Fakultät V - Mathematik und Naturwissenschaften

Mobilitätszuschuss der Universität Oldenburg

Allgemeines

Die Universität vergibt Mobilitätszuschüsse im Umfang von bis zu 500 Euro für Studienaufenthalte im Ausland (Praktika, Fachkurse, Sprachkurse). Der Mobilitätszuschuss ist für die Deckung von zusätzlichen Sachausgaben im Rahmen von studienbezogenen Auslandsaufenthalten zu verwenden.

Organisiert wird die Vergabe an der Fakultät V. Alle Studierenden, die an der Universität Oldenburg in Bachelor- und Masterstudiengängen (incl. Lehramt) immatrikuliert sind, können sich bewerben, auch die der anderen Fakultäten. Gasthörer und Promovierende sind von der Bewerbung ausgeschlossen.

Die Förderung wird einmalig vergeben und in zwei Teilraten zu bis zu je 250 € ausgezahlt.

Der Mobilitätszuschuss wird zweimal im Jahr vergeben, jeweils für das Sommersemester und das Wintersemester; die Bewerbungsfristen liegen im März und September.

Voraussetzungen

Als Auslandsaufenthalt gelten Praktika oder andere Auslandsaufenthalte, die einen studienrelevanten Zweck erfüllen, sowie das Studium an einer Hochschule im Ausland. Die Mindestaufenthaltsdauer liegt bei 2 Wochen. Aufenthalte, die länger als 4 Wochen andauern, werden bevorzugt behandelt. Der Aufenthalt muss im Bewerbungssemester (Sommer/ Winter, Zeitplan Uni Oldenburg) beginnen oder enden. Näherere Infos zu den Auswahlbedingungen finden Sie in den geltenden Bestimmungen (siehe rechts).


Es wird empfohlen, die Förderung eher für Vorhaben anzufordern, die nicht über andere Programme abgedeckt werden können (zu kurze Praktikumsdauer für die ERASMUS-Förderung, Länder, die nicht unterstützt werden, Praktika an Institutionen, die sonst nicht gefördert würden).

Kompatibilität

Bewerber/-innen müssen gegebenenfalls prüfen, ob eine Zusatzförderung durch den Mobilitätszuschuss möglich ist, wenn bereits eine andere Förderung ausgezahlt wird. So ist z.B. eine Förderung durch den „Fernweh-Zuschuss“ und den Mobilitätszuschuss ausgeschlossen, eine Förderung durch das „PROMOS-Stipendium“ und den Mobilitätszuschuss hingegen zulässig.

Mit dem Auslands-BaföG gibt es keine Probleme, da die Summe in zwei Raten ausgezahlt wird und damit die erlaubte monatliche Förderhöhe von 300 € nicht überschritten wird.

Auswahlverfahren

Die Auswahl der Studierenden erfolgt nach einem Punktesystem. Verschiedene Kategorien werden als vergaberelevant betrachtet: Relevanz des Auslandsaufenthalts (Pflichtaufenthalte haben Vorrang), Dauer, Entfernung, Studienleistungen (entsprechend der aktuellen Studiengangs-Statistik, Einordnung nach ECTS-Rängen), ehrenamtliches Engagement. Auch familiäre Verpflichtungen werden mit in die Wertung einbezogen. Auf die Leistungen, die Relevanz und die geplante Dauer des Auslandaufenthalts wird etwas mehr Gewicht gelegt. Alle geltenden Regeln zum Verfahren können Sie den allgemeinen Bestimmungen entnehmen (siehe rechts).


Eine studentische Auswahlkommission entscheidet über die Vergabe. Bei Punktegleichheit wird die Relevanz des Aufenthalts positiv gewertet. Die Lebensumstände werden entsprechend den getroffenen Angaben im Antragsformular (incl. den vorliegenden Nachweisen) berücksichtigt.
Die Auswahlkommission wird Sie zeitnah über die Entscheidung informieren.

Bewerbung

Studierende können sich für das Sommersemester 2017 bis zum 15. März 2017 via Stud. IP bewerben. Der Reiter "Mobilitätszuschuss" ist für alle Studierende ab Mitte Dezember 2016 in ihrem Nutzerkonto unter "Campus" sichtbar.
Folgende Dokumente können dann via Stud. IP ausgefüllt bzw. hochgeladen werden:
•    Antragsformular
•    Immatrikulationsbescheinigung
•    Schriftliche Bestätigung des geplanten Aufenthalts (z.B. Aufnahmebestätigung, Vertrag, Immatrikulationsbescheinigung)
•    Leistungsnachweis (Notenspiegel, erhältlich beim Prüfungsamt)
•    Nachweise für Angaben im Antragsformular (Ehrenämter, Krankheiten, Pflegeaufgaben, etc.)


Für weitere Informationen wenden Sie sich per E-Mail an die in der rechten Spalte angegebene Adresse.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wir freuen uns auf ihre Bewerbung!