Schwerpunkte in Forschung und Lehre (Cluster)

Grundlage für die Konzeption der Schwerpunkte der Fakultät IV ist das Leitbild der Universität, insbesondere im Hinblick auf die Schaffung von größeren Forschungseinheiten, des Aufbaus von Graduiertenkollegs und die Stärkung des gesellschaftsorientierten Profils. An die Schwerpunkte der Institute und bereits bestehende Projekte anknüpfend, hat die Fakultät ihre Forschung in drei Cluster gebündelt.

Die zentrale Aufgabe der Fakultät für Human- und Gesellschaftswissenschaften und inhaltliche Klammer der Schwerpunkte ist das Verstehen, Erklären und kritische Reflektieren menschlichen Handelns, Denkens, Wahrnehmens und Fühlens. Handeln, Denken, Wahrnehmen und Fühlen sind gesellschaftlich eingebettet und historisch wandelbare Praktiken. Das Fächerspektrum der Fakultät IV (Geschichte, Philosophie, Sport, Theologie) erlaubt es, sowohl ihre körperlich-materiellen als auch ihre geistig-ideellen Dimensionen zu untersuchen. Dieser Ansatz schärft das Bewusstsein für gegenwärtige wie alternative gesellschaftliche Entwicklungen und erweitert damit die Spielräume für Identitätsfindungen, Bildungsprozesse und Lebensgestaltungen.

Raum, Zeit und Praktiken bilden somit die zentralen Analysekategorien der Fakultät IV. Sie finden ihren Niederschlag in drei miteinander verflochtenen Schwerpunkten in Forschung und Lehre:

2010 hat die Fakultät das DFG-Graduiertenkolleg "Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung" eingeworben und damit ein zentrales Ziel erreicht.