Curriculum Vitae

Gerhard Hilt wurde 1968 in Andernach am Rhein geboren. Er studierte Chemie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn (1987-1996), wo er sich in der Arbeitsgruppe von Professor E. Steckhan im Rahmen der Diplom- und Doktorarbeit mit der elektrochemischen Regeneration von Cofaktoren in enzymatischen Oxidationsreaktionen beschäftigte. Ende 1996 ging er als Postdoktorand in die Arbeitsgruppe von Professor M. F.Semmelhack an die Princeton University, USA (BASF-Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes), wo er sich mit stöchiometrischer Organometallchemie beschäftigte. Nach zwei Jahren wechselte er in die Arbeitsgruppe von Professor R. Noyori (Nobelpreis Chemie 2001) nach  Nagoya, Japan, als JSPS-fellow um auf dem Gebiet der asymmetrischen Synthese und Katalyse zu arbeiten. Im Herbst 1999 nahm er seine unabhängige Forschung an der Ludwig-Maximilians-Universität in München als Emmy-Noether-Stipendiat der DFG auf (Mentor Professor P. Knochel). Nach der Habilitation ging er im Herbst 2002 als Professor für organische Chemie an die Philipps-Universität nach Marburg. Im April 2017 wechselte er auf den Lehrstuhl für Organische Chemie an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg (Nachfolge Prof. J. Martens).