Center for Migration, Education and Cultural Studies

Thomas Blum

Institution/Kontakt

Thomas Blum promoviert am Institut für Theaterpädagogik an der Universität der Künste Berlin (UdK) bei Prof. Dr. Ute Pinkert und Prof. Dr. Ulrike Hentschel und wohnt in Leipzig. Unterstützt wird er durch ein Promotions-Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung.

thomasblum(at)posteo.de

 

Aktuelles Forschungsprojekt

„Theaterpädagogische Praxis als politische Praxis. Eine rassismuskritische Analyse gegenwärtiger Praktiken der Subjektivierung in der theaterpädagogischen Probenpraxis am Theater“ (AT)

Im Zentrum meiner Arbeit steht zunächst eine subjektivierungstheoretische Diskursanalyse gegenwärtiger Debatten im Kontext einer sog. "Interkulturellen Theaterpädagogik" und einer „Theaterpädagogik mit Geflüchteten“. Mit Blick auf Potenziale und Grenzen theaterpädagogischer Handlungsfähigkeit gehe ich dann der Frage nach möglichen theaterpädagogischen Strategien der Destabilisierung natio-ethno-kultureller Differenzordnungen in der Probenpraxis nach. Dafür untersuche ich von Theaterpädagog_innen am Theater beschriebene Praktiken hinsichtlich ihres Potenzials für derartige Strategien.

Voraussichtlicher Abschluss der Arbeit: 03/2017 – 03/2018

 

Arbeitsschwerpunkte

Theaterpädagogik und Rassismus; Theaterpädagogik, Kunst und Politik; Theorien der Subjektivierung; Globale Gerechtigkeit; Postwachstum

 

Eigene Veröffentlichungen

Blum, Thomas (2015): „Theaterpädagogik ist immer politisch! Zu Konstruktionen des  'Anderen' in der theaterpädagogischen Praxis“ in: Jenni, Ursula; Panskus, Janka (Hg): Blick zurück - Fallstudien. Praxis der kulturellen Bildung, Maxim-Gorki-Theater Online-Publikation, S.64-76, Zugriff unter: http://issuu.com/maximgorkitheater/docs/blick_zurueck_fallstudien