Graduiertenkolleg Selbst-Bildungen

Tom Wappler

PROMOTIONSPROJEKT

Intertextualität als musikkulturelle Praxis in der Oper Ende des 18. Jahrhunderts

ABSTRACT

Intertextualität ist ein vielschichtiger Begriff, der jedoch im bisherigen Diskurs stark auf die materielle Seite, im Falle der Musik auf den (Noten-)Text, bezogen bleibt. Das Promotionsprojekt möchte durch die Neuperspektivierung von Intertextualität im Rahmen musikkultureller Praxis in der Opernkultur Europas der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts diese Einseitigkeit auf der Inhaltsebene aufbrechen, auf die unterschiedlichen Praktiken, die auf Intertextualität abzielen oder durch sie ausgelöst werden, aufmerksam machen und danach fragen, wie diese Praktiken sich in einem Gefüge von musikalischem Prä- und Posttext und ihren jeweiligen (Ko-)Akteuren konkretisieren lassen. mehr...

KURZBIOGRAFIE

2005 – 2007    Musikwissenschafts-, Psychologie- und Philosophiestudium an der Universität Halle-Wittenberg
2007 – 2011    Bachelorstudium Musikwissenschaft, Anglistik/Amerikanistik an der Universität Halle-Wittenberg
2011 – 2014    Masterstudium Musikwissenschaft an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (inkl. unterschiedlicher hilfswissenschaftlicher Tätigkeiten bei Prof. Susanne Binas-Preisendörfer und Prof. Melanie Unseld am Institut für Musik)
Seit 10/2014    Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musik, Bereich Kulturgeschichte der Musik, der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Seit 4/2015    Kollegiat im DFG-Graduiertenkolleg „Selbst-Bildungen – Praktiken der Subjektivierung“ an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

LEHRE

WiSe 2014/15    Seminar „Ich bin sehr jung in einer alten Zeit auf die Welt gekommen“ - reale und konstruierte Gegensätze bei Erik Satie

VORTRÄGE

Vom Umgang mit türkischen Jodlern, Kopffüßlern und Quasselstrippen. Intertextualität und/als musikkulturelles Handeln am Beispiel Erik Satie, 7. Niedersächsischer Studientag Musikwissenschaft, 18. Oktober 2014, Institut für Musik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Intertextualität und/als erinnerungs- und musikkulturelles Handeln. Das Beispiel Erik Satie, 28. DVSM Symposium zum Thema „Musik und Erinnerung: Gedächtnis – Geschichte – Gegenwart“, 22.-24. Januar 2015, Institut für Musikwissenschaft, Goethe Universität Frankfurt am Main

Performing intertextuality. Erik Satie’s tripartite piano pieces 1912-1917, International Conference „Intertextuality in Music since 1900“, 6.-7. März 2015, Faculdade de Ciências Sociais e Humanas, Universidade Nova de Lisboa

 

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