Graduiertenschule 3GO

Details zum Termin:

Implizites Wissen und explizite Forschung – Bruch oder Kontinuität?

28. April 2017

Geisteswissenschaftliche Forschung verliert sich nicht nur an die Dinge, die erforscht werden sollen, sondern reflektiert auch die Art und Weise, wie sie gedacht werden und ist damit notwendig auf das wissenschafttreibende Subjekt und seine mitgebrachten Dispositionen bezogen. Im Workshop sollen unter Bezugnahme auf die je eigenen Forschungsabsichten der Teilnehmenden Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den einzelnen Projekten erkundet und vertieft werden, um die Fesseln der Gegenständlichkeit, die Reichweite der Methode und die Freiräume der eigenen Reflexion im gemeinsamen Gespräch besser beurteilen zu können.

 

Neben selbst mitgebrachten Fragen könnten dabei beispielhaft die folgenden Themen relevant sein:

  • Das Methodenproblem in den Geistes- und Sozialwissenschaften.
  • Wie introvertiert darf geisteswissenschaftliches Forschen sein?
  • Das Verhältnis von natürlicher und wissenschaftlicher Sprache.
  • Sollte geisteswissenschaftliche Forschung ein politische Dimension haben (oder besteht ein Objektivitätsanspruch wie in den Naturwissenschaften)?
  • Inter- und transdisziplinäre Arbeitsweisen - Bereicherung oder Zumutung?

 

Vorbereitung

  • Bitte schicken Sie bis zum 14.04. ein einseitiges Exposé Ihres Dissertationsvorhabens an den Referenten
  • Bitte lesen Sie für den Workshop aus Didier Eribon „Rückkehr nach Reims“ die Seiten 223-230 (der Text wird nach der Anmeldung verschickt)

 

Referent: Prof. Dr. Reinhard Schulz

Eine Anmeldung ist ab dem 3. April möglich.