Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung

Sommersemester 2012

Öffentliches Forschungskolloquium des Kollegs Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien

Clare Bielby

Darstellungen von gewalttätigen Frauen in den 1960ern und 1970ern in westdeutschen Printmedien

26.04.2012, 18.00 Uhr, Raum A08 0-001

PDF-Dokument Flyer

Wintersemester 2011/2012

Ringvorlesung: Un/Verblümt. Queere Ästhetiken

Ring­vor­le­sung Hoch­schu­le für Küns­te Bre­men und Kul­tur­wis­sen­schaft­li­ches In­sti­tuts der Carl von Os­sietz­ky Uni­ver­si­tät Ol­den­burg

Kon­zep­ti­on und Or­ga­ni­sa­ti­on: Josch Hoenes, M.A. (HfK Bre­men),
Prof. Dr. Bar­ba­ra Paul (Kul­tur­wis­sen­schaft­li­ches In­sti­tut der CvO Uni­ver­si­tät Ol­den­burg)

Don­ners­tags 18-20 Uhr, 14­tä­gig in Bre­men bzw. Ol­den­burg.

Work­shops: Frei­tags/Sams­tags an der HfK Bre­men

PDF-Dokument Flyer

Gastvorträge auf Einladung des ZFG und der Arbeitsstelle Migration - Gender - Politics

Dr. Tabitha Mulyampiti

Engendering African Social Sciences: Experiences from the Woman and Gender Studies Programme at Makerere University/Uganda

Freitag, 11. November 2011, 12:00 Uhr - 14:00 Uhr, A01 0-005

PDF-Dokument Plakat


Dr. Alissa Tolstokorova

Ukrain migration in gender Perspective: Past, present and prospects

Gastvortrag auf Einladung des Instituts für Slavistik, des ZFG und der Arbeitsstelle Migration - Gender - Politics

Freitag, 4. November 2011, 12:00 Uhr - 14:00 Uhr, A01 0-005

PDF-Dokument Plakat

Sommersemester 2011

Öffentliches Forschungskolloquium des Kollegs Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien

Dr. Insa Eschebach

Homophobie, Devianz und weibliche Homosexualität im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. Geschichte und Gedenken.

2. Mai 2011, 18.00 Uhr, Raum A08 0-001

PDF-Dokument Flyer

Gastvorträge auf Einladung des ZFG und der Arbeitsstelle Migration - Gender - Politics

Prof. Dr. Martina Rieker

The Emergent Field of Gender and Women's Studies in the Middle

East and its Temporalities

Freitag, 24. Juni 2011, 12:00 - 14:00 Uhr, A06 5-531

PDF-Dokument Plakat


Prof. Dr. Balghis Badri

Diverse Sudanese Feminisms: Challenges and the Way Forward

Freitag, 03. Juni 2011, 12:00 - 14:00 Uhr, A10 2-212

PDF-Dokument Plakat

Wintersemester 2010/2011

Einzelvortrag

Malwine Seemann

Construction of Gender Equality in Schools. Experiences with Gender Mainstreaming in Sweden

Vortrag anlässlich der Tagung Equality, Growth & Sustainability Do they mix?an der Universität Linköping, Schweden, 25. November 2010

Ringvorlesung

'Queer as ... Kritische Heteronormativitätsforschung aus kulturwissenschaftlicher Perspektive'

organisiert von der AG Gender Studies in Kooperation mit dem Feministischen Referat, dem Schwulenreferat und dem ZFG

PDF-Dokument Flyer innen

PDF-Dokument Flyer außen

PDF-Dokument Plakat

Öffentliches Forschungskolloquium des Kollegs Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien

Prof. Dr. Linda Hentschel (Berlin)

Gewaltbilder und Schlagephantasien

03. Februar 2011, 18.00 Uhr, Raum A08 0-001

PDF-Dokument Flyer


Prof. Dr. Katharina Sykora (Berlin/Braunschweig)

Vortrag und Buchpräsentationen

Doppelspiele: Tod und Fotografie. - Die Tode der Fotografie I: Totenfotografie und ihr Gebrauch, Münschen (Fink Verlag) 2009.

im Anschluss

Das letzte Hemd - Ellwanger, Helmold, Helmers, Schrödl (Hg.) Bielefeld (transcript) 2010.

09. Dezember 2010, 18.00 Uhr

PDF-Dokument Flyer

Sommersemester 2010

Vortrag im Rahmen der Maria-Goeppert-Mayer-Gastprofessuren am ZFG

PROF. DR. CORNELIA KLINGER:  WAS IST ÖFFENTLICH UND WAS IST PRIVAT?  

Mehr Informationen

Die Teilung des gesellschaftlichen Raumes in einen öffentlichen und einen privaten Sektor gehört zu den wichtigsten Strukturmerkmalen der westlich-modernen Gesellschaftsform, das namentlich für die Ordnung der Geschlechterverhältnisse besondere Relevanz besitzt. Die Frage nach der spezifischen Strukturierung der Gesellschaftstopologie gewinnt in der Gegenwart Aktualität, weil massive Ein- und Umbrüche stattfinden, die dieses (übrigens nur relativ kurz und nie vollständig funktionierende) Ordnungsgefüge verändern. Allerdings weisen die Veränderungstendenzen gleichzeitig in diametral entgegen gesetzte Richtungen: Scheint der Trend einerseits auf eine Privatisierung des Öffentlichen zu gehen, mehren sich andererseits Anzeichen einer Veröffentlichung des Privaten.

Dienstag, 08.06.2010, 18.00 Uhr, Raum A14 Hörsaal 3

 

Wintersemester 2009/10

ZEHNHOCHDREI - Zehn Jahre ZFG und eine neue Fakultät

Prof. Dr. Cornelia Klinger (Tübingen/Wien)

Die Kategorie Geschlecht zwischen Natur, Kultur und Gesellschaft

Festvortrag anlässlich des zehnjährigen Bestehens des ZFG

Donnerstag, 21. Januar 2010, 18.00 Uhr im Bibliothekssaal

PDF-Dokument Flyer

Ringvorlesung

Arbeitsgesellschaft vor neuen Horizonten? Erwerb, Lebenswelt und Geschlechterbeziehungen als (politisch-) ethische Herausforderung

Mehr Informationen:

Im Rahmen des Maria-Goeppert-Mayer-Programms für internationale Frauen- und Genderforschung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur hat Frau Dr. theol. Sabine Plonz eine Gastprofessur an der Universität Oldenburg/Institut für evangelische Theologie erhalten. Im Wintersemester 2009/10 findet im Rahmen dieser Gastprofessur eine Ringvorlesung unter dem Titel "Arbeitsgesellschaft vor neuen Horizonten? Erwerb, Lebenswelt und Geschlechterbeziehungen als (politisch-) ethische Herausforderung" statt.

PDF-Dokument Flyer

PDF-Dokument Plakat

Ringvorlesung: Happy End für Ada Lovelace - Wissenschaftlerinnen im Film

Im Jahr der Wissenschaft richtet das Kulturwissenschaftliche Institut in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) das besondere Augenmerk auf Wissenschaftlerinnen.

PDF-Dokument Flyer

Vorträge im Rahmen der Maria-Goeppert-Mayer-Gastprofessuren am ZFG

Dr. habil. Sigrid Schmitz

Vom Gehirn bestimmt? Geschlechterkonstruktionen im Spannungsfeld aktueller Normierungs- und Optimierungsdiskurse

Mehr Informationen:

Ist unser Gehirn unser Schicksal? Ist unser Denken und Handeln in seinen Strukturen vorbestimmt? Sind Geschlechterdifferenzen im Gehirn festgeschrieben?

Sigrid Schmitz wird in ihrem Vortrag das Spannungsfeld eines determinierenden und gleichzeitig nodulierbaren Grhierns unter der Genderperspektive ausloten. Sie wird dabei insbesondere der Frage nachgehen, wie Geschlechteraspekte mit Normierungsstrategien in den aktuellen neurotechnologischen Entwicklungen im Rahmen gesellschaftlicher Optimierungsdiskurse verbunden werden. Entlang dieser Analysen führt sie gleichzeitig in aktuelle feministische Ansätze der Science & Technology Studies ein.

Donnerstag, 26.11.2009, A5 0-055, 19:15 Uhr

Sommersemester 2009

Einzelvortrag

Prof. (em.) Dr. Sigrid Metz-Göckel (Dortmund)

'Ich sehe etwas, was du nicht siehst.' Geschlechterdimensionen der Universität

Verabschiedung Prof. Dr. Heike Fleßner

03.07.2009

Wintersemester 2008/09

Vortrag im Rahmen der Maria-Goeppert-Mayer-Gastprofessuren am ZFG

Dr. Helene Götschel

Geschlechterverhältnisse in der Geschichte der Elektrizitätslehre

Mehr Informationen:

In ihrem Forschungsprojekt mit dem Titel "Visual Imagery and Invisible Gender in Electricity" untersucht Helene Götschel die Geschichte der Elektrizität und ihre Historiographie aus einer Geschlechterperspektive. Eine Genderanalyse der AkteurInnen der Frühgeschichte der Elektrizität und der von ihnen entwickelten Modelle oder Bildersymboliken macht Geschlechterverhältnisse beispielsweise in Organisationsstrukturen, Sozialisationsprozessen, Fachbegri*en, Weltdeutungen und erkenntnistheoretische Positionen sichtbar. Der Vortrag stellt Ergebnisse des aktuellen Forschungsprojekts von Prof. Götschel und zentrale Ergebnisse der internationalen Geschlechterforschung zur Physik vor. Zugleich gibt er anhand von zahlreichen anschaulichen Beispielen eine Einführung in die Geschlechterforschung der physikalischen Wissenschaften.

20.11.2008, 18:15 Uhr , Raum A4 4-419

Vortragsreihe Gender Studies und berufliche Perspektiven

Mehr Informationen:

Sind in der Arbeitswelt Menschen mit Genderwissen gefragt? Für welchen beruflichen Kontext qualifiziert ein Studium im Bereich Gender Studies? Wo kommt die Vielfalt und Interdisziplinarität der Gender Studies im Beruf zur Anwendung?

Diesen Fragen widmet sich die Vortragreihe "Gender Studies und berufliche Perspektiven" im Wintersemester 2008/09.

Im Mittelpunkt stehen Erfahrungsberichte von PraktikerInnen unterschiedlicher Berufsfelder, die AbsolventInnen von Gender Studies sind oder sich in ihren jeweiligen Disziplinen auf Genderschwerpunkte im Studium oder Beruf spezialisiert haben.

Die vielfältigen Erfahrungen der BerufspraktikerInnen bieten einen Rahmen für Anregungen, Fragen und Austausch zur beruflichen Orientierung nach einem Studium im Bereich Gender Studies.

PDF-Dokument Programm

Dr. Tanja Maier (BMBF-Forschungsprojekt, Universität Siegen)

Ann-Kathrin Vaske (Gleichstellungsbüro Hochschule Vechta)

Mittwoch, 14.01.2008, 18.15-19.45h, A14 0-030


Dr. Michael Herschelmann (Kinder­schutzzentrum Oldenburg)

Renate Vossler (Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg)

Mittwoch, 10.12.2008, 18.15-19.45h, A14 0-030


Dr. Ilona Pache (Berlin)

Professionelle Orientierung und Wege von Gender Studies Absolvent_innen

Mittwoch, 12.11.2008, 18.15-19.45h, A14 0-030

Sommersemester 2008

Öffentliches Forschungskolloquium des Kollegs Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien

Sabine Hark (Berlin)

Was ist und wozu Kritik? Über Möglichkeiten und Grenzen feministischer Kritik heute

04.07.2008


Claudia Lenz (Oslo)

Erinnerung zwischen nationalen und universellen Deutungsmustern

29.05.2008


Ulrike Klöppel (Berlin)

Die Formierung von gender am Experimentalobjekt Intersexualität

24.04.2008

Wintersemester 2007/08

Einzelvortrag

Prof. Karin Flaake

Geteilte Elternschaft - veränderte Geschlechterverhältnisse

Abschiedsvorlesung

08.Februar 2008

Lunch Talk Geschlechterforschung

Lalitha Chamakalayil (Oldenburg)

Auf der Suche nach den "Risikokindern" - GrundschülerInnen und Geschlecht in der Wahrnehmung von Lehrkräften

Mehr Informationen:

Lehrkräfte sind mit pädagogischen Herausforderungen durch SchülerInnen konfrontiert. Im Mittelpunkt des hier vorgestellten Forschungsvorhabens steht die Frage nach der Wahrnehmung von GrundschülerInnen - insbesondere von denjenigen, die zu der (diffusen) Kategorie "RisikoschülerIn" zählen - und deren Eltern und dem Umgang mit heterogenen SchülerInnenbiografien: Was lenkt den Blick von Lehrkräften? Wie werden biografische Risiken und Resilienzpotentiale wahrgenommen, welche Deutungen und Handlungsansätze werden angewendet und wo stoßen Lehrkräfte an ihre Grenzen?

Im Lunchtalk werden erste Auswertungen biografischer Fallgeschichten mit Hinblick auf Doing Gender Prozesse betrachtet.

Mittwoch, 09.01.2008 um 12:15 Uhr, A4 0-022 (Zeichensaal)


Johanna Haack (Bremen)

Jugendliterarische Repräsentationen weiblicher Adoleszenz.

Mehr Informationen:

Jugendromane, die weibliche Adoleszenz thematisieren, repräsentieren gesellschaftliche Diskurse. Sie spiegeln Entwicklungsanforderungen mit denen weibliche Jugendliche konfrontiert sind wider, schreiben sie mit und fort. Anhand ausgewählter aktuell populärer jugendliterarischer Texte sollen Weiblichkeitskonzeptionen, Körperideale und heterosexuelle Normen aufgezeigt und deren literarische Reproduktionen kritisch in den Blick genommen werden. Die Analyse geht dabei unter Bezug auf Judith Butlers Modell der heterosexuellen Matrix insbesondere auf die Verstrickungen und Wechselwirkungen der normativen Konzeptionen von Geschlecht, Körper und Sexualität ein.

Mittwoch, 5.12.2007, um 12:15 Uhr, A4 0-022 (Zeichensaal)


Dr. Monika Schlegel (Oldenburg)

Professorinnen an Fachhochschulen 'Verhinderte' Universitätsprofessorinnen?

Mehr Informationen:

Die Entstehung des neuen Hochschultyps 'Fachhochschule' im Zuge der Differenzie­rung des tertiären Bildungssektors Ende der 1960er Jahre müsste gleichzeitig eine neue Berufsdifferenzierung im Hochschulbereich bedingen. De facto wurde auch durch Festlegung von formalen zusätzlichen Eingangsvoraussetzungen für Professo­rinnen und Professoren an Fachhochschulen im Vergleich zur Universitätsprofessur eine neue Berufsposition avisiert. Besonderes Kennzeichen dieser Position ist die Kombination im Nachweis von wissenschaftlicher und berufspraktischer Leistung.

Kann die Professur an Fachhochschulen als eigenständige berufliche Position be­wertet werden oder hat die Differenzierung des tertiären Bildungssekto­rs insofern zu paradoxen Effekten geführt, als sich die Professorenschaft an Fachhochschulen ten­denziell als 'verhinderte' Universitätsprofessorenschaft herausstellt, wie in der Hoch­schulforschung angenommen?

Könnte dies insbesondere für die Frauen gelten, für die sich - aufgrund von Exklusi­onsdynamiken auf dem Weg zur Universitätsprofessur - die Professur an einer Fach­hochschule als adäquate Karrierealternative herausstellt?

Anhand der Analyse der Qualifizierungswege von Professorinnen an niedersächsischen Fachhochschulen, ihren beruflichen Situationen vor Berufung auf die Fachhochschulprofessur, den Erwartungshaltungen vor der Positionsübernahme und der Beurteilung ihrer aktuellen beruflichen Situation sollen diese Fragen zu beantworten versucht werden.

Mittwoch, 7.11.2007 um 12:15 Uhr, A4 0-022 (Zeichensaal)

Öffentliches Forschungskolloquium des Kollegs Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien

Judith Siegmund (Berlin)

Soziale Geräusche G8 Heiligendamm

Filmvorführung und Vortrag

24.01.2008

Sommersemester 2007

Vortragsreihe Gender in Naturwissenschaften und Informatik

unter Leitung von Prof. Dr. Smilla Ebeling


Dipl. Math. Corinna Bath (Graz, Österreich)

Was hat Geschlecht mit Objektorientierung, Robotern und Textverarbeitungssystemen zu tun?

Veranstalterinnen: ZFG (Prof. Dr. Smilla Ebeling) in Kooperation mit dem Department für Informatik (Prof. Dr. Susanne Boll)

Montag, 09. Juli 2007, 16:00 - 18:00 h, Institut für Informatik, Raum F02


Dr. Barbara Nägele (Zoom - Gesellschaft für prospektive Entwicklungen e.V.)

Von Mädchen und Kollegen

Mittwoch, 27.Juni 2007, 17:15 - 18:45 h, ICBM, W15 1-146


Dr. Helene Götschel, Universität Hamburg

Geschlechterforschung trifft die Welt der Physik

Donnerstag, 31. Mai 2007, 18:00 - 20:00 h, Institut für Physik, W2-1-148


Prof. Dr. Bonnie Spanier (University at Albany, New York, USA)

Feminist Biology Studies

Mehr Informationen:

Feminist scholars across the academic disciplines have analyzed gendered knowledge about the meaning of male-female and other (white-nonwhite, heterosexual-homosexual, etc.) differences. More than 35 years of recent feminist scholarship have produced challenges to methods, methodologies, and even epistemologies in all fields of knowledge. This work has opened new and exciting areas of study, encouraged new ways of asking and investigating questions, and produced new knowledge.

The sciences have also come under analytical eyes of scholars in the
sciences, philosophy, and sociology of science. Feminist science studies claims to improve science, while also promoting the use of science to increase, rather than decrease, social justice. That scholarship requires the recognition of the influence of political views on the content and development of the various fields in the sciences.
Professor Spanier will focus on how feminist perspectives on the sciences have affected biology at all levels of scale (populations, organisms, organs, cells, and molecules). She proposes that the concept of "strong objectivity" articulated by philosopher of science Sandra Harding becomes a critical issue in women's health and in educating.

Donnerstag, 03. Mai 2007, 18:00 - 20:00 h, Institut für Biologie und Umweltwissenschaften, W4-1-162

Vorträge im Rahmen der Maria-Goeppert-Mayer-Gastprofessuren am ZFG

Prof. Dr. Bonnie Spanier (University at Albany, New York, USA)

Feminism, Science, and Politics: From Bacteria to Breast Cancer

Mehr Informationen:

Critics and sceptics of feminism may see "feminism and science" as contradiction. The history of feminist engagement with science (in the United States) includes significant examples of feminism and science working together in synergy, creating more accurate science while supporting equality for women. Bonnie Spanier's analysis of molecular biology through a feminist lens exposed the power of masculinist ideology to distort our understanding of biology at the cell and molecular levels. The consequences of not controlling for sexist/racist beliefs in the sciences are illustrated in the predominant approaches to treating and curing cancer.
Professor Spanier's application to breast cancer of Sandra Harding's "strong objectivity" provides a powerful and necessary tool for bio-medical research to benefit women's lives.

24. April 2007, 18.15 Uhr, Carl-von-Ossietzky-Universität, Raum A4 0-022


Prof. Dr. Ann A. Phoenix (London, UK)

Negotiating a place in the masculine hierarchy: 11-14 year old boys' relationships with girls, mothers, fathers and other boys

Mehr Informationen:

In many countries there is current anxiety about increasing crime rates and deteriorating educational performances of boys in relation to girls and the decreasing likelihood that young men will establish long-lasting relationships with partners and their children. This has often been referred to as a 'crisis in masculinity'. Many explanations have been put forward for this supposed 'crisis'. However, relatively little attention has been paid to boys' own views on what motivates them to perform as they do. This talk will analyse notions of 'crisis' from boys' own perspectives. It will focus particularly on how boys negotiate a place for themselves in what they see as a masculine hierarchy by giving examples of what 11-14 year old boys living in London say about their relationships with other people.

Mittwoch, 23.5.07 um 16 Uhr in Raum A1 0-010

Lunch Talk Geschlechterforschung

Dorothee Noeres, Hannover

Frauen in einer männlich dominierten Wissenschaftsdisziplin: (Selbst-)Verortungen von Mathematikprofessorinnen

Mehr Informationen:

Grundlage der geplanten Dissertation bilden Interviews mit 65 Mathematikprofessorinnen in Deutschland, die zwischen Juli 2002 und Juni 2003 im Rahmen eines Forschungsprojektes unter der Leitung von Prof. Dr. Karin Flaake und Prof. Dr. Irene Pieper-Seier lebensgeschichtlich interviewt wurden. Angesichts eines im Vergleich zu anderen Fächern sehr geringen Frauenanteils an den Professuren in der Mathematik (5 % im Jahr 2003) wurde der Frage nach den Erfolgsbedingungen weiblicher Universitätskarrieren in der Mathematik nachgegangen. Die Umgehensweisen der Mathematikerinnen mit den vielfältigen und auch widersprüchlichen Anforderungen, denen sie sich in ihrem beruflichen Werdegang und Alltag als Frauen ausgesetzt sehen, lassen sich in den Interviews aufspüren. Im lunch talk werden tiefenhermeneutische Interpretationen exemplarisch vorgestellt und weiterführende Fragen sowie mögliche theoretische Einbindungen diskutiert.

Mittwoch, 11.07.2007, 12:15h, Raum A 11 0-018


Swantje Köbsell (Bremen)

"Passives Akzeptieren" und "heroische Anstrengung" - zum Zusammenspiel von Behinderung und Geschlecht

Mehr Informationen:

Vor 25 Jahren - im Rahmen des UN-Jahres der Behinderten 1981 - machten behinderte Frauen zum ersten Mal öffentlich darauf aufmerksam, dass ihre Lebenssituation sich aufgrund des Zusammenspiels von Behinderung und weiblichem Geschlecht in vielen Bereichen von der behinderter Männer unterscheidet. Behinderte Menschen waren damals eine geschlechtslose Masse, "die Behinderten". Und auch in den damals noch relativ jungen Bewegungen fanden behinderte Frauen keinen Platz: Die Frauenbewegung nahm sie in erster Linie als Behinderte wahr, für die sie sich nicht zuständig fühlte; und in der von Männern geprägten Behindertenbewegung war wiederum Geschlecht kein Thema. Dieser Umstand führte dazu, dass sich behinderte Frauen bald selbst organisierten. In den vergangenen 25 Jahren haben die behinderten Frauen viel erreicht: ihre Hartnäckigkeit führte dazu, dass ihre Forderungen in der Sozialpolitik Gehör und daran anschließend Eingang in Gesetze fanden. Seit 1981 hat sich sowohl in der Denkweise über Geschlecht als auch über Behinderung viel geändert, dennoch bleibt festzustellen, dass sich Behinderung für Frauen und Männer jeweils anders darstellt. Im Lunchtalk soll vorgestellt werden, wie sich das Zusammenspiel von Geschlecht und Beeinträchtigung im Leben behinderter Menschen auswirkt und wie dies u.a. in den Disability Studies reflektiert wird.

Mittwoch, 13.06.2007 um 12:00h, Raum A 11 0-018


Josch Hoenes (Oldenburg)

Let`s talk about Sex - Männlichkeiten aus heternomormativitätskritischer Perspektive

Mehr Informationen:

Männlichkeit ist genauso wie Weiblichkeit ein soziales Konstrukt. Und es gibt nicht nur eine, sondern eine Vielzahl von Männlichkeiten, die untereinander hierarchisiert und in jeweils spezifischen historischen, kulturellen und sozialen Kontexten situiert sind. Diese Erkenntnisse sind mittlerweile zu einem Allgemeinplatz der Geschlechterforschung geworden. Was aber kann eine heteronormativitätskritische Perspektive auf Männlichkeiten für zusätzliche Erkenntnisse liefern?
Die bisherige Forschung hat sich fast ausschließlich auf die Untersuchung heterosexueller Männlichkeiten konzentriert. In meinem Vortrag gehe ich von der These aus, dass die Männerforschung damit naturalisierende Vorstellungen von Männlichkeit weiter fortschreibt, die eine heteronormativitätskritische Perspektive zu dekonstruieren vermag. Am Beispiel der Aktphotographien des Transmanns Loren Cameron werde ich in dem Vortrag der Frage nachgehen, mittels welcher visuellen Strategien und mittels Rückgriffe auf welche kulturellen Codes und Vorstellungen von Männlichkeit es den Photographien gelingt, den Effekt evidenter Männlichkeit zu produzieren und diesen Effekt zugleich als kulturell auszustellen - und damit zu einer Entnaturalisierung unserer Vorstellung "nackter Körper" beizutragen. Zum anderen frage ich danach, inwiefern die Narration der Fotografien hegemoniale Vorstellungen von Männlichkeit und Transsexualität verschiebt. Die ambivalenten Effekte und Wirkungsweisen, die die Arbeiten Camerons entfalten, wird es abschließend zu diskutieren gelten.

Mittwoch, 9.5.2007 um 12:15h, Raum A 11 0-018

Öffentliches Forschungskolloquium des Kollegs Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien

Stanislawa Paulus (Lüneburg)

Imaginäre Geographien und unzulängliche Andere. Selbst/Fremdkonstruktionen in TV-Dokumentationen über MuslimInnen in Deutschland

30.07.2007


Karin Widerberg (Oslo/Norwegen)

Among "the others" - Migration and Gender and the Ethnographic Approach

18.04.2007

Wintersemester 2006/2007

Einzelvorträge

Dr. Susanna von Oertzenn

"Komm, ins Offene, Freundin!" Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum der Stadt

Mehr Informationen:

"Public man - private woman" - gilt das auch heute noch? Sitzen Mädchen wirklich still und häuslich auf den behüteten Inseln der "verinselten Kindheit", während die Jungen draußen die Welt erobern? Sind öffentliche Räume für Frauen vorwiegend "Angsträume"? Und welche Rolle kann die Konzeption und Gestaltung öffentlicher Räume spielen für eine gleichberechtigte Teilhabe der Geschlechter? Auf der Grundlager neuerer Forschungsergebnisse wird sich der Vortrag mit diesen Fragen auseinandersetzen.

Mittwoch, 31. Januar 2007, Gebäude A7, Hörsaal G, 18:15 Uhr


Dr. Alette Delport (South Africa)

Looking to the Future with the Past in Mind: Confession of an Afrikaner
A Contribution to the Discourse on Gender and Critical Whiteness Studies?

Veranstalter: ZFG in Kooperation mit CSN (South-North Cooperation)

Mehr Informationen:

As a female, white Afrikaner Alette Delport grew up in South Africa in the heyday of apartheid. Based on the neo stoic theory of emotions as put forward by the philosopher Martha Nussbaum Delport reflects her personal 'emotional' migration using an autobiographic view. She deals with the construction of identities and the necessity to renegotiate an Afrikaner identity in post-apartheid South Africa in order to enable a positive transformation.

Montag, 11. Dezember 2006, Raum S2 - 206, 18 Uhr


Prof. Dr. Kathy Davis (Maria Jahoda Gastprofessorin an der Ruhr-Universität Bochum)

Revisiting Feminist Debates on Cosmetic Surgery: Some Reflections on Suffering, Agency, and Embodied Difference

Gemeinschaftsveranstaltung des Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG), des Interdisziplinären Zentrums für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen (IBKM) und des Instituts für Pädagogik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Montag, 04. Dezember 2006, Raum S 2-206, 18.15 Uhr


Prof. Dr. Ulrike Vogel, TU Braunschweig
Prof. Dr. Ilse Dröge-Modelmog, CvO Uni Oldenburg
Prof. Dr. Karin Flaake, CvO Uni Oldenburg
Prof. Dr. Rosemarie Nave-Herz, CvO Uni Oldenburg

Wege in die Soziologie und die Frauen- und Geschlechterforschung. Die erste Generation der Professorinnen berichtet

Donnerstag, 16. November 2006, Raum A14 0-030, 18.00 Uhr

Vortrag im Rahmen der Maria-Goeppert-Mayer-Gastprofessuren am ZFG

Prof. Dr. Londa Schiebinger (Stanfort University, USA)

Gendered Innovations in Science and Technology

Donnerstag, 23. November 2006, Vortragssaal im Kulturzentrum PFL, 14.00 Uhr

Gastwissenschaftlerin im Rahmen des Maria-Goeppert-Mayer Programms für Internationale Frauen- und Genderforschung

Dr. Ingrid Harrington (University of New England, Australia)

Lining a Dominant Masculine Discourse to Boys' Early School Leaving in Queensland

Mittwoch, 8. November 2006, Raum A14 0-030, 18.00 Uhr

Lunch Talk Geschlechterforschung

Michael Herschelmann (Oldenburg)

Kunst als Spiegel - der Nutzen von Kinofilmen in der Rekonstruktion männlicher Persönlichkeitsentwicklung

Mehr Informationen:

In Kunstwerken, insbesondere im Film, spiegeln sich gesellschaftliche Prozesse wider. So wird z.B. in einigen amerikanischen Kinofilmen der 1990'er-Jahre die "Krise der Männlichkeit" thematisiert (etwa in "American Beauty" oder "American Psycho"). Filme können darüber hinaus aber auch ein Medium erlebender Selbsterkenntnis sein, in dem junge Männer sich spiegeln und etwas über sich selbst erfahren. Und sie können in der Rekonstruktion männlicher Persönlichkeitsentwicklung genutzt werden. Am Beispiel des Films "Fight-Club" von David Fincher soll das verdeutlicht werden.

Mittwoch, 10. Januar 2007, Raum A2 2-203, 12 - 14 Uhr


Linda Weigelt (Hochschule Vechta)

Deutungsmuster von Sportlehrkräften zu körperlicher Nähe im Sportunterricht

Mehr Informationen:

Körperliche Berührungen unterliegen im gesellschaftlichen Alltagsleben einem klaren Reglement, das vorschreibt innerhalb welcher Art von Beziehungen es möglich ist, sein Gegenüber zu berühren. Einige Berufsgruppen sind vom Berührungstabu freigesprochen. Dazu gehören auch Sportlehrkräfte. Das vorgestellte Dissertationsprojekt fragt aus sozialkonstruktivistischer Genderperspektive nach ihren Deutungsmustern zu Körperberührungen mit ihren Schülerinnen und Schülern. Dazu wurde ein qualitatives Forschungsdesign gewählt, welches nach Maßgaben der grounded theory seine Erkenntnis aus Videobeobachtung und fokussiertem Interview generieren möchte. Anhand mehrerer Fallbeispiele werden unterschiedliche Deutungsmuster vorgestellt.

Mittwoch, 06. Dezember 2006, Raum A2 2-203, 12 - 14 Uhr


Dr. Detlef Pech, Universität Lüneburg

Was könnte 'Jungenarbeit' eigentlich meinen?

Mehr Informationen:

Würden Männer gefragt, die Jungenarbeit machen, oder auch ein flüchtiger Blick in die Literatur geworfen, so lautete die Antwort auf die Frage, was Jungenarbeit sei, vermutlich: eine Haltung oder auch eine Sichtweise - häufig explizit in Abgrenzung davon, Jungenarbeit als Methode anzusehen. Haltungen oder Sichtweisen beinhalten aber zunächst weder Handlungen noch Inhalte oder Ziele. Zumindest didaktische Reflexionen wären zu erwarten. Zu finden ist indes meistens nur der Verweis darauf, warum Jungenarbeit notwendig sei. Diese Argumentationen beziehen sich in der Regel auf die spezifischen Probleme von Jungen und ihrer Sozialisation. Doch was macht und was könnte Jungenarbeit inhaltlich ausmachen und was kann ein Begriff wie Jungenarbeit eigentlich bezeichnen? Fragen, die schwerer zu beantworten sind, als es die vorliegende Literatur vermuten lässt - und deutlich schwieriger als es im öffentlichen Diskurs der "Nach-PISA-Zeit" erscheint, in dem "das Problem Jungen" nicht mehr vorrangig mit der Gewaltproblematik aufgeladen ist, sondern mit den "Bildungsverlierern Jungen", denen Jungenarbeit nun helfen solle.
Der Versuch einer Begriffsklärung und ein Verständnis von Zielen und Inhalten der Jungenarbeit werden im Vordergrund der Betrachtung stehen als auch die Frage danach, inwieweit Jungenarbeit in diesem Verständnis in pädagogischen Insitutionen, insbesondere der Schule, realisierbar sein kann.

Mittwoch, 15. November 2006, Raum A2 2-203, 12 - 14 Uhr

Öffentliches Forschungskolloquium des Kollegs Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien

Ulrike Bergermann (Paderborn)

Wiederholung, live. `Superstar`, Selbstaffektion und Stimme

21.12.2006


Eveline Kilian (Berlin)

Gender-bending, Erinnerung und Identität

01.02.2007

Sommersemester 2006

Einzelvorträge

PD Dr. Helma Lutz (Hildesheim)

Gender, Ethnizität und Identität: Migrantinnen und Illegalität in der globalisierten Gesellschaft

Mehr Informationen:

Illegalität ist in der Wahrnehmung ein Phänomen, das weit entfernt vom eigenen Lebensbereich, an den Rändern der Gesellschaft verortet wird. In diesem Vortrag wird jedoch deutlich gemacht, dass dieses Phänomen in der Mitte unserer Gesellschaft anzutreffen ist, und zwar im Privatbereich; dort versorgen Migrantinnen als Haushaltsarbeiterinnen Kinder und alte Menschen, kochen, putzen und leisten Pflegearbeiten. Solange es keine "green-card" für diesen Arbeitsbereich gibt, werden die darin Tätigen weiterhin illegalisiert bleiben.

Mittwoch, 21. Juni 2006, 18:15 Uhr, Raum A5 0- 054

Lunch Talk Geschlechterforschung

Prof. Dr. Kristina Reiss

FrauenKörper KörperFrauen

Mehr Informationen:

Der Körper war und ist zentraler Ort der Konstruktion von Identitäten. Geschlecht und Körper werden - laut postmodernen Theorien - konstruiert. Geschlecht und Körper sind zwar real empfunden, jedoch werden diese Empfindungen kulturell und sozial konstruiert und symbolisch vermittelt.
Mit dem Projekt soll untersucht werden, inwiefern durch kulturelle, mediale und globale Normierungen insbesondere weibliche Jugendliche forciert werden, im Umgang mit ihrem Körper bestimmte Verhaltensmuster zu begründen, sich dahinter zu verstecken und spezifische (Gender)Identitäten zu konstruieren. Das Forschungsinteresse richtet sich dabei insbesondere darauf zu erfassen, welche Handlungs- bzw. Körperstrategien junge Frauen entwickeln und welche Positionierungen sich hinsichtlich genderisierter bzw. sexualisierter Identitäten ergeben.

Mittwoch, 5. Juli 2006, 12 - 14 Uhr, Raum A4 5-516


Azita Renken

Adoleszenz und Geschlecht in der Einwanderungsgesellschaft - Eine Fallrekonstruktion

Mehr Informationen:

Adoleszenz bezeichnet die lebensgeschichtliche Phase, in der körperliche, psychische und soziale Prozesse in eine besondere Wechselwirkung zueinander treten. Mit dem Abschied von der Kindheit begeben sich die Heranwachsenden auf einen neuen Pfad der geschlechtsspezifischen Selbstfindung und der Verortung ihrer biographisch angeeigneten und weiterzuentwickelnden Geschlechterzugehörigkeit in der Gesellschaft. Welche Rolle dabei tradierte Weiblichkeits- und Männlichkeitsbilder sowie geschlechtsspezifische Zuschreibungen spielen und welche konkrete Bedeutung in diesem Prozess den Eltern und Geschwistern der Adoleszenten zukommt, soll Gegenstand der Diskussion in diesem Lunch Talk sein. Im Mittelpunkt steht exemplarisch die Analyse eines biographisch-narrativen Interviews, welches im Rahmen einer qualitativ angelegten Forschungsstudie zur Darstellung adoleszenter Entwicklungsverläufe junger Frauen iranischer Herkunft geführt wurde.

Mittwoch, 7. Juni 2006, 12 - 14 Uhr, Raum A4 5-516


Martina Kamp

Politics and Gender - A Transnational Research and Teaching Network

Mehr Informationen:

Frauen- und Geschlechterforschung hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht nur in den Universitäten der westlichen Welt etabliert, sondern auch im arabischen Raum. Dies ist die Grundlage eines Wissenschaftsverbunds im Rahmen des deutsch-arabischen Hochschuldialoges zwischen den Universitäten Oldenburg, Fes (Marokko), Sana'a (Yemen) und Aden (Yemen). Konzeptionelle Ausgangspunkte sind das kritische Auseinandersetzen mit Forschungsansätzen, die essentialistische Vorannahmen in Frage stellen sowie die Debatte über eine transversale (Wissenschafts-)Politik, um die Rahmenstrukturen für transkulturellen Dialog, gemeinsame Forschung und transnationale Lehre zu entwickeln. Unter dem Dachthema Politik und Geschlecht werden zum einen Fragen der Staatsbürgerschaft von Frauen untersucht: Welche Möglichkeiten zur politischen Partizipation und Repräsentation haben Frauen in Deutschland, in Marokko, in Jemen? Welches Potential für Veränderung gibt es? Als weiterer thematischer Schwerpunkt steht der Zusammenhang von Geschlecht und Gewalt im Mittelpunkt des Projekts. Was sind effektive Maßnahmen zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen sowohl im privaten wie öffentlichen Raum?

Mittwoch, 10. Mai 2006, 12 - 14 Uhr, Raum A4 5-516

Öffentliches Forschungskolloquium des Kollegs Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien

Ellen Harlizius-Klück (München)

Der webende Staatsmann und der Philosoph als Hebamme. Zur Idee der kontrollierten Reproduktion am Beginn deduktiver Wissenschaft.

13.07.2006


Tuula Juvonen (Tampere/Finnland, Hamburg)
in Kooperation mit dem Oldenburger Gesprächskreis Geschichte

Geschichte queer - was wird sich ändern?

06.07.2006


Barbara Mennel (Gainesville/Florida)

Globalisierung und Geschlecht in Film und Video

01.06.2006


Renate Lorenz (Berlin, Hamburg)

Queering work: Arbeit, Sex und Subjektivität

27.04.2006

Wintersemester 2005/2006

Einzelvorträge

Dr. Agnes Senganata Münst (Dortmund)

Interdisziplinärer Forschungsschwerpunkt: Dynamik der Geschlechterkonstellationen Geschlechterinteraktionen in der Hochschullehre

Mehr Informationen:

Der Alltag der Hochschullehre ist wenig erforscht, obwohl oder gerade weil alle WissenschaftlerInnen ihn durchlaufen haben. Wer wie lange mit wem und wie redet hat möglicherweise Konsequenzen für die Lernatmosphäre und die Wissensvermittlung. Und welche Bedeutung kommt hier dem Geschlecht der beteiligten Akteurinnen und Akteure zu? Dr. Senganata Münst hat sich in ihrer empirischen Studie diesen Interaktionsprozessen in der akademischen Lehre zugewandt und über einen längeren Zeitraum hinweg Lehrveranstaltungen teilnehmend beobachtet. Dabei konzentrierte sie sich auf das Lehrangebot der Studiengänge Physik, Biologie, Informatik und Raumplanung und ein studienübergreifendes Blockseminar der Pädagogik. Leitende Fragen der mikroanalytischen Beobachtung der sozialen Interaktionen und Formen der Wissensvermittlung waren: Wie wird Lehre strukturiert? Wie verhalten sich Lehrende und Studierende in den unmittelbaren Lehr-Lern-Interaktionen? Welche Partizipationsmöglichkeiten haben und nutzen Studierende in Lehrveranstaltungen? Als Ethnologin und Soziologin hat Frau Münst dabei diese Prozesse aus dem Blickwinkel einer "Fremden" beobachtet, die auf "Vertrautes" schaut. Es geht ihr nicht darum, Versäumnisse zu entlarven, sondern den Lehrenden eine im Hochschulalltag nicht zugängliche Selbstbeobachtung zu ermöglichen. In ihrem Vortrag fokussiert Frau Münst auf die Zusammenhänge zwischen den Lehrstrukturen und den Geschlechterverhältnissen. Anhand unterschiedlicher Beispiele werden Interaktionsmechanismen vorgestellt, die fachliche Kompetenz Personen männlichen Geschlechts zuschreiben und eine Assoziation von fachlicher Kompetenz mit Personen weiblichen Geschlechts verhindern. Die Interaktionsbeispiele beziehen sich auf Lehrende unterschiedlicher Statusgruppen und Studierende.

Montag, 30. Januar 2006, 10.15 - 11.45 Uhr, Raum A14 1-113


Dr. Dörte Esselborn (Oldenburg/Berlin)

'Ehekrisis' im Wiederaufbau: Sexualethik und Geschlechterpolitik im Nachkriegsprotestantismus

12.01.2006

Vortrag im Rahmen der Maria-Goeppert-Mayer-Gastprofessuren am ZFG

Prof. Dr. Young Ok Kim

Junge Frauen in Südkorea in den Brüchen der Modernisierung - Sexualität zwischen Virtualität und Realität

Lunch Talk Geschlechterforschung

Anja Herrenbrück

Innerpsychische Repräsentanzen des weiblichen Körpers. Bedeutungen der Menstruation

Mehr Informationen:

Phantasien und Vorstellungen über die Regelblutung stehen in einem engen Zusammenhang zu bewussten und unbewussten Phantasien über den gesamten weiblichen Körper. Anhand einer psychoanalytischen Textinterpretation eines Interviews mit einer jungen Frau werden verschiedene psychische Bedeutungen der Regelblutung aufgezeigt.
Es wurden Frauen interviewt, die aufgrund von Nebenwirkungen moderner Kontrazeptiva ihre Regelblutung nicht mehr bekommen. Der Entscheidung, auf die Regelblutung verzichten zu wollen, wurde in der Analyse ein besonderer Stellenwert eingeräumt.

Mittwoch, 11.Januar 2006, 12-14h, Raum A6 4-411


Malwine Seemann

Wir sind alle verschieden - Vom Umgang mit Heterogenität an schwedischen Schulen

Mehr Informationen:

In Schweden gibt es eine Vielzahl schulischer Gleichstellungsprojekte. Wie wird mit Fragen der Geschlechterdifferenz zwischen Mädchen und Jungen, Frauen und Männern in der Schule umgegangen? Welche Rolle spielt der Zusammenhang zwischen Genderfragen und Migrationshintergrund?
Malwine Seemann berichtet auf der Basis der für ihr Dissertationsprojekt durchgeführten Interviews über Erfahrungen in schwedischen Schulen. Sie arbeitet im Bereich der Frauenpolitik der GEW und des ZFG.

Mittwoch, 7.Dezember 2005, 12-14h, Raum A6 4-411


Kaja Haeger

Soziale Repräsentationen von Männlichkeit in der Hauptschule: Der Einfluss geschlechtsspezifischer, kultureller und sozialer Zuschreibungen im Zugang zu Wissen und Bildung bei männlichen Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Mehr Informationen:

Jungen mit Migrationshintergrund werden in der Regel weitläufig als Problemgruppe wahrgenommen und sammeln sich auffallend stark in der Hauptschule. Oft fehlt den Jungen hier die Chance, aus ihren sozialen Zusammenhängen auszubrechen, sich in ihren Männlichkeitsentwürfen zu emanzipieren und damit andere Handlungsmöglichkeiten zu erschließen. In der Schulinteraktion greifen zudem Stigmatisierungen und traditionelle Repräsentation ineinander und bewirken eine ungünstige Voraussetzung für das Lernumfeld. Hinzu kommt, dass die Institution Schule als komplexe Organisation häufig Schwierigkeiten hat, auf die vielfältigen und individuellen Probleme dieser Schüler angemessen zu reagieren. In diesem Lunch Talk sollen methodische und inhaltliche Aspekte eines Forschungsvorhabens zu diesem Thema aufgegriffen und diskutiert werden.

Mittwoch, 2. November 2005, 12-14h, Raum A6 4-411

Öffentliches Forschungskolloquium des Kollegs Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien

Martina Schlünder (Berlin)

Lächerliche Erkenntnisse?! Kann man Geschlechterforschung wirklich ernst

nehmen?

26.01.2006


Elke Bippus (Bremen, Hamburg)

Forschende Kunst und die `Krise der Wissenschaften`

15.12.2005


Andrea Nachtigall (Berlin)

Neue Kriege - Neue Geschlechterkonstruktionen? Zur Funktion von Geschlechterbildern in der Berichterstattung über den 11. September und Abu Ghraib

01.12.2005