Semester: Wintersemester 2017/2018

4.02.114 Methoden und Theorien der Geschichtswissenschaft: Forschungskolloquium Frühe Neuzeit


Veranstaltungstermin

  • Montag: 10:00 - 12:00, zweiwöchentlich

Beschreibung

Im Forschungskolloquium werden aktuelle Forschungstrends sowie für die Frühneuzeitforschung relevante Theorien aus den Kultur- und Sozialwissenschaften gelesen und diskutiert. Der thematische Schwerpunkt wird in Abstimmung mit den Doktorandinnen und Doktoranden jedes Semester neu gewählt. Das Forschungskolloquium richtet sich an alle Doktoranden der Abteilung Geschichte der Frühen Neuzeit sowie an fortgeschrittene Studierende der Geschichtswissenschaft sowie benachbarter Disziplinen. In der Regel finden einmal im Jahr internationale Workshops mit Nachwuchswissenschaftlern und Nachwuchswissenschaftlerinnen von Partneruniversitäten, insbesondere den Universitäten Sheffield/UK und Uppsala/Schweden statt.

Im WS 2017/18 liegt der Schwerpunkt auf dem New Historicism, einer ursprünglich in den USA (Stephen Greenblatt) und Großbritannien (Lisa Jardine) in den Literaturwissenschaften in den 1980er Jahren entstandenen Forschungsrichtung, die von der angelsächsischen historischen Frühneuzeitforschung rezipiert und weiter entwickelt wurde. Im deutschsprachigen Raum wurden die Forschungsansätze in der Geschichtswissenschaft kaum rezipiert, was überraschend ist. Der New Historicism analysiert, in aller Kürze, die "Geschichtlichkeit von Texten und die Textualität von Geschichte" (Louis Montrose).

DozentIn

TutorIn

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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