Center for Migration, Education and Cultural Studies

Migration

Noch nie waren weltweit so viele Menschen bereit, aufgrund von Kriegen, Umweltkatastrophen, Bürgerkriegen und anderen Bedrohungen gezwungen und aufgrund der technologisch bedingten Veränderung von Raum und Zeit in der Lage, ihren Arbeits- oder Lebensmittelpunkt, sei es vorübergehend oder auf Dauer, zu verändern: Wir leben im Zeitalter der Migration.

Migration geht mit Wandlungsprozessen einher. Zugleich bestätigt und rekonturiert Migration auch das Bekannte und das Bestehende. Eine Sicht auf Migrationsphänomene, die diese lediglich als Veränderung und Modifikation versteht, greift zu kurz. Der Ausdruck `Migration´ markiert Phänomene faktischer Wanderung und bezeichnet zugleich den Gegenstand von Diskursen und den Gegenstand politischer und alltagsweltlicher Auseinandersetzungen, in denen die Frage, ob es eher um Erhalt oder Umgestaltung geht, mit unterschiedlichen Ergebnissen zum Thema wird. Durch Migration wird die Frage der Zugehörigkeit individuell, sozial und auch gesellschaftlich zum Thema. Dies gilt nicht nur für die Zugehörigkeit der "Migrant/innen", sondern muss allgemeiner verstanden werden. Denn im Kontext von Migration werden natio-ethno-kulturelle Zugehörigkeitsverhältnisse überhaupt thematisiert und problematisiert.

 

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