Graduiertenkolleg Selbst-Bildungen

Aktuelle Ausschreibungen des Graduiertenkollegs:

Das DFG-Graduiertenkolleg „Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive“ schreibt bis zu 5 Positionen für assoziierte PromovendInnen aus.

Bei der Ausschreibung handelt es sich um die Aufnahme ins Graduiertenkolleg ohne Promotionsstelle/Promotionsstipendium. Hinsichtlich der Beteiligung am Forschungs- und Qualifizierungsprogramm des Graduiertenkollegs sind assoziierte PromovendInnen StelleninhaberInnen gleichgestellt.

Beginn: zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Ende: 30.09.2019

Bewerbungsschluss: 15.07.2017

Bewerbungen richten Sie bitte vorzugsweise per E-Mail in Form einer einzigen PDF-Datei an: selbstbildungen(at)uni-oldenburg.de

Das Graduiertenkolleg fragt unter einem praxeologischen Blickwinkel nach der Genese (in sich gebrochener) Subjektivitäten in unterschiedlichen historischen, kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten. Selbst-Bildungen sind in dieser Perspektive ambivalent: Einerseits bildet und verkörpert sich eine Subjektivität (als Künstlerin, Intellektueller, Politikerin, Entrepreneur, Kosmopolitin usw.) im Vollzug von sozialen Praktiken und deren normativen Ordnungen. Andererseits impliziert dieser Prozess eine Befähigung dazu, sich schöpferisch, reflektiert und kritisch zu jenen Ordnungen zu verhalten, in denen die eigene Subjektivität sich bildet. Ausdrücklich werden in dieser Praxisperspektive auch die an historischen wie gegenwärtigen Subjektivierungen beteiligten Räume und Materialitäten zum Thema. Uns ist es wichtig, Theorie und Empirie so aufeinander zu beziehen, dass das praxeologische Analyseinstrumentarium auf der Grundlage empirischer Einzeluntersuchungen mit zunehmend größerer historischer Tiefenschärfe ausgestattet und theoretisch weiter ausgearbeitet werden kann.

An dem Graduiertenkolleg sind die Fächer Geschichte, Soziologie/Sozialwissenschaften, Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte, evangelische Theologie, Amerikanistik, Sport- und Erziehungswissenschaft beteiligt.

Erwartet werden ein überdurchschnittlicher wissenschaftlicher Studienabschluss und ein interdisziplinär anschlussfähiges Promotionsprojekt. Die Kollegsprache ist Deutsch. Aufgrund internationaler Kooperationen und Anschlussfähigkeiten sind darüber hinaus gute aktive Englischkenntnisse unerlässlich.

Neben den üblichen Unterlagen sind ein fünfseitiges Exposé des Promotionsprojekts, ein maximal fünf Sätze langes Abstract zum Exposé sowie zumindest ein Empfehlungsschreiben beizufügen.

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gem. § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.



Das DFG-GRK 1608/2 "Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive" schreibt unter dem Vorbehalt der Mittelzuweisung durch die DFG

3  Stipendien

als Anschubförderung für Postdoc-Projekte

aus.

Maximale Dauer der Förderung: 6 Monate

Möglicher Förderungszeitraum: 01.01.2018-31.12.2018

Bewerbungsschluss: 30.11.2017

Bewerbungen richten Sie bitte vorzugsweise per E-Mail in Form einer einzigen PDF-Datei an: selbstbildungen(at)uni-oldenburg.de

Das Graduiertenkolleg fragt unter einem praxeologischen Blickwinkel nach der Genese (in sich gebrochener) Subjektivitäten in unterschiedlichen historischen, kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten. Selbst-Bildungen sind in dieser Perspektive ambivalent: Einerseits bildet und verkörpert sich eine Subjektivität (als Künstlerin, Intellektueller, Politikerin, Entrepreneur, Kosmopolitin usw.) im Vollzug von sozialen Praktiken und deren normativen Ordnungen. Andererseits impliziert dieser Prozess eine Befähigung dazu, sich schöpferisch, reflektiert und kritisch zu jenen Ordnungen zu verhalten, in denen die eigene Subjektivität sich bildet. Ausdrücklich werden in dieser Praxisperspektive auch die an historischen wie gegenwärtigen Subjektivierungen beteiligten Räume und Materialitäten zum Thema. Uns ist es wichtig, Theorie und Empirie so aufeinander zu beziehen, dass das praxeologische Analyseinstrumentarium auf der Grundlage empirischer Einzeluntersuchungen mit zunehmend größerer historischer Tiefenschärfe ausgestattet und theoretisch weiter ausgearbeitet werden kann.

An dem Graduiertenkolleg sind die Fächer Geschichte, Soziologie/Sozialwissenschaften, Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte, evangelische Theologie, Amerikanistik, Sport- und Erziehungswissenschaft beteiligt.

Die Ausschreibung richtet sich ausschließlich an ehemalige Promovierende des Graduiertenkollegs unabhängig von der Art und dem Umfang der früheren Finanzierung. Die Stipendienförderung bietet hervorragenden NachwuchswissenschaftlerInnen die Möglichkeit, nach Abschluss ihrer Promotion ein neues Forschungsprojekt zu entwickeln und einen Drittmittelantrag zu stellen.

Erwartet werden eine herausragende Promotion, ein besonderes Engagement im Graduiertenkolleg und ein überdurchschnittlicher Beitrag zu seiner (inter-)nationalen Sichtbarkeit, für die jeweilige Fachkultur einschlägige Publikationen, Lehrerfahrung und eine innovativen Forschungsidee.

Interessierte bewerben sich bitte mit einem formlosen Antrag, dem neben den üblichen Unterlagen (CV, Zeugnisse, Promotionszeugnis oder eine Bestätigung über die Einreichung der Dissertation) ein fünfseitiges Exposé des neuen Forschungsprojekts beigefügt ist.

Weitere Informationen durch:

Marta Mazur / Koordination des DFG-GRK 1608/2/

selbstbildungen(at)uni-oldenburg.de /
www.praktiken-der-subjektivierung.de /

Carl von Ossietzky Universität, 26111 Oldenburg