Graduiertenkolleg Selbst-Bildungen

Meldungen aus dem Graduiertenkolleg

01.10.2016 – DFG Graduiertenkolleg "Selbst-Bildungen"


Eine starke Elf tritt an

Das Graduiertenkolleg begrüßt die neuste Generation an Promovierenden, die am 1. Oktober 2016 ihre Forschungsarbeit an der Universität Oldenburg aufgenommen hat. Mit ihren Projekten decken die neuen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein breites Fächerspektrum des Kollegs ab. Neben Promotionsvorhaben aus der Literaturwissenschaft, Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft und Theologie freut sich das Graduiertenkolleg über zwei Projekte aus den bisher nicht vertretenen Disziplinen Psychologie und Medienwissenschaft.

Promovendinnen und Promovenden der fünften Generation & ihre Forschungsprojekte (2016-2019):

David Barteczko: Genealogie der Erfahrung. Zur Artikulation der Erfahrung als Kritik im Polen der 1980er Jahre

Sabrina Deigert: Prosaische Wissenschaftssubjekte – literarische Repräsentationen akademischer Praktiken im deutschsprachigen Universitätsroman

Lotta-Lili Fieder: Das therapeutische Subjekt – Praktiken der Subjektivierung in der Psychotherapie

Héla Hecker: Politische Affektivität im Werk Hannah Arendts

Theresa Kauder: Ethopoetische Selbst-Bildung.Autobiographischen Schreiben bei Michel Foucault, Roland Barthes, Jacques Derrida, Hélène Cixous und Julia Kristeva

Sophie Künstler: ‚Verwerfende‘ Adressierungen. Zum Verhältnis von Anrufung, Anerkennung und Verwehrung im Subjektivierungsprozess erwerbsloser Mütter

Frank Marquardt: Der „Garten des Herrn in der fürchterlichsten Wildnis“.Verortung von Selbst- und Fremddisziplinierungen in den Herrnhuter Missionsgemeinen im
dänischen Kolonialsystem 1730-1792

Martin Mettin: Kritische Theorie des Hörens. Zum Verhältnis von Erfahrung, Erkenntnis und Gesellschaft nach Ulrich Sonnemann

Nikola Plohr: Revival oft the Fittest. Zwischen Passung und Passion. Selftracking als Subjektivierungpraktik

Miriam Wilhelm: Vjera Biller – Jugoslawische Avantgarde und Zenitismus. Reflexionen zu künstlerischen Selbstbildungen im Sujet des (barbarischen) Kindes

Knut Wormstädt: Die eigene Schuld der Anderen. Schuldannahme im Kontext transgenerationeller Versöhnungsprozesse

 

Quicklinks: