Fakultät V - Mathematik und Naturwissenschaften

23.08.2016 – HPC
Von: Stefan Harfst

Neue Hochleistungsrechner für die Universität Oldenburg

Kraneinbringung der Racks

Einbringung eines der neuen Racks in das Data Center der IT Dienste.

Am Montag (22. August 2016) wurden die zwei neuen Hochleistungsrechner geliefert, die die aktuellen Systeme FLOW und HERO Ende des Jahres ablösen sollen. Die Einbringung der neuen Racks erfolgte mit Hilfe eines Krans über das Dach in das Data-Center der IT Dienste.

Insgesamt wurden etwa 5 Millionen Euro in die neuen Hochleistungsrechner investiert, die auf unterschiedliche Weise finanziert werden. Einer der beiden Hochleistungsrechner ist als Forschungsgroßgerät jeweils zur Hälfte von der Universität und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert und dient zukünftig als zentrale Ressource der Universität für rechenintensive Forschungsprojekte. Der zweite Hochleistungsrechner wurde von ForWind im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekts beschafft, das sich mit Fragestellungen aus dem Bereich der Windenergieforschung befasst.

Die beiden neuen Cluster von pro-com/Lenovo haben zusammen mehr als 10.000 Rechenkerne und über 80TB Hauptspeicher. Ein FDR Infiniband Interconnect ermöglicht paralleles Rechnen über den gesamten Cluster. Ein paralleles Dateisystem (GPFS) mit ca. 900TB Speicherkapazität ermöglicht eine schnelle Datenspeicherung, zusätzlich können in einigen Rechenknoten ultraschnelle Flash-Adpater für besonders hohe I/O-Anforderungen genutzt werden.

Die Installation der neuen Systeme im Data Center der IT Dienste sowie umfangreiche Funktions- und Leistungstests erfolgen in den nächsten Wochen, Anfang Dezember soll der Hochleistungsrechner dann offiziell in Betrieb genommen werden. Die Rechenleistung des Clusters kann dann von allen Arbeitsgruppen der Universität für die Forschung genutzt werden. Bei Interesse sind dazu weitere Informationen auf den Webseiten des Wissenschaftlichen Rechnens zu finden.

Weitere Informationen

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Pressemitteilung der Universität: Link