Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung

"Forschendes Lernen": Forschungswerkstatt Luxemburger Komponistinnen

Leitung: Prof. Dr. Melanie Unseld

Laufzeit: 2009 - 2012

Förderung: FK III, Mariann Steegmann Foundation, Cid femme Luxemburg

Die Grundidee ist, musikwissenschaftliche Genderforschung deutlich stärker an die Lehre anzubinden, damit den Studierenden Möglichkeiten einer frühzeitigen Partizipation an Forschungsprojekten sowie selbständige Forschung kennenlernen und praktizieren.

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Die Nachlässe der Luxemburgischen Komponistinnen Lou Koster und Helen Buchholtz stehen den jungen ForscherInnen zur Verfügung, um am konkreten Material Fragen im Umgang mit KomponistInnen-Nachlässen zu eruieren und vor allem Fragen von Gender und Analyse, Marginalisierung und Komponieren an einem "randständigen" musikhistorischen Ort zu vertiefen. Die Forschungswerkstatt beinhaltete eine Vorbereitungsphase, zwei Seminare (inkl. studentischem Symposium, Gastvorträge aus Luxemburg, Exkursion nach Luxemburg). Aus den Themen der Seminare entstanden, in enger Kooperation mit dem Archiv des Cid femme zwei Master-Arbeiten (Oliver Retz und Kerstin Schäffer), derzeit in Vorbereitung ist die Konzeption und Durchführung eines Symposiums in Luxemburg (2012). Dieses Projekt nahm teil an der Präsentation "Forschendes Lernen", Nov. 2010 an den Universitäten Oldenburg und Bremen (Poster).