Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung

Geschlechterwissen in und zwischen den Disziplinen: Kritik, Transformation und 'dissidente Partizipation' an (akademischer) Wissensproduktion

Wissen ist nicht nur im Alltag, sondern auch in akademischen Institutionen stets sozio-kulturell gebunden. Es ist abhängig von den Standorten des Sprechens und den sich historisch verändernden Rahmen des Sagbaren und des Sichtbaren. Das Projekt „Geschlechterwissen in und zwischen den Disziplinen“ untersucht aus dieser Perspektive die Bedingungen und Entwicklungen der Produktion von Geschlechterwissen seit den 1970er Jahren bis heute. Die Fragestellung wird in vier Teilprojekten zu den Fächern Biologie, Informatik, Kunstwissenschaft und Musikwissenschaft bearbeitet und ermöglicht damit einen fächerübergreifenden Vergleich.

Das Verbundprojekt der Universitäten Oldenburg und Braunschweig wird geleitet Prof. Dr. Melanie Unseld (Sprecherin), Prof. Dr. Barbara Paul, Prof. Dr. Silke Wenk (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg/Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung) und Prof. Dr. Corinna Bath (TU Braunschweig, MGM-Professur „Gender, Technik und Mobilität“). Die einzelnen Teilprojekte werden von Friederike Bunten, M.A. (Musikwissenschaft), Dr. Claude Draude (Informatik) (beide bis 2016), Dipl.-Inf. Göde Both (Informatik), Dr. rer. nat. Smilla Ebeling (Biologie) und PD Dr. Anja Zimmermann (Kunstgeschichte) bearbeitet.

Dieses Projekt wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

 

Aktuelles

13.01.2016, 18.00 Uhr - Vortrag von Prof. Dr. phil. habil. Cornelia Klinger mit anschließendem Eröffnungs-Empfang im Senatssitzungssaal (A14) → Aktuelles

13.01.2016 - Workshop mit Prof. i. R. Dr. phil. Gudrun-Axeli Knapp → Aktuelles

07.10.2015 - Workshop mit Prof. Dr. Elvira Scheich → Aktuelles

Vortrag

27.-29.3.2017    Präsentation von Projektergebnissen auf der LAGEN-Tagung "Politiken der Reproduktion" in Hannover

Kontakt

E-Mail: geschlechterwissen(at)uni-oldenburg.de

Tel.: 0441-798 2639