Willkommen auf den Webseiten des DFG-Graduiertenkollegs 1608/1 & 1608/2

„Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive“

Das DFG-Graduiertenkolleg „Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive“ besteht seit dem 1. Oktober 2010 an der Universität Oldenburg. Über die Beteiligung der Fächer Germanistik, Erziehungswissenschaft, Evangelische Theologie, Geschichte, Kulturwissenschaft, Philosophie, Soziologie und Sportwissenschaft bezieht es verschiedene geistes- und sozialwissenschaftliche Perspektiven aufeinander.

Das Ziel des Graduiertenkollegs besteht darin, praxeologisch zu untersuchen, wie Menschen in verschiedenen historischen und gesellschaftlichen Kontexten als Subjekte erkennbar und anerkennbar werden. Unser analytischer Fokus ist zweigeteilt: Erstens soll gezeigt werden, wie Sprache, Bilder, materielle Artefakte und (menschliche) Körper an den Praktiken der Subjektivierung beteiligt sind. Und zweitens verstehen wir Subjektivierung nicht nur als eine Unterwerfung unter je besondere Normen der Anerkennbarkeit, sondern auch als eine aktive und reflexive Selbst-Bildung, die zur Reproduktion wie zur Kritik und Veränderung der sozialen und kulturellen Welten beiträgt, in der sie stattfindet.

 

Ringvorlesung des Graduiertenkollegs

Aktuelle Termine

26. Januar 2017   Selbstsein als Sich-Wissen?
Kategorie: Konferenz
Selbstsein als Sich-Wissen? Zur Bedeutung der Wissensgeschichte für die Historisierbarkeit des...