Wissenschaftskommunikation

Manche Forscher siedeln Wissenschaftsjournalisten direkt neben der „Bild“ an, denn Journalisten verbiegen die Wahrheit ja sowieso. Wissenschaft schön aufbereiten? Nettes Storytelling? Wozu, wenn doch eigentlich das „paper“ im „journal“ zählt?

Tja, warum eigentlich? Warum sollte man Wissenschaft so erzählen, dass sie die Leute erreicht?

Ganz einfach, weil sie faszinierend ist. Weil wir alle gern dazulernen. Vielleicht, weil sie die Welt retten kann. Oder einfach, weil sich Menschen für spannende Forschung interessieren!

Doch damit Wissenschaft beim Publikum ankommt, sollte man ein paar eiserne Grundregeln beachten. Denn Wissenschaft nett zu verpacken, ist gar nicht so einfach. Schnell geht eine schöne Geschichte im trockenen Faktensalat verloren. Damit das nicht passiert, lernen die TeilnehmerInnen in diesem Workshop, wie sich Wissenschaft so aufbereiten lässt, dass sie Leser, Zuschauer und Zuhörer gleichermaßen begeistert. Der Workshop gibt einen Einblick in die journalistische Arbeit und die Regeln des journalistischen Schreibens. Journalismus ist die Kunst der Verkürzung. Wie man so verkürzt, dass die Story gut gewürzt und trotzdem wahr ist, wird in diesem Workshop vermittelt. Auf dem Programm stehen jede Menge Text- und Kreativübungen. Der ideale Warmstart für einen lockeren Auftritt beim Science-Slam, der den Nagel auf den Kopf trifft!

 

Kursdetails/Course Details

Kurs-Nr./
Course-No.:
3.1 S18
Datum/Date:12.04.2018
9.00 - 16.30
Trainer:Tim Schröder
Kursgebühr/
Course fee:
30 €
Ort/Venue:
Raum 033/34, NeSSy-Gebäude (W30), Küpkersweg 74 (Campus Wechloy)
Sprache/
Language:
Deutsch
Anmeldefrist/ Registration deadline:02.04.2018

Trainer

Seit 15 Jahren arbeitet Tim Schröder als Wissenschafts-journalist in Oldenburg. Nach dem Studium der Biologie und Meeresphysik (Nebenfach) volontierte er bei der Nordwest-Zeitung. Anschließend war er Redakteur im Wissenschaftsressort der Berliner Zeitung. Mit der Erkenntnis, dass es meist die freien Journalisten sind, die Muße für schöne Geschichten haben, machte er sich 2001 selbständig.

Heute schreibt Tim Schröder für die überregionale Presse, insbesondere die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, NZZ, ZEIT und Mare sowie für die Magazine Bild der Wissenschaft oder PM. Für den Mare-Verlag verfasst er außerdem seit 2010 regelmäßig den World Ocean Review. Darüber hinaus ist er für die Kommunikationsabteilungen verschiedener Unternehmen und Großforschungseinrichtungen tätig. Zudem gibt er Medientrainings und Textworkshops für Laien, Journalisten und Wissenschaftler. Seine Themenschwerpunkte sind die Naturwissenschaften sowie die Gebiete Energie und Umwelt.