Gleichstellungsstelle

Frauenförderrichtlinie

3. Fort- und Weiterbildung

Rechtlicher Rahmen:

§ 2 (3) NHG Aufgaben
§ 10 NGG Fortbildung

Bestandteil der Richtlinie im Wortlaut:

§ 10 (1), (3), (5), (6) NGG Fortbildung 
§ 16 (1) NGG Verbot der Benachteiligung von Teilzeitbeschäftigten und Beurlaubten 

(1) Die Universität entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Personalrat und der Frauenbeauftragten geeignete Modelle zur berufsbegleitenden Aus- und Weiterbildung von Frauen, die ebenso für Teilzeitkräfte bedarfsgerecht aufgestellt werden sollen. Frauen, die Tätigkeiten ohne Aufstiegsmöglichkeiten ausüben, sind beruflich besonders zu fördern. Die Teilnahme von Teilzeitbeschäftigten an ganztägigen beruflichen Aus- und Fortbildungen gilt grundsätzlich als Arbeitszeit.

(2) Frauen soll ermöglicht werden, sich im Interesse ihrer beruflichen Qualifikation stärker als bisher sowohl an internen als auch im besonderen an externen Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen zu beteiligen. Vorgesetzte, die aus arbeitstechnischen Gründen eine Teilnahme nicht genehmigen, haben dieses schriftlich darzulegen und einen möglichen Ersatztermin zu benennen. Eine Kopie der Ablehnung ist an die Frauenbeauftragte zu senden.

(3) Freiwerdende Stellen sollen im Rahmen der Personalentwicklungs-planung so rechtzeitig bekanntgegeben werden, daß eine Qualifizierung von geeigneten Frauen erfolgen kann.

(4) In Bereichen, die von Rationalisierung besonders betroffen sind, sind rechtzeitig Qualifizierungsmaßnahmen für Frauen vorzubereiten. Durch Fort- und Weiterbildung ist Gelegenheit zu geben, sich für neue Arbeitsplätze zu qualifizieren.

(5) In regelmäßigen Zeitabständen sollen Frauen mittels einer Frage-bogenerhebung die Möglichkeit erhalten, Fortbildungsveranstaltungen inhaltlich mitzubestimmen. Frauen sollen gezielt angesprochen werden, als Referentinnen in Fortbildungsveranstaltungen tätig zu werden.