Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung

Dr. rer. nat. Smilla Ebeling

Kurzvita

Smilla Ebeling ist Wissenschaftsforscherin. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen in den Gender & Science Studies, in der Wissenschaftsforschung, in den Animal Studies und in der Museumsforschung.

Nach ihrem Studium der Biologie wurde Smilla Ebeling 2001 in der Geschichte der Naturwissenschaften an der Technischen Universität Braunschweig promoviert; die Dissertation hat sie im DFG-Graduiertenkolleg Genese, Strukturen und Folgen von Wissen­schaft und Technik am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung, Universität Bielefeld erarbeitet. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Gastwissenschaftlerin arbeitete Smilla Ebeling an verschiedenen Universitäten: Center For Advanced Feminist Studies an der University of Minnesota (Winter 1998/1999), Internationale Frauenuniversität (ifu) an der Universität Hannover (Sommer 2000), Historisches Seminar der TU Braunschweig im Projekt Mathematik des Lebens – Konstitution und Geschlechtscodierung eines neuen Lebens­begriffs durch die Artificial Life-Forschung (2001 – 2002), Zentrum Gender Studies an der Universität Basel (2002 – 2003) und Institut für materielle Kultur, Fakultät III, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Forschungsprojekt Neue Heimatmuseen als Institutionen der Wissensproduktion (2013 – 2015). Von 2003 – 2009 arbeitete Smilla Ebeling als Junior- und apl.-Professorin für Gender, Biotechnologien und Gesellschaft: Körperdiskurse und Geschlechterkonstruktionen am Institut für Soziologie und am kulturwissenschaftlichen Institut: KUNST – TEXTIL – MEDIEN an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Darüber hinaus lehrte Smilla Ebeling als Lehrbeauftragte, Lektorin und Gastprofessorin an verschiedenen Instituten der Universitäten in Linz, Salzburg, Graz, Zürich und Hamburg. Im außerakademischen Bereich führte Smilla Ebeling das Kulturcafé café munck (Hamburg; 2011 – 2012).

Ausgewählte Publikationen

  • zus. mit Sigrid Schmitz: Gender und Biologie. Von der kritischen Analyse zur reflexiven Intervention. In: Barbara Rendtorff, Birgit Riegraf, Claudia Mahs, Minika Schröttle (Hrsg.): Erkenntnis, Wissen, Intervention. Geschlechterwissenschaftliche Perspektiven. Weinheim Basel: Beltz Juventa, 2015, 37-52.
  • Tierisch bürgerlich. Musealisierung von Natur und Geschlecht in Regionalmuseen. In: FKW // Zeit­schrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur, Re-Visionen des Museums. Praktiken der Sichtbarmachung im Feld des Politischen, Nr. 58 (2015), 76-88.
  • Sexing the Rotifer: Reading Nonhuman Animal’s Sex and Reproduction in 19th-Century Biology. In: Society & Animals 2011, 305-315.
  • zus. mit Bonnie Spanier: What made those Penguins Gay? Gender and Sexuality Politics in the Zoo. In: Jill A. Fisher (Hrsg.): Gendering Difference. Studies in Contemporary Science and Medicine. New Brunswick New Jersey London 2011, 126-144.
  • Heteronormativität in der Zoologie. In: Bettina Fritzsche, Kristina Hackmann, Ulrike Hänsch, Jutta Hartmann, Christian Klesse & Peter Wagenknecht (Hrsg.): Hetero­norma­ti­vi­tät. Empirische Studien zu Heterosexualität als gesellschaftlichem Machtverhältnis. Wies­baden 2007, 79-93.
  • Hg. zus. mit Sigrid Schmitz: Geschlechterforschung und Naturwissenschaften – Einführung in ein komplexes Wechselspiel. Wiesbaden 2006.
  • Die Fortpflanzung der Geschlechterverhältnisse. Das metaphorische Feld der Parthenogenese in der Evolutionsbiologie. talheimer 2002.

vollständige Publikationsliste

 

Dr. rer. nat. Smilla Ebeling

E-Mail: kirsten.smilla.ebeling(at)uni-oldenburg.de

Tel.: 0441-798 2639

Raum: A6 0-014

Sprechzeiten: nach Vereinbarung