Helene-Lange-Kolleg queer studies und Intermedialität

Dr. Josch Hoenes

Raum: A 5 1-130, Tel. 0441-798 2697

email: josch.hoenes@uni-oldenburg.de

>> Habilitationsprojekt: »Un_Möglichkeiten. Kulturelle und symbolische Verhandlungen von Geschlecht, Begehren und Sexualität in queeren Mediosphären«

In aktuellen Debatten um die Menschenrechte von Trans* und Inter*personen deutet sich eine fundamentale Transformation der Ordnung heteronormativer Zweigeschlechtlichkeit an, die grundlegende ethische, soziale und kulturelle Werte, Normen und Moralvorstellungen, beispielsweise den Schutz von Ehe und Familie, das Recht auf körperliche Unversehrtheit, das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit sowie auf grundsätzlicherer Ebene Verhältnisse von Natur, Mensch und Kultur zur Disposition stellt. Bislang werden diese Debatten von juristischen und medizinischen Diskursen dominiert. Was aber haben Medien, Kunst und Populärkultur und ihre Wissenschaften mit diesen Debatten zu tun? Welche Rolle spielen sie und/oder könn(t)en sie spielen? Und in welcher Weise besitzen sie spezifische Potentiale, solche Transformationsprozesse zu begleiten, zu modifizieren oder auf kritische Weise zu intervenieren?


An queer-theoretische und queer_femministische kunstwissenschaftliche Ansätze anknüpfend gehe ich in meinem Habilitationsprojekt von der These aus, dass künstlerischen und kulturellen Produktionen, die immer medial verfasst sind, eine zentrale Rolle in der Konstruktion und Regulierung von Geschlechtern und Sexualitäten zukommt. (Die Entwicklungen neuer) Technologien modifizieren dabei nicht nur die Grenzen und Möglichkeiten der Konstruktions- und Regulierungsweisen von Geschlecht und Sexualität, sondern in/formieren auf entscheidende Weise auch, wie wir uns selbst und unsere Umwelt anǀerkennen und wahrnehmen können oder nicht.

In meinem Habilitationsprojekt untersuche ich, wie künstlerische und kulturelle Produktionen in den aktuellen Debatten um Menschenrechte wirksam werden (können), in welcher Weise sie sich an diesen Debatten beteiligen, sie subversiv unterlaufen, Einsprüche formulieren und/oder sie
affirmieren. Das methodische Vorgehen umfasst eine Methodenkombination aus Semiotik, Alltagshermeneutik und teilnehmender Beobachtung, die ich als »teilnehmende Lektüre« bezeichne.
Dabei muss sich der Forschungsprozess, um die Un_Möglichkeiten der Transformation, die queere Mediosphären bieten, erfassen zu können, selbst auf Praxen des »wilden Denkens« (Lévi-Strauss) und alternative Formen des Formulierens einlassen. Gleichzeitig gilt es, sowohl die kulturellkünstlerischen
Produktionen als auch das eigene Denken und Schreiben in konkreten kulturellen Kontexten zu verorten, um Fantasien eines anything goes oder Formen des ästhetischen Eskapismus‘ zu entgehen. Konkret bedeutet dies, dass erstens jene historischen Prozesse, in denen sich zentrale Wissenselemente und Sinnesdispositive herauskristallisiert haben, analysiert und reflektiert werden, und zweitens die Wirkungsweisen queerer Mediosphären und ihre Effekte im Kontext konkreter Normativitäten, Normalisierungs- und Disziplinierungsverfahren untersucht werden.

>> Schwerpunkte in Forschung und Lehre

Kulturgeschichte und –theorie der Geschlechter und Sexualitäten, Visual Culture Studies, Fragen der Repräsentation und visueller Politiken insbesondere in Bezug auf Körper, Geschlechter und Sexualitäten, queere/trans* Geschlechterforschung, feministisch-queere Medientheorie

Lehrveranstaltungen Universität Oldenburg, Institut für Kunst und visuelle Kultur:


WS 2015/16    Seminar Modul Theorie und Geschichte der visuellen Kultur: 

Vom Monster zur Abweichung. Geschlechterwissen und Menschenbild im Medium der Zeichnung in der Frühen Neuzeit und Moderne,

WS 2013/14   Seminar Modul Theorie und Geschichte der visuellen Kultur:

Begehrt und Verworfen: Sex, Magie und Moral in visuellen Kulturen der Moderne und Gegenwart,

 

 

>> Ausbildung

Jahrgang 1972

09/1993 – 03/2000     Studium der Ethnologie, Sozialpsychologie und Interkulturellen Kommunikation an der LMU München.

10/2001 – 10/2003     Aufbaustudiengang »Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien« an der Universität Oldenburg

01/2005 – 06/2005     Freiberufliche Tätigkeit am Edith-Ruß-Haus für Medienkunst, Oldenburg,

06/2006 – 10/2007     Abschlussphase des Geschlechtswechsels gemäß TSG, experimentell-theoretische Forschungsphase jenseits fester Anstellungen

03/2007 – 02/2010     wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in am Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik der Universität Bremen

01/2011 – 02/2013     Freiberufliche Tätigkeit an der Hochschule für Künste Bremen, Projektleitung Ringvorlesung »un/verblümt. Queere Ästhetiken und Theorien in Kunst, Design und Musik«

2012                           Dissertation »Nicht Frosch – nicht Laborratte. Transmännlichkeit im Bild. Eine kunst/kulturwissenschaftliche Analyse visueller Politiken«

>> Mitwirkung an Tagungen und Vortragsreihen

»Wissen(schaft)spolitik an den Grenzen heteronormativer Zweigeschlechtlichkeit. Eine Tagung des Inter_Trans_Wissenschafts­netzwerks«, 17.-19. September 2015 Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit Michaela Koch MA

»Perverse Gefüge. Heteronormative Ordnungen inter/medial queeren«, Internationale Tagung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg 29.-31. Januar 2015 Leitung: Prof. Dr. Barbara Paul, mit Dipl. Kult.arb. Ina Beyer, Natascha Frankenberg MA, Rena Onat MA

un/verblümt No.2 Raum- und Geschlechterphänomene in Kunst, Design und Musik, SoSe 2012, interdisziplinäre Ringvorlesung an der HfK Bremen (Projektleitung)     un-verbluemt.com

un/verblümt. Queere Ästhetiken und Theorien in Kunst, Design und Musik, WS 2011/2012, interdisziplinäre Ringvorlesung an der HfK Bremen in Kooperation mit Prof. Dr. Barbara Paul, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Projektleitung)

Künstlergespräch mit Tobaron Waxman, 21. 6.2010, Hochschule für Künste Bremen, gemeinsam mit Elianna Renner

Landschaft, Gehäuse, Orientierung. Territorialisierungs- und Naturalisierungsprozesse in Stadt, Wohnen und Körper (5. – 7. Juni 2009, Universität Bremen, Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik), mit Prof. Dr. Irene Nierhaus und Dr. des. Annette Urban, Konzeption, Antragsstellung, Organisation, Moderation und Nachbereitung.

ReSaVoir. Bilder im Spannungsfeld von Kultur, Politik und Erinnerung. Ein Symposium für Silke Wenk (10. Januar 2009, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg), mit Angelika Bartl, MA, Dr. des Kerstin Brandes, Patricia Mühr, MA und Kea Wienand, MA, Konzeption, Antragsstellung, Organisation, Moderation und Nachbereitung.

Evidenz und Ambivalenz des »Herrenanzugs« – Symposium für Nachwuchswissenschaftler_innen (7. – 9.Mai 2009, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg), Prof. Dr. Karen Ellwanger, Prof. Dr. Silke Wenk (Leitung), Lüder Tietz (Koordination), Konzeption

Öffentliches Forschungskolloquiums des Kollegs Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien (Vortragsreihe), Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit Kollegiat_innen, Prof. Dr. Karen Ellwanger und Prof. Dr. Silke Wenk (09/2004 – 06/2005), Organisation und Moderation

Gender-Memory. Repräsentationen von Gedächtnis, Erinnerung und Geschlecht, Sommerakademie des Kollegs Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien (18. - 20. März 2004), Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, mit Kollegiat_innen, Prof. Dr. Karen Ellwanger und Prof. Dr. Silke Wenk, Konzeption, Antragsstellung, Organisation, Moderation und Nachbereitung.

>> Vorträge und Workshops (Auswahl)

Von Schweinen, Bachflohkrebsen und Schmetterlingen. Umstrittene Wertevorstellungen von Sexualität in Magnus Hirschfelds Bilderteil zur Geschlechtskunde, Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung »Wert-Schätzung. Inter- und transdisziplinäre Perspektiven der Geschlechterforschung«, 25.01.2017 Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Un_Möglichkeiten von Trans*Sichtbarkeit: Visuelle Politiken in Kunst und Aktivismus, Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung »Gender Goes Sience«,  SoSe 2016, 23.06.2016 TU Berlin

Symbolische Umordnungen? Ein Dialog zu Re- und Trans*materialisierungen von Körper und Geschlecht, Vortrag auf der Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterforschung „Materialität/en und Geschlecht“, 12.-13.2.2016, HU Berlin gemeinsam mit Sylvia Pritsch

Trans*Im_Possibilities: Thinking with Visual Activism, Vortrag beim »Open lecture day: Transgender Studies« 18.12.2015 Linne Universitet, Växjö Schweden

Performative Akte zwischen Kunst und Sexualwissenschaft. Adam & Eva in Hirschfelds Bilderteil zur Geschlechtskunde, Vortrag im Rahmen des Workshops »Paare. Zur Performativität von Beziehungen in den Darstellenden und Bildenden Künsten«, 20.-21.11.2015 FU Berlin

 

humans, monsters and the undead. About the possibilities and limits how trans*_queer visual activism can decolonize academic knowledge production, Tagung "Migrations of Knowledge", 3. bis 6.12.2014 Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

trans* an der Hochschule, Workshop Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 21.11.2014

Trans*-queere Mediosphären: Un_Möglichkeiten des Geschlechts, Ringvorlesung »Jenseits der Geschlechtergrenzen«, Universität Hamburg,12.11.2014

Wirklich — schön — begehrenswert! Trans* in der Kunst und Kultur, 1. LSBTI*-Wissenschaftskongress der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, Berlin, 28.11.-30.11.2013

Trans* – Queer – Männlichkeiten. Praktiken Queeren Sehens, Aktionstage Gesellschaft – Macht – Geschlecht, Universität Freiburg, 07.11.2013

Queertheorie und –praxis (Impulsreferat), Netzwerkstatt der LAG Lesben in NRW und des Schwulen Netzwerk NRW, Düsseldorf, 24.11.2012

Identitätspolitiken und der Einfluss der queer-Bewegung auf die lgbtiq-Netzwerke, Seminar »Intergenerativer Dialog« der Hannchen-Mehrzweck-Stiftung, Akademie Waldschlösschen, 31.8.-2.9.2012

Ästhetische Inversionen des Perversen oder die Totemtiere der westlichen Moderne, Lab: »quite queer« thealit.Frauen.Kultur.Labor, Bremen, 26.9.-1.7.2012

Ästhetische Aspekte der Subjektbildung in den »Transgenital Landscapes« von Del La Grace Volcano (Workshop), internationale Tagung »Räume der Vermittlung: ästhetische Prozesse zwischen Alltag und Kunst«, Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik der Universität Bremen, 6.-9. 6.2011

Das kulturelle Gewicht der Genitalien: Streifzüge durch die Transgenital Landscapes Del LaGrace Volcanos, Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung »Queer as… Kritische Heteronormativitätsforschung aus kulturwissenschaftlicher Perspektive«, CvO Universität Oldenburg, 2.2.2011

Jenseits der Zweigeschlechtlichkeit? Ein Dialog aus kunsthistorischer und identitätstheoretischer Sicht; Vortragende: Prof. Dr. Helga Bilden (Dipl. Psychologin), München; Josch Hoenes, M.A. (Kunst- und Kulturwissenschaftler), Bremen, Moderation: Britta Petersen (Kunsthistorikerin), Kunsthalle Bremen, Bremen Bamberger Haus (VHS), 11.11.2010

Störbilder der visuellen Geschlechterordnung: queere Körper, queeres Sehen, queeres Begehren, Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung »Jenseits der Geschlechtergrenzen«, Universität Hamburg, 16.06.2010

Make it real! Subversionen und Affirmationen fotografierter Transmännlichkeit, internationale Tagung »Gender Transcripts. Transformationen genderbezogener Normierungs- und Aneignungsmodi« des Gender-Graduiertenkollegs der Universitäten Bern/Fribourg, 11.-12. September 2009, Universität Bern

»Du bist das Beste von beiden Welten« – »Du gehörst hier nicht hin«. Loren Camerons Zerrbilder gegen heteronormative Zweigeschlechtlichkeit, Tagung »Mehr(wert) queer. Visuelle Kultur, Kunst und Gender-Politiken«,10.-11. Jänner 2008 an der Abteilung Kunstgeschichte und Kunsttheorie / Gender Studies, Institut für Bildende Kunst und Kulturwissenschaften, Kunstuniversität Linz

Der ‚nackte’ Körper – Evidenzproduktionen von Männlichkeit in Körperbildern, Workshop »working politics – politics at work«. Dimensionen politischen Handelns im Kontext von Arbeit und Geschlecht, 24. – 25. Juli 2006, Universität Marburg

>> Publikationen (Auswahl)

Monografie

Nicht Frosch – Nicht Laborratte: Transmännlichkeiten im Bild. Eine kunst- und kulturwissenschaftliche Analyse visueller Politiken, Bielefeld: transcript, 2014

Herausgeberschaften

Transfer und Interaktion. Wissenschaft und Aktivismus an den Grenzen heteronormativer Zweigeschlechtlichkeit. Oldenburg: BIS-Verlag 2017, zusammen mit Michael_a Koch http://oops.uni-oldenburg.de/3050/

un/verblümt. Queere Ästhetiken und Theorien, Berlin: Revolver 2014, mit Barbara Paul

Sehen – Macht – Wissen. ReSaVoir: Bilder im Spannungsfeld von Kultur, Politik und Erinnerung. Bielefeld: transkript 2011, mit Angelika Bartl, Patricia Mühr und Kea Wienand

Landschaftlichkeit. Forschungsansätze zwischen Kunst, Architektur und Theorie, Berlin: Reimer 2010, mit Irene Nierhaus und Annette Urban

Unbeschreiblich männlich. Queere und heteronormativitätskritische Perspektiven auf Männlichkeiten. Hamburg: Männerschwarmskript 2007, mit Robin Bauer und Volker Woltersdorff

Aufsätze, Rezensionen, Katalogbeiträge

Teilnehmende Lektüre - Überlegungen zur Objektivierung des Forschersubjekts, in: Josch Hoenes/Michaela Koch (Hg.): Transfer und Interaktion. Wissenschaft und Aktivismus an den Grenzen heteronormativer Zweigeschlechtlichkeit. Oldenburg: BIS-Verlag 2016, S. 63-8

Einleitung: Wissenschaftspolitik an den Grenzen heteronormativer Zweigeschlechtlichkeit, in: Josch Hoenes/Michaela Koch (Hg.): Transfer und Interaktion. Wissenschaft und Aktivismus an den Grenzen heteronormativer Zweigeschlechtlichkeit. Oldenburg: BIS-Verlag 2016, S. 7-21, mit Michaela Koch.              

Das kulturelle Gewicht der Genitalien. Streifzüge durch die TransGenital Landscapes Del LaGrace Volcanos, in: Barbara Paul / Lüder Tietz (Hg.): Queer as … - Kritische Heteronormativitätsforschung aus interdisziplinärer Perspektive, Bielefeld: Transcript 2016, S. 103-125.

 Trans* in den Kunst- und Medienwissenschaften (Einzelexpertise) in: Sauer, Arn: Geschlechtliche Vielfalt im transdisziplinären Verständnis. Transdisziplinäre Überblicksstudie zu Begrifflichkeiten, definitorischen Füllungen und disziplinären Zugängen zu Transgeschlechtlichkeit und Intergeschlechtlichkeit, Berlin 2016 http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ//Geschlechtliche-Vielfalt.pdf

Das Gewicht der Imagination - oder wie Kunst queere Verkörperungen hervorbringt. (Rezension zu: Renate Lorenz: Queer Art. A Freak Theory. Bielefeld: transcript 3/2012.), In: IASLonline [27.10.2015].

un/verblümt – Geschlecht, Sexualität und Begehren. Queere Politiken in Kunst und Wissenschaft, in: Josch Hoenes / Barbara Paul : un/verblümt. Queere Ästhetiken und Theorien, Berlin: Revolver 2014, S. 13-37 gemeinsam mit Barbara Paul.

Rezension von Regener, Susanne / Köppert, Katrin (Hrsg.): privat / öffentlich. Mediale Selbstentwürfe von Homosexualität. Wien 2013, in: H-Soz-u-Kult 05.06.2014

Wirklich – schön – begehrenswert! Trans* in der Kunst und Kultur

Ästhetische Inversionen des Perversen oder Totemtiere der westlichen Moderne, in: von Oldenburg, Helene / Reiche, Claudia (Hg.): quite queer, Bremen: thealit 2014, S. 35-46.

Del LaGrace Volcanos Transgenital Landscapes: Ästhetische Aspekte der Subjektbildung, in: Kittlausz, Viktor (Hg): Räume der Vermittlung: ästhetische Prozesse zwischen Alltag und Kunst. Berlin: LIT-Verlag, 2013

Queer Art of Looking. On the Art of Del LaGrace Volcano, in: Haas, Julia / Katz, Jonathan (ed.): Del LaGrace Volcano: A Mid-Career Retrospective, New York: Leslie+Lohman museum of Gay and Lesbian Art, 2012, S. 2-5 (englische Übersetzung von Lisa Glauer)

Ruvele Glibter – or how to make love, in: Renner, Elianna 2012: Bobe Mayses, Arbeiten 2008-, Bremen: KUBO-Verlag, 2012, S. 30

Das kulturelle Gewicht der Genitalien. Streifzüge durch die TransGenital Landscapes von Del LaGrace Volcano, in: Paul, Barbara u.a. (Hg.): Queer as … kritische Heteronormativitätsforschung aus kulturwissenschaftlicher Perspektive, Bielefeld: transcript (im Erscheinen)

A Fabulous County of Gender. Queer-feministische Fantasiebilder von Männlichkeit und Sexualität, in: Katz, Jana / Kock, Martina / Ortmann, Sandra / Schenk, Jana / Weiss, Tomka (Hg.): Sissy Boyz. Queer Performance, Bremen: thealit, 2011, S. 42-56 mit Julia Noah Munier

»Du bist das Beste von beiden Welten« – »Du gehörst hier nicht hin«. Loren Camerons Zerrbilder gegen heteronormative Zweigeschlechtlichkeit, in: Paul, Barbara / Schaffer, Johanna (Hg): Mehr(wert) queer – Queer Added (Value). Visuelle Kultur, Kunst und Gender-Politiken – Visual Culture, Art, and Gender Politics, Bielefeld: transkript, 2009, S.43-58 (englische Übersetzung von Erika Doucette, S. 59-70)

Frau Müller, Storno Bitte! Fachabteilung für queerartporn, in: Bauer, Susanne / Bergermann, Ulrike / Hanke, Christine u.a.: Prototypisieren. Eine Messe für Theorie und Kunst, Bremen: thealit 2009, S. 181-193 mit Thomas Böker

Queer/Trans: Geschlecht und Sexualität im Spannungsfeld von urbanen Zentren und Peripherien. Eine exemplarische Analyse von Boys don't Cry, in: Krasny, Elke /Nierhaus, Irene (Hg): Urbanografien. Stadtforschung in Kunst, Architektur und Theorie, Berlin: Reimer 2008, S. 93-104

»Und wenn sie eine fest Form angenommen haben« – die Tranzportraits von Del LaGrace Volcano, in: FKW – Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur, »Indem es sich weigert, eine feste Form anzunehmen« - Kunst, Sichtbarkeit, Queer Theory, Heft 45, Juni 2008, S. 72-85

Images et formations de corps d'hommes trans. Politique visuelle dans les photographies de Loren Cameron, übersetzt von Elsa Fernandez und Cornelia Möser, in: Boucier, Marie-Hélène / Molinier, Pascale (Hg): Les fleurs du mâle. Masculinités sans hommes? Paris: L'harmattan 2008, S. 43-58

KörperBilder von Transmännern. Visuelle Politiken in den Photographien Loren Camerons. In: Bauer, Robin / Hoenes, Josch / Woltersdorff, Volker (Hg): Queere und heteronormativitätskritische Perspektiven auf Männlichkeiten, Hamburg: Männerschwarmskript 2007, S. 135-148

»Im falschen Körper«: Implikationen der räumlichen Metaphorik in der Wissensproduktion zu Transsexualität, in: Lagner, Ronald u.a. (Hg.): Ordnungen des Denkens. Debatten um Wissenschaftstheorie und Erkenntniskritik, Berlin: LIT-Verlag 2007, S. 189-199

Das Schweigen brechen. Rezension des Katalogs »1-0-1 [one 'o one] intersex. Das Zwei-Geschlechter-System als Menschenrechtsverletzung«, in: Querelles-Net, Nr. 18, März 2006 www.querelles-net.de/2006-18/text18hoenes.shtml

Rosaroter Standortfaktor. Ein Protokoll mit Anmerkungen und Zitaten, in: GAK (Hg.): Tales of Hazyland. Geschichten aus der Stadt des Verschwindens, Projektreader city.crime.control. Bremen 2005, S. 21-25, mit Thomas Böker www.dekoder.de/uploads/c3_tales_from_hayzland_projektreader_v2.pdf

EigeneGeschichten - SichtProbleme. Zu lesbischen und transsexuellen Rezeptionen von »The Well of Loneliness«, in: FrauenKunstWissenschaft, Sonderband: Gender-Memory. Repräsentationen von Gedächtnis, Erinnerung und Geschlecht, Heft 39, 2005, S. 17-26

Identitäten in Räumen, in: an.schläge, 11/2003: 24, (wieder abgedruckt in: dérive - Zeitschrift für Stadtforschung, 15/2004:47) www.anschlaege.at/1103ansage1.html

>> Queer Work (Auswahl)

Trans*-Sexualität. Informationen zu Körper, Sexualität Beziehungen für junge Trans*Menschen. Broschüre verlegt von Trans*Recht e.V. gemeinsam mit Jonas Hamm, Milan Geldermann, Maike-Sophie Mittelstädt, Simon Wörmann, Zeichnungen und Illustration Tomka Weiß (im Erscheinen).

Debaters anonymous: Auflösung des Geschlechts. Transgender als beyond gender? Debatte mit Laura Adamietz, Brigitte Helbling, Bärbel Reimann und Silke Rotermund, Arbeitszimmer thealit, 24.01.2017

Die Schichten der geschlechtlichen Kleidung, Josch Hoenes (Texte) und Tomka Weiß (Zeichnungen), Ausstellung im Schwulen Museum im Rahmen der Ausstellung millionaires can be trans* // you are so brave*, Berlin, 20.5.2016 – 18.09.2016

Sidsel Meineche Hansen: ONE-self – Ausstellungsgespräch, 28.05.2015 Künstlerhaus Bremen

Das Unglück der Zweigeschlechtlichkeit. Diskussion zur aktuellen Debatte in Kunst und Gender mit Linda Hentschel und Elena Zanichelli, Moderation: Claudia Beelitz, Kunstverein Tiergarten 23.11.2013

Die Schichten der geschlechtlichen Kleidung. In Kooperation konzipierte Arbeit von Tomka Weiß (Zeichnungen) und Josch Hoenes (Texte), Ausgestellt in der Galerie Herold, Bremen 2013 sowie in Cafe Ole, Berlin 2013           tomka.tomec-weiss.de/art-schichten.php

Queering the wild Sky! Ausstellungsrundgang, Screening und Bar, am 06.07.2011 im Edith-Ruß-Haus für Medienkunst Oldenburg, zusammen mit Nanna Lüth

Queerer Aktivismus und künstlerische Strategien - Treffen von Queer- und LGBQT-Aktivist_innen aus Polen und Deutschland, Konzept: Ina Mertens, Sandra Ortmann, Workshop und Lunch Lecture auf der d 12, Kassel 2008

Testverfahren ausschweifender queerer Abendunterhaltung – FRAU MÜLLER STORNO BITTE! - Fachabteilung für queerartporn, 29.03.2008 im Rahmen von PROTOTYPISIEREN, einer Messe für Theorie und Kunst, Veranstalter: thealit, im 1. Obergeschoß des ehemaligen Kaufhaus Leffers. Zusammen mit: kraß, Betty Beatz, Schlampenkneipe, dem autonomen feministischen Referat der Uni Bremen und der Unterstützung fachlich geschulter grandioser (Proto)typen, in Kooperation mit Thealit.Frauen.Kultur.Labor

Führung durch die »Awkward Society«, Ausstellung von Sandra Ortmann, Tomka Weiß, Osé Rouge, 10.12.2006 mit Noah Munier

Lynn Breedlove: ONE FREAK SHOW: Less Rock, More Hilarity, 17.02.2006, alte Post Bremen, gemeinsam mit krass und weiteren Personen

krass. projekt für lesben.schwule.queers: unregelmäßige partys, bar-, film- und kunstabende.

 

Transfer und Interaktion.Wissenschaft und Aktivismus an den Grenzen heteronormativer Zweigeschlechtlichkeit. Oldenburg: BIS-Verlag 2017, zusammen mit Michael_a Koch

un/verblümt. Queere Politiken in Ästhetik und Theorie

Revolver Publishing, Dezember 2014, 275 Seiten, zahlr. farb. Abb., ca. € 29,80 ISBN 978-3-95763-025-4 

Nicht Frosch - nicht Laborratte: Transmännlichkeiten im Bild. Eine kunst- und kulturwissenschaftliche Analyse visueller Politiken 

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