Center for Migration, Education and Cultural Studies

Regulative Referenzen des CMC

Die Frage, welche normativen Konsequenzen dem Umstand folgen, dass "Migration" ein zentrales Moment gesellschaftlicher Realität und Dynamik ist, ist politisch, pädagogisch, kulturell, aber nicht zuletzt auch wissenschaftlich von großer Bedeutung. Dies hängt auch damit zusammen, dass "Migration" nicht allein nach gewissermaßen technischen Fragen der Regulierung "der menschlichen Menge" verlangt, sondern eine Problematisierung von symbolischen Grenzen der Zugehörigkeit darstellt. Auf dieser grundlegenden symbolischen Ebene gesellschaftlichen Selbstverständnisses geht es nicht allein um die politische und kulturelle Frage, wie wir leben möchten, sondern fundamentaler noch, um die Frage, wer wir sind, wer also das legitime politische Subjekt ist, wer dem imaginären "Wir" zugehören darf und wer nicht.

Das CMC ist an der empirischen Untersuchung der Frage interessiert, welche normativen Konzepte und Begriffe Handeln von Personen und Organisationen implizit und explizit anleiten, wie und mit welchen Konsequenzen für wen diese Konzepte begründet und durchgesetzt werden. Neben dieser empirischen Rekonstruktion migrationsgesellschaftlicher Normativität ist das Interesse CMC aber auch auf die Frage gerichtet, welchen normativ-regulativen Orientierungen der Vorrang zu geben ist.

 

Kontakt

Direktorium
Sekretariat
Lageplan

  • Anschrift:

    C.v.O. Universität Oldenburg
    CMC Center for Migration, Education
    and Cultural Studies
    Ammerländer Heerstr. 114-118
    26129 Oldenburg