Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung

Vorträge

Wintersemester 2015/16

EINLADUNG ZUR ÖFFENTLICHEN RINGVORLESUNG

Inter- und transdisziplinäre Perspektiven der Geschlecherforschung - Normalität/Krisen
mittwochs 16 - 18 Uhr, A01-0-004

Die Ringvorlesung greift aktuelle Diskussion um vorherrschende „Krisen“-Phänomene auf und beleuchtet sie inter- und transdisziplinär unter geschlechterwissenschaftlichen Perspektiven. Im Fokus stehen "die Familie" mitsamt Wandlungen in Rollen- und Geschlechterbildern, Aspekte von Migration sowie weitere Verschränkungen von Sexismen und Rassismen in Gesellschaft, Kultur und Kunst.

Besonders hinweisen möchte ich auf die Vorträge von C.S. Lakshmi (SPARROW/ Indien) am 28.10. sowie von Mohammed Baobaid am 18.11. und Yasmin Hussain am 25.11., beide vom Muslim Resource Centre for Social Support and Integration (London/Ontario, Canada).

ALLE INTERESSIERTEN SIND HERZLICH EINGELADEN!

Programm

Vortrag

apl. Prof. Dr. Cornelia Klinger (Tübingen):
"Noch nicht einmal angekommen und schon wieder abgefahren? Die Wissens-Kategorie Gender im Zug der Zeit"

13. Januar 2016, 18-20 Uhr, Senatssitzungssaal (Campus Haarentor A14)

Eröffnungsvortrag des Forschungsprojekts „Geschlechterwissen in und zwischen den Disziplinen: Kritik, Transformation und 'dissidente Partizipation' an (akademischer) Wissensproduktion" (Oldenburg/ Braunschweig) mit anschließendem Empfang

 

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Sommersemester 2015

Vortrag

PAULA BANERJEE (University of Calcutta):

WOMEN IN INDO-BANGLADESH BORDERLANDS

Mi., 20. Mai 2015, 18–20 Uhr, Raum A05 0-054

Im Zentrum des Vortrags steht das komplexe Verhältnis von Gender and Border. Banerjee untersucht, wie Formen von Gewalt und Armut speziell Frauen in indischen Grenzgebieten  treffen - eine Problematik, die weit über das Thema "Frauenhandel" hinausgeht. Banerjee weist u.a. auf Folgen staatlicher Grenzziehungspolitiken, die, wie die geschlechtsspezifische Struktur von Migration insgesamt, häufig übersehen wird.

Prof. Dr. Paula Banerjee forscht und lehrt im Bereich der Friedens- und Konfliktforschung Süd(ost)asiens an der University of Calcutta, speziell zu den Problemfeldern erzwungene Migration, Gender und Autonomie. Sie ist Präsidentin der Calcutta Research Group und gehört dem Komitee des Women's Studies Research Centre der University of Calcutta an.

Zum Weiterlesen: Women in Indian Borderlands, hg. zus. m. Anasuya Basu Raychowdhury, New Delhi: Sage Publications 2011.

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

- Eine Veranstaltung des ZFG und des BA Gender Studies -

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Wintersemester 2014/15

4. Genderforschungstag am 28. November 2014

Ringvorlesung Inter- und transdisziplinäre Perspektiven der Geschlechterforschung: transkulturelle formationen

gen 020/22 Inter- und transdisziplinäre Perspektiven der Geschlechterforschung: transkulturelle formationen

Welche Effekte hat die Globalisierung auf Gender Studies und ihre Konzepte? Wie stellt sich das Verhältnis von Sexismus und Rassismus in (inter-) nationalen Kontexten dar? Was bedeuten „Transkulturalität“ und „Transformation“ in globalen wie lokalen Zusammenhängen für die Gender/Queer-Forschung? Öffentliche Vorträge in der Reihe „Interdisziplinäre Perspektiven der Geschlechterforschung“ (BA Gender Studies)

 

Ort: A01 0-004

Zeit: Mittwoch, 16 – 18 Uhr

 

05.11. Lüder Tietz (Oldenburg): Zur transformation lokaler Konzepte von Sex, Gender und Sexuality durch die Globalisierung

12.11. Eske Wollrad (Hannover): Am Ende der Norm? Rassismuskritik und kritische Weißseinsforschung

03.12. Peggy Piesche (Bayreuth): Aktivismus in Bewegung: 30 Jahre Schwarze Frauenbewegung in Deutschland

05.12. Migrations of Knowledge (Internationale Konferenz im BIS-Saal):
11-13 h Panel 11: Feminist, Gender Studies an Queer Perspctives on Global Knowledge Transfers: Desirée Lewis (Western Cape/S.A.), Sabine Hark (Berlin (D), Teresa Cunha (Coimbra/P)
14-16 h Panel 12: Question and Answer Session for B.A. Students Gender Studies

10.12. Ulrike Lingen-Ali (Oldenburg): Alleinerziehende Migrantinnen: Sprechen über Gewalt. Erfahrungen, Auswirkungen, Strategien.

14.01. Kea Wienand (Oldenburg): Transkulturelle Figur oder nationale Allegorie? Pocahontas in der visuellen Repräsentation der US-amerikanischen Nation des 19. Jahrhunderts

21.01. Katharina Pühl (Berlin): Feministische Transformationen: Sozialökologische und care-ökonomische Veränderungen für eine nachhaltige Gesellschaft der Zukunft

28.01. Katharina Hoffmann (Oldenburg): Gender und Transitional Justice

04.02. Perspektiven der Geschlechterforschung zwischen Race und GenderGespräch mit Daniela Hrzán (Berlin/Hannover)

 

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Wintersemester 2013/14

Öffentliche Ringvorlesung WiSe 2013/14:
Perspektiven der Kritik: Genderforschung inter- und transdisziplinär
mittwochs, 16:00 - 18:00 Uhr in A01 0-004

Wintersemester 2012/2013

Öffentlichen Forschungskolloquiums des Kollegs Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien

Dr. Tilo Renz (HU Berlin)

Kriemhilds Schuld und das Racherecht des Nibelungenlieds

Mehr Informationen:

Im zweiten Teil des Nibelungenlieds ist wiederholt von Kriemhilds Versuchen die Rede, den Mörder ihres Ehemannes Siegfried für dieses Vergehen zur Rechenschaft zu ziehen. Zum Abschluss des Geschehens nimmt die Protagonistin eigenhändig Rache an Hagen. Im Verlauf der Handlung und in der Racheszene selbst werden verschiedene Themen und Probleme des zeitgenössischen Rechts behandelt. Einen Problemkomplex bildet die Frage nach der Schuld Kriemhilds an der weitgehenden Vernichtung sowohl des Personenverbandes der Burgunden, dem auch Hagen angehört, als auch der Krieger Etzels, des Hunnenherrschers und zweiten Ehemannes von Kriemhild. Der Vortrag wird aufzeigen, mit welchen literarischen Mitteln diese Frage im Nibelungenlied thematisiert wird und welche Antworten der Text anbietet. Normative Rechtstexte des 12. und frühen 13. Jahrhunderts bilden dabei zugleich den Referenzpunkt und die Kontrastfolie. Ziel des Vortrags ist es, zur Analyse der Geschlechterordnung der im Nibelungenlied imaginierten Welt aus der Perspektive des zeitgenössischen Rechts einen Beitrag zu leisten. Dabei wird deutlich, dass der literarische Text nicht auf die Aussagen sachbezogener Schriften reduziert werden kann, sondern dass die spezifische Ästhetik des Nibelungenlieds für die wissenshistorische Analyse von Kriemhilds Schuld eine zentrale Rolle spielt.

01. November 2012, Raum A08 0-001

Öffentliche Ringvorlesung: Inter- und transdisziplinäre Perspektiven der Geschlechterforschung

Gender- und Wissenschaftsgeschichte(n)

16-18 h in A01 0-004

Programm:

07.11. Dr. Sylvia Pritsch: Disziplinarität - Interdisziplinarität - Transdisziplinarität – zur Einführung in die Ringvorlesung

14.11. Lüder Tietz: Gender in Materieller Kultur: (Cross-)Dresing auf CSD-Paraden

21.11. Ilke Glockentöger: Doing Gender in Sport und Sportwissenschaften

28.11. Carlotta Schulte Ostermann/ Jan Kühnemund:

Gender + Migration Studies: Der EMMIR-Studiengang stellt sich vor

05.12. Kea Wienand: Gender in der Kunst-Wissenschaft

12.12. Dr. Annika McPherson: Gender Studies in der Anglistik/Amerikanistik - Postkoloniale feministische Interventionen

19.12. Carla Schriever: Gender-Philosophie

09.01. Dr. Jana Fries: Geschlechterforschung in der Archäologie

16.01. Gesa Finke: Gender Studies in der Musikgeschichte

23.01. Jantje Halberstadt/Stephanie Birkner: Gender in den Wirtschaftswissenschaften

30.01. Dr. Katharina Pühl (Berlin): Reregulierung der Geschlechterverhältnisse unter (post-) neoliberalen Bedingungen (Feministische Gesellschafts- und Kapitalismusanalyse)

06.02. Geschlechterforschung an der Universität Oldenburg: Rückblicke und Aussichten. Eine Gesprächsrunde mit apl.Prof. Dr. Heike Fleßner und Prof. Dr. Silke Wenk

anrechenbar als BM2 /BA Gender Studies oder PB 39,

Organisation: Dr. Sylvia Pritsch

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