Konferenzen / Tagungen

8. und 9. September 2016: "Lebensbilder - Bilderleben. Fotografien als biografische Quellen"

  • Gemeinsamer Workshop des Instituts für Geschichte der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Franziska Meifort) und der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen (Marcus Schönewald) in Bremen.
    Der Workshop "Lebensbilder – Bilderleben" thematisiert die Erkenntnismöglichkeiten und -grenzen fotografischer Quellen für die historische Biografieforschung und fragt nach der Beziehung von Bild und Leben. Inwiefern bilden sich vergangene Leben in Fotografien ab? Wie werden Fotografien in Auto-/Biographien eingesetzt und welche Botschaften, Konzepte und Vorstellungen vermitteln sie? Welche methodischen und theoretischen Zugänge bieten sich für die Geschichtswissenschaft an, um Fotografien als biografische Quellen nutzbar zu machen, damit sich ihre Verwendung nicht in Illustrationszwecken erschöpft?
    Zum Programm (pdf)

04.-06. Februar 2016: Konferenz "Transkulturelle Mehrfachzugehörigkeiten: Räume, Materialitäten, Erinnerungen"

23.-24. Oktober 2015: Tagung "Vorderfflik twistringhe unde twydracht" - Städtische Konflikte im Spätmittelalter

  • Auf der Tagung in Oldenburg soll es ebenso um den Bedeutungshorizont des Konfliktbegriffs und die rechtlichen Rahmenbedingungen der Zeit wie um die Konfliktdimensionen und Legitimations- und Delegitimationsstrategien der Beteiligten gehen. Nähere Informationen finden Sie hier.
    Tagungsort: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
    Tagungsraum: Gebäude A14 1-111 (Senatssaal)

18./19. Juni 2015: Rundfunkgeschichten von "Flucht und Vertreibung"

  • Gemeinsamer Workshop des Instituts für Geschichte der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Dr. habil. Stephan Scholz), der Forschungsstelle Mediengeschichte am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg und der Juniorprofessur „Transnationale Wechselbeziehungen: Deutschland und das östliche Europa“ sowie dem Bukowina-Institut an der Universität Augsburg  am 18./19. Juni 2015 im Deutschen Rundfunkarchiv in Frankfurt/M.
    Wie klingt eine Flucht? Wie eine Ankunft in der Fremde? – „Flucht und Vertreibung“ Deutscher aus dem östlichen Europa am Ende und infolge des Zweiten Weltkriegs sind angesichts heutiger Zwangsmigrationen sowie des 70-jährigen Gedenkens an das Kriegsende äußerst aktuelle Themen. Wie griff das Radio Flucht, Vertreibung und Integration von etwa 12 Millionen Flüchtlingen, Vertriebenen und Umsiedlern nach 1945 in beiden deutschen Staaten auf? Welche Programmangebote entwickelten Radiomacher für die Vertriebenen und welche über sie? Wer waren die Akteure der einschlägigen Rundfunkprogramme?
    Auf einer Tagung am Deutschen Rundfunkarchiv in Frankfurt am Main kommen Zeithistorikerinnen und Zeithistoriker aus dem In- und Ausland mit Archivarinnen und Archivaren aus den Historischen Archiven der ARD-Rundfunkanstalten zusammen, um diese Fragen zu diskutieren. Die Veranstaltung wird finanziert und gefördert von der Staatsministerin für Kultur und Medien, dem Deutschen Historischen Institut Warschau und der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv. Gastgeber des Workshops ist das Deutsche Rundfunkarchiv in Frankfurt am Main.

    Zum Programm (pdf)

18. Nov. 2014 - 07. Jan. 2015: Ausstellung "Wolkenkuckucksburg - Was wäre die Stadt ohne die Universität?"

  • Eine Ausstellung im Schlauen Haus Oldenburg (Schlossplatz 16) von Studierenden des Masterstudiengangs Museum und Ausstellung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, vom 18.11.2014 bis 07.01.2015, 09:30 Uhr bis 18:00 Uhr.

06.-08. Oktober 2014: Konferenz "All At Sea: The Prize Papers as a Source for a Global Microhistory"

  • Die Konferenz findet statt an den National Archives, London.
    Organisatoren sind Prof. Dr. Dagmar Freist, Carl von Ossietzky Universtität Oldenburg, Caroline Kimbell, National Archives London, Roeloff van Holst, Hyugens Institute Den Haag mit Unterstützung des Deutschen Historischen Instituts, London, und dem Freundeskreis der National Archives, London.
    Weitere Informationen siehe Konferenzprogramm und Tagungsbericht.

27./28.06.2014: Internationale Tagung "Ehrregime: Akteure, Netzwerke und Praktiken lokaler Ehrungen im 19. und 20. Jahrhundert"

  • Im 19. und 20. Jahrhundert verleihen Regionen, Städte und Gemeinden Personen oder Gruppen vermehrt eine besondere Ehre. Die Tagung spürt solchen Praktiken des Ehrens bei der Benennung von Straßen oder Gebäuden, beim Setzen von Denkmälern und Gedenktafeln, bei der Verleihung von Medaillen oder Ehrenbürgerschaften nach, um neue Erkenntnisse zur Identitäts- und Geschichtspolitik vor Ort zu gewinnen.
    Die Tagung findet statt im Schlauen Haus Oldenburg (Schlossplatz 16, 26122 Oldenburg). Weitere Informationen mit dem vollständigen Programm der Tagung entnehmen Sie bitte dem Flyer.
    27. Juni 2014: Öffentlicher Abendvortrag zur Tagung "Ehrregime"
    Titel: Verlorene Ehre. Ehrungen im politischen Streit um Vergangenheit und Gegenwart [Plakat Download]
    Referent: Prof. Dr. Winfried Speitkamp

24. April 2014: Die NS-Vergangenheit früherer Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft

  • In den letzten Jahren wurde in mehreren deutschen Landtagen, darunter auch in Niedersachsen, die NS-Vergangenheit der Abgeordneten wissenschaftlich untersucht. Dies war jetzt auch in Bremen der Fall, wo der Vorstand der Bremischen Bürgerschaft ein entsprechendes Forschungsprojekt in Auftrag gab. Im Wissenschaftlichen Beirat dieses Projekts saß u.a. auch der Oldenburger Historiker und Geschichtsdidaktiker Prof. Dr. Dietmar von Reeken.
    Die Ergebnisse dieses Projekts werden am 24. April im Rahmen eines Wissenschaftlichen Colloquiums der Öffentlichkeit vorgestellt. Informationen zu dem Colloquium finden Sie hier.

31.03.-03.04.2014: Internationale Konferenz "Der polnische Januaraufstand von 1863 - Verflechtungs- und Wahrnehmungsgeschichte"

  • In Zusammenarbeit mit dem Historischen Institut der Jagiellonischen Universität Krakau veranstaltet die Abteilung "Moderne osteuropäische Geschichte" des Instituts für Geschichte eine internationale Konferenz zum polnischen Januaraufstand von 1863 in Oldenburg im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3.
    Weitere Informationen mit dem vollständigen Programm der Konferenz entnehmen Sie bitte dem Flyer.
    Ein Abendvortrag findet am 31. März 2014 um 20 Uhr im Vortragssaal im Schloss statt. Weitere Informationen zum Vortrag finden Sie hier.

25. Oktober 2013: Tagung zur Oldenburgischen Regionalgeschichte:
Oldenburg im Ersten Weltkrieg

  • Am Freitag, 25. Oktober 2013, 9-16 Uhr, veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Landes- und Regionalgeschichte in der Oldenburgischen Landschaft eine Tagung. Ort: Vortragssaal des Niederländischen Landesarchivs, Damm 43, 26135 Oldenburg. Die Tagung ist öffentlich (mit Anmeldung) - alle weiteren Infos finden Sie hier.

18.-19. Januar 2013: Tagung "Medien und Praktiken der Erinnerung an Flucht und Vertreibung"

  • Eine Tagung des Instituts für Geschichte der Carl v. Ossietzky-Universität Oldenburg in Kooperation mit
    - dem Deutschen Historischen Institut Warschau
    - der Nottingham Trent University
    - dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa Oldenburg.
    Seit fast sieben Jahrzehnten ist die Zwangsmigration der Deutschen am Ende und in der Folge des Zweiten Weltkrieges ein wichtiges Thema der deutschen Erinnerungskultur.
    Die Tagung mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, England und Polen beschäftigt sich mit verschiedenen Erinnerungsmedien und -praktiken in ihrer Funktion als Speicher, Vehikel und Produzenten kollektiver Erinnerungen an Flucht und Vertreibung. Medien und Praktiken der Erinnerung konstituierten durch ihre spezifische Formen und Eigenlogiken die Geschichtsdeutungen wesentlich mit und beeinflussten die Reichweite und das Ausmaß ihrer Rezeption.
    Gefragt werden soll nach den jeweiligen medialen Spezifika und intermedialen Bezügen, nach Konjunkturen und Konflikten, Akteuren und Rezipienten.
    Die Tagung wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
    Das vollständige Tagungsprogramm ist einsehbar unter: http://www.staff.uni-oldenburg.de/stephan.scholz/61294.html
    Der Tagungs-Flyer kann als pdf abgerufen werden unter: http://www.staff.uni-oldenburg.de/stephan.scholz/download/Flyer.pdf

20.-22. September 2012: Konferenz "Bürgerlich-bäuerliche Eliten im 17.-19. Jh."

  • Im Rahmen des von der VW-Stiftung geförderten Verbundprojekts "Hinter dem Horizont: Bäuerlich-bürgerliche Eliten in den friesischen Marschen und den angrenzenden Geestgebieten" findet vom 20. bis zum 22. September 2012 die internationale Konferenz "Bürgerlich-bäuerliche Eliten im 17.-19. Jahrhundert" statt. Veranstaltungsort ist Raum A05 0-054 auf dem Campus Haarentor an der CvO Universität Oldenburg. Das komplette Tagungsprogramm finden Sie hier.
    Verflechtungsprozesse Europas in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht sind in den vergangenen Jahren verstärkt von der Forschung in den Blick genommen worden. Nahezu völlig ausgeblendet wurde bislang allerdings die Frage nach der Verflechtung ländlicher Regionen mit europäischen Märkten, der Konsum von Luxusgütern sowie die Bedeutung von Bildung und Handel, politischer Ämter, Konsumgüter, Geschmack und Kennerschaft für die Herausbildung distinkter sozialer Gruppen in der ländlichen Gesellschaft.
    Ausgehend von vielfältigen regionalen Ausprägungen bäuerlich-bürgerlicher Eliten auf dem Lande geht es in der Konferenz zum einen um eine vergleichende europäische Sicht auf ländliche Oberschichten, die die regionale Vielfalt politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen und sozialer und kultureller Ausdrucksformen sichtbar macht. Zum anderen wird die Einbindung vieler Großbauern seit dem 17. Jahrhundert als "Unternehmer Bauern" oder "Händler-Bauern" in grenzüberschreitende Handelsaktivitäten mit in den Blick genommen werden. Erst in diesem Wechselspiel lokaler und globaler Kultur lässt sich die Herausbildung der bäuerlich-bürgerlichen Eliten seit dem späten 17. Jahrhundert und damit der gesellschaftliche Wandel erklären, so eine leitende These der Konferenz.
    Ziel der einzelnen Sektionen dieser Konferenz ist es, durch eine Verknüpfung wirtschafts-, sozial- und kulturgeschichtlicher/-wissenschaftlicher Fragestellungen im Kontext praxeologischer Ansätze und moderner Globalisierungstheorien das Selbstverständnis der bäuerlich-bürgerlichen Elite im europäischen Vergleich nachzuzeichnen, ihr Innovationspotential zu untersuchen und damit einen Beitrag zu einer differenzierteren Betrachtungsweise der vormodernen ländlichen Gesellschaft sowie ihrer interkulturellen Verflechtung und Transformation zu leisten.
    Die Konferenz ist interdisziplinär angelegt und ermöglicht einen wissenschaftlichen Austausch zwischen Wissenschaftlern an Museen, in Archiven und Universitäten. Von zentraler Bedeutung für diesen Austausch ist die sich wechselseitig ergänzende Analyse von vorhandener Sachkultur und Schriftquellen, die es erlaubt, gesellschaftliche Transformationsprozesse über soziale Praktiken, die die Verwendung von Artefakten dezidiert mit einbeziehen, zu untersuchen.
    Die Konferenz steht im Kontext des von der VW-Stiftung geförderten Forschungsprojekts "Hinter dem Horizont..." Bäuerlich-bürgerliche Eliten in den friesischen Marschen und den angrenzenden Geestgebieten, an dem die Museen Cloppenburg und Jever, die Universität Oldenburg, Institut für Geschichte, Abt. Geschichte der Frühen Neuzeit, sowie das Staatsarchiv Oldenburg beteiligt sind.
    Hier geht es zum Tagungsbericht.

21./22. Juni 2012: Symposium des Projekts "Mensch und Umwelt" in Osnabrück

  • Die Umweltgeschichte bietet wie kaum eine andere Teildisziplin der Geschichtswissenschaft die Chance zu interdisziplinären und diachronen Betrachtungsweisen. Umwelthistorische Problemanalysen sind in besonderem Maße dazu geeignet, politische, ökonomische, soziale und geographisch-naturräumliche Zusammenhänge in ihrer Komplexität zu erkennen und aus diesen Erkenntnissen Lösungsstrategien für den heutigen Umgang mit der Umwelt zu entwickeln und ein zukunftsorientiertes Denken zu fördern. Ihre Themenfelder und Methoden sind von gesellschaftlicher Relevanz und sollten neben den Universitäten, auch in Museum und Schule Eingang finden und eine institutionelle Verankerung erfahren. Dies ist der Ansatzpunkt von "Mensch und Umwelt", einem Pilotprojekt zur Vernetzung von Forschung, museologischer Dokumentation und Didaktik. Die Ergebnisse dieses Verbundprojekts werden am 21./22. Juni 2012 auf dem Symposium "Umweltgeschichte des ländlichen Raumes" im Osnabrücker Schloss präsentiert und zur Diskussion gestellt. Weitere Informationen finden Sie hier.

23.-24. März 2012: Tagung "Infiziertes Europa"

  • Seuchen machen Geschichte. Diese Behauptung ist eine Trivialität. Schließlich wissen wir, dass Pest-, Pocken- und Cholera-Züge die Europäer bis zum 19. Jahrhundert ebenso in Atem hielten wie Typhus, Tuberkulose oder die Syphilis. Aber welche Geschichte haben und machen Seuchen danach? Wie prägten Seuchen und Infektionskrankheiten das 20. Jahrhundert? Und welche methodischen Potenziale und Probleme ergeben sich, wenn man Seuchen in der neuesten Zeit, als Zeitgeschichte, erkundet?
    Diesen Fragen wird die Tagung am 23. und 24. März in Oldenburg nachspüren, um Umrisse einer Sozial- und Kulturgeschichte von Seuchen im 20. Jahrhundert zu skizzieren und in vergleichenden sowie Fallstudien thematische Tiefenbohrungen vorzunehmen. Neben zwei Überblicksvorträgen, die dem Tagungsthema seine Konturen verleihen und gemeinsame Leitfragen diskutieren, erproben die ReferentInnen in fünf Panels unterschiedliche Zugriffe auf das Tagungsthema: Erkundet werden Seuchen als Gefühls-, Medien- und Wissenschaftsgeschichte, in vergleichender, beziehungsgeschichtlicher oder in Gender-Perspektive. [Tagungsprogramm]

16.-18. Februar 2012: Tagung "Praktiken der Selbst-Bildung"

  • Unter dem Titel "Praktiken der Selbst-Bidung im Spannungsfeld von ständischer Ordnung und gesellschaftlicher Dynamik" veranstaltet das DFG-Graduiertenkolleg 1608/1 "Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung" vom 16. bis 18. Februar eine Tagung. Das Tagungsprogramm finden Sie hier.

29.-30. September 2011: Schülerkongress des Verbundprojekts "Mensch und Umwelt"

  • Im Rahmen des Verbundprojekts "Mensch und Umwelt", einem Pilotprojekt zur Vernetzung von Forschung, museologischer Dokumentation und Didaktik, findet vom 29. und 30. September 2011 an der CvO Universität Oldenburg ein Schülerkongress zum Thema "Unsere Umwelt hat Geschichte" statt, an dessen Konzeption und Organisation die Oldenburger Geschichtsdidaktik federführend beteiligt ist. Mehr Informationen zum Projekt und zum Kongress finden Sie hier.

1.-3. September 2011: Tagung der NESICT

  • Vom 1.-3. September 2011 findet auf dem Campus Haarentor (A5 1-160) die Tagung "Diasporas as Translocal Societies" der NESICT (Networks, Economic ans Social Interaction and Cultural Transfer in Northern Europe) statt. Den Info-Flyer zur Tagung finden Sie hier.

25.-26. Februar 2011: Workshop "Entangled Histories"

  • Die Historischen Institute der Universitäten Bremen, Groningen und Oldenburg intensivieren ihre Kooperation mit einem Workshop vom 25.-26. Februar [Programm].