Exkursionsportal "Energieparcours-Nordwest"

Der Energieparcours-Nordwest umfasst die Entwicklung und das Angebot fachdidaktisch ausgearbeiteter Exkursionen von Schulklassen zu regionalen Energiestandorten.

Dazu zählen Unternehmen und andere Institutionen, die Energie umwandeln oder spezifisch nutzen.

Der Energieparcours-Nordwest wurde von der Deutschen UNESCO-Kommission als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ 2011/2012 ausgezeichnet.

Flyer und Info zu den aktuellen Standorten (27.5.2011)

Das Angebot für die Schulen
Der Energieparcours-Nordwest bietet ein breites Spektrum sich ergänzender Angebote zu dem zukunftsrelevanten Themenfeld „Energie“ aus verschiedenen Perspektiven.
Die im Energieparcours-Nordwest angebotenen Exkursionen

  • sind angelehnt an den Lehrplan eines Schulfachs und einer Schulstufe,
  • richten sich aktuell an die Schulfächer Sachunterricht, Biologie, Physik, Chemie, Informatik und Mathematik,
  • sind handlungsorientiert und praxisnah,
  • zeigen interdisziplinäre Perpektiven zum Thema Energie in der regionalen Energiewirtschaft
  • tragen durch den Unternehmenskontakt zur Berufsorientierung bei,
  • sind fachdidaktisch erprobt,
  • fördern die Gestaltungskompetenz der Schülerinnen und Schüler
  • werden ergänzt durch Materialien zur Vor- und Nachbereitung in der Schule
  • beinhalten die Themen Klimawandel, Nachhaltigkeit und zukünftige Energieversorgung
  • und sind im Projekt „Bildung für eine nachhaltige Energieversorgung und -nutzung“ der Universität Oldenburg entwickelt worden.

Der Nutzen für die Energiestandorte

Mitwirkende Energiestandorte haben im Energieparcours-Nordwest die Gelegenheit, sich für Schulen zu öffnen, sich aktiv an nachhaltigen Bildungsprozessen zu beteiligen und durch ihr Engagement in Partizipation mit den Fachdidaktikeb der Universität Oldenburg die gesellschaftliche Zukunft verantwortungsbewusst mitzugestalten.

Energie-Exkursionen ermöglichen Kindern und Jugendlichen Einblicke in die Arbeits- und Berufswelt, wecken das Interesse an Technik und können damit dem Fachkräftemangel entgegenwirken.
Studierende und MitarbeiterInnen der Fachdidaktiken der Universität entwickeln in enger Kooperation mit den Unternehmen ein didaktisch aufbereitetes und unternehmensspezifisches Konzept für den Besuch der Schulklasse. Dieses umfasst Exponate, Lehrpfade, Experimente, Plakate oder Vorträge.
Das entwickelte Konzept mündet in ein Script, das dem Unternehmen zur eigenständigen Durchführung des Schulbesuches zur Verfügung gestellt wird.
Die Energiestandorte bestimmen die Dauer des Angebots und die Häufigkeit der Besuche. Über ein  Webportal werden die Exkursionsangebote der Unternehmen beworben.

Ihr Unternehmen ist daran interessiert, Exkursionen für Schulen anzubieten?

Der Energieparcours-Norwest als regionale Maßnahme zur Förderung der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung

Ziel des Energieparcours-Nordwests ist es, dass Schülerinnen und Schüler fundierte Einblicke in die Energiebranche gewinnen. An den Energiestandorten können sie anschaulich und in authentischen Kontexten Fragestellungen aus dem Bereich der Energieversorgung und -nutzung erarbeiten.

Nach dem Besuch mehrerer dieser Energiestandorte können die Schülerinnen und Schüler verschiedene Wege der Energienutzungen vergleichen und deren Vor- und Nachteile für nachhaltige Entwicklungsprozesse selbst erkennen und bewerten. Ziel ist es, die "Energiekompetenz" der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln, zu der fachliche Kompetenz, aber auch die Kompetenz in der Bewertung von Energieversorgung gehören.

Alle Exkursionsangebote sind so aufbereitet, dass die Aspekte der CO2-Emmissionen und der regenerativen Energie zur Diskussion kommen. Auch die damit verbundenen Dilemmata werden thematisiert (z. B. Nutzung von Biogasanlagen mit Mais-Monokulturen versus Biodiversität oder die Nutzung von Windenergie im Bezug auf ökologischen Aspekte wie Vogelzug). 

Neben dem naturwissenschaftlichen und technischen Zugang werden auch Themen der Ökonomie (Energie als Ware) und soziale Askpekte (Zugang zu Erneuerbaren Energien) bei den Exkursionen aufbereitet.

Verschiedene Fachdidaktiken der Universität Oldenburg entwickeln in enger Abstimmung mit dem Energiestandort spezifische Angebote.

Die Angebote können von Betriebserkundungen, über Expertenvorträge und Diskussionsrunden bis hin zu themenspezifischen experimentellen Angeboten reichen. So lernen z.B. Schülerinnen und Schüler einer 7. Klasse bei einem Geothermie-Unternehmen, wie die scheinbar kalte Erde ein Haus heizen kann.

 

Kontakt:

Projektkoordination:
Dr. Verena Niesel
Didaktisches Zentrum (DIZ) der Uni Oldenburg, Ammerländer Heerstr. 114-118, 26129 Oldenburg
Tel: 0441 / 798 4080, Fax: 0441 / 798 4900
E-Mail: verena.niesel(at)uni-oldenburg.de

Projektleitung:

Prof. Dr. Michael Komorek
Physik-Didaktik
Universität Oldenburg

Kooperationspartner:

Regionales Bildungsnetzwerk, Klima & Energie der Stadt Oldenburg
Christel Sahr
E-Mail: christel.sahr@stadt-oldenburg.de

Kooperationspartner:

OLEC Oldenburger Energiecluster e.V

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