Helene-Lange-Kolleg queer studies und Intermedialität

Über

In den letzten Jahren wurden verstärkt Kritiken am kulturell-gesellschaftlichen, rechtlichen und medizinischen Umgang mit Inter* und Trans* formuliert. Wie aber können angemessenere gesellschaftliche, kulturelle, medizinische und juristische Umgangsformen mit Trans* und Inter* aussehen? Wie gestalten sich die Bedürfnisse und Lebenslagen von Trans*- und Inter*menschen? Und welche Probleme stellen sich mit der Herausforderung einer gesetzlichen Neuregelung der Regulierung von Geschlecht? Und „Wie“ – das heißt durch welche Fragestellungen, theoretischen Konzepte und wissenschaftlichen Methoden – ist es möglich, nicht objektivierendes und nicht pathologisierendes Wissen zu Trans* und Inter* zu produzieren?

Auf der Tagung stellen Wissenschaftler_innen und Aktivist_innen, die sich selbst als Inter* oder Trans* positionieren oder die sich als solidarisch mit den Emanzipationsbestrebungen von Trans*- und Inter*-Aktivist_innen erklären, ihre Arbeiten zur Diskussion. Ziel der Tagung ist es über eine Diskussion der verschiedenen Wissensformen und gegenwärtiger Herausforderung in diesem Forschungsfeld das bereits existierende Netzwerk Inter_Trans_Wissenschaft weiter auszubauen und zu stärken. Dabei ist es uns ein Anliegen Gespräche und Diskussionen nicht nur zwischen verschiedenen Disziplinen, sondern auch zwischen Wissenschaft und Aktivismus zu initiieren. Wir laden daher alle Aktivist_innen, Wissenschaftler_innen und am Thema Interessierten herzlich ein, an der Tagung teilzunehmen.