria. In: Laurence Cole (Hg.): Different Paths to the Nation. Regional and National Identities in Central Europe and Italy, 1830-1870. Hampshire: Palgrave, 2007, S. 157-179.

Kriegstypen: Begriffsgeschichtliche Bilanz in deutschen, russischen und sowjetischen Lexika und Enzyklopädien (mit Ingrid Schierle und Christoph Mick). In: Dietrich Beyrau / Michael Hochgeschwender / Dieter Langewiesche (Hg.): Formen des Krieges. Von der Antike bis zur Gegenwart, Paderborn: Schöningh, 2007, S. 17-50.

„Dem Vertilgungskriege Grenzen setzen“: Kriegstypen des 19. Jahrhunderts und der deutsch-französische Krieg 1870/71 (mit Dieter Langewiesche). In: Dietrich Beyrau / Michael Hochgeschwender / Dieter Langewiesche (Hg.): Formen des Krieges. Von der Antike bis zur Gegenwart. Paderborn: Schöningh, 2007, S. 163-195.

Gottes Zorngericht. Nation, Religion und Krieg zwischen Vormärz und Reichsgründung. In: Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte, 25, 2006. S. 31-47.

Niederlage als retrospektiver Sieg? Die Entscheidung von 1866 aus Sicht der historischen Verlierer. In: Horst Carl / Hans-Henning Kortüm / Dieter Langewiesche / Friedrich Lenger (Hg.): Kriegsniederlagen. Erfahrungen und Erinnerungen, Berlin: Akademie Verlag, 2004, S. 123-143.

„Im Kanonenfeuer müssen die Stämme Deutschlands zusammengeschmolzen werden“. Zur Konstruktion nationaler Einheit in den Kriegen der Reichsgründungsphase. In: Nikolaus Buschmann / Dieter Langewiesche (Hg.), Der Krieg in den Gründungsmythen europäischer Nationen und der USA. Frankfurt am Main: Campus, 2004, S. 99-119.

„Für Deutschland Gut und Blut“. Die öffentliche Deutung von Krieg und Nation in der Reichsgründungsphase – Württemberg im Vergleich. In: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte, 62, 2003, S. 345-357.

Zugänge zur Erfahrungsgeschichte des Krieges: Forschung, Theorie, Fragestellung (mit Horst Carl). In: Nikolaus Buschmann / Horst Carl (Hg.): Die Erfahrung des Krieges, Erfahrungsgeschichtliche Perspektiven von der Französischen Revolution bis zum Ersten Weltkrieg. Paderborn: Schöningh, 2001, S. 11-26.

Die Konstruktion historischer Erfahrung. Neue Wege zu einer Erfahrungsgeschichte des Krieges (mit Aribert Reimann). In: Nikolaus Buschmann / Horst Carl (Hg.): Die Erfahrung des Krieges, Erfahrungsgeschichtliche Perspektiven von der Französischen Revolution bis zum Ersten Weltkrieg. Paderborn: Schöningh, 2001, S. 261-271.

„Moderne Versimpelung“ des Krieges. Kriegsberichterstattung und öffentliche Kommunikation an der Schwelle zum Zeitalter der Massenkommunikation (1850-1870). In: Nikolaus Buschmann / Horst Carl (Hg.): Die Erfahrung des Krieges. Erfahrungsgeschichtliche Perspektiven von der Französischen Revolution bis zum Zweiten Weltkrieg. Paderborn: Schöningh, 2001, S. 97-123.

Auferstehung der Nation? Konfession und Nationalismus vor der Reichsgründung in der Debatte jüdischer, protestantischer und katholischer Kreise. In: Heinz-Gerhard Haupt / Dieter Langewiesche (Hg.): Nation und Religion in der deutschen Geschichte. Frankfurt am Main: Campus, 2001, S. 333-388.

Krise und Untergang der politischen Theologie. Zum Verhältnis von Religion und Politik im Umfeld der Evangelischen Kirchenzeitung. In: Pietismus und Neuzeit, 27, 2001, S. 165-184.

Volksgemeinschaft und Waffenbruderschaft. Nationalismus und Kriegserfahrung in Deutschland zwischen ‚Novemberkrise’ und ‚Bruderkrieg’. In: Dieter Langewiesche / Georg Schmidt (Hg.): Föderative Nation. Deutschlandkonzepte von der Reformation bis zum Ersten Weltkrieg. München: Oldenbourg, 2000, S. 83-111.